
BlackRock-Chef Fink warnt in Davos vor KI-Katastrophe – ausgerechnet er!

Die Ironie könnte kaum größer sein: Larry Fink, der Mann, der als Architekt des ESG-Wahns gilt und jahrelang Unternehmen in fragwürdige Klimapolitik drängte, gibt sich nun als Mahner der Menschheit. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dessen inoffizieller "Bürgermeister" er nach dem Rücktritt von Klaus Schwab geworden ist, warnte der BlackRock-Chef vor den Gefahren der künstlichen Intelligenz – und vor einer Vertiefung der sozialen Ungleichheit.
Der Fuchs predigt den Hühnern Moral
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Vorstandsvorsitzende des weltgrößten Vermögensverwalters, dessen Unternehmen Billionen von Dollar kontrolliert, beklagt vor der versammelten Weltelite, dass der Reichtum zu ungleich verteilt sei. "Dieses Forum darf keine Echokammer bleiben", verkündete Fink vor Tausenden von Managern, Politikern und Finanziers. Eine bemerkenswerte Selbsterkenntnis – oder doch nur geschickte Rhetorik?
Fink zeichnete ein düsteres Bild: Die frühen Gewinne der KI-Revolution fließen fast ausschließlich zu jenen, die die technologischen Grundlagen besitzen – Modelle, Daten und Infrastruktur. Die arbeitende Bevölkerung drohe zurückzubleiben. Er zog dabei eine direkte Parallele zwischen den Auswirkungen der KI auf Büroangestellte und den verheerenden Folgen der Globalisierung für Industriearbeiter in den vergangenen Jahrzehnten.
"Die offene Frage lautet: Was passiert mit allen anderen, wenn KI den Angestellten das antut, was die Globalisierung den Fabrikarbeitern angetan hat?"
Vom ESG-Propheten zum KI-Kassandra
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet Fink nun vor den Gefahren des technologischen Wandels warnt. Derselbe Mann, der jahrelang den sogenannten "Stakeholder-Kapitalismus" predigte – ein Konzept, das maßgeblich von Klaus Schwab erfunden wurde. Derselbe Mann, der Unternehmen unter Druck setzte, auf Wind- und Solarenergie umzusteigen, obwohl diese Strategie in Europa zu explodierenden Strompreisen und einer fragilen Energieversorgung geführt hat.
Inzwischen räumt selbst Fink ein, dass die "Energiewende" zu einer globalen Stromknappheit führen könnte. Jahre nachdem er Unternehmen genau in diese Richtung gedrängt hat. Die Kritikerin Desiree Fixler brachte es auf den Punkt: Fink habe sein Vermögen mit dem Kapitalismus gemacht und manipuliere nun das System gegen künftige Generationen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
Die Fakten, die Fink präsentierte, sind allerdings nicht von der Hand zu weisen. Laut Daten der Federal Reserve besitzt die untere Hälfte der Amerikaner etwa ein Prozent des Börsenvermögens, während das oberste Prozent fast die Hälfte aller Unternehmensanteile kontrolliert. Eine Gruppe von 34 KI-bezogenen Aktien – darunter Amazon, Alphabet und Microsoft – stieg 2025 um mehr als 50 Prozent. Der durchschnittliche Vermögenszuwachs unter den 50 reichsten Amerikanern betrug im vergangenen Jahr fast zehn Milliarden Dollar.
Palantir-Chef: KI macht Masseneinwanderung überflüssig
Eine bemerkenswerte Ergänzung lieferte Palantir-Chef Alex Karp, der ebenfalls in Davos sprach. Seine These: KI werde so viele Arbeitsplätze verdrängen, dass Masseneinwanderung schlicht überflüssig werde. "Es wird mehr als genug Arbeitsplätze für die Bürger Ihrer Nation geben, besonders für jene mit beruflicher Ausbildung", sagte Karp. Er kritisierte die Vorstellung, dass Hochschulbildung der ultimative Maßstab für die Fähigkeiten einer Person sei.
Diese Aussage dürfte manchem Befürworter unkontrollierter Migration sauer aufstoßen. Denn sie stellt die gesamte Argumentation in Frage, wonach westliche Länder dringend Arbeitskräfte aus aller Welt importieren müssten. Karp betonte zugleich, dass viele Experten von einer KI-Blase ausgehen, da viele KI-Anwendungen schlicht nicht funktionieren.
Blockchain als Allheilmittel?
Fink nutzte seinen Auftritt auch, um für die Tokenisierung von Finanzanlagen zu werben. Digitale Währungen seien "notwendig", alle Vermögenswerte sollten auf einer einzigen Blockchain vereint werden – angeblich um Korruption zu reduzieren. Dass ausgerechnet der Chef eines Unternehmens, das für seine undurchsichtigen Verflechtungen mit der Politik bekannt ist, sich als Korruptionsbekämpfer inszeniert, dürfte bei kritischen Beobachtern bestenfalls ein müdes Lächeln hervorrufen.
Der Nobelpreisträger Geoffrey Hinton, einer der Pioniere der künstlichen Intelligenz, hatte bereits im vergangenen Jahr gewarnt: "Was tatsächlich passieren wird, ist, dass reiche Menschen KI nutzen werden, um Arbeiter zu ersetzen. Das wird zu massiver Arbeitslosigkeit und einem enormen Anstieg der Profite führen."
Fazit: Wenn Brandstifter Feuerwehr spielen
Larry Finks Auftritt in Davos war ein Meisterstück der Selbstinszenierung. Der Mann, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Unternehmen ideologischen Vorgaben statt wirtschaftlicher Vernunft folgen, warnt nun vor den Folgen technologischer Umwälzungen. Die Frage, die sich stellt: Ist dies echte Einsicht – oder nur der nächste Versuch, die Agenda der globalen Elite in neuem Gewand zu verkaufen?
Für den deutschen Bürger bleibt die Erkenntnis, dass die Davos-Elite ihre eigenen Interessen verfolgt, während sie vorgibt, für das Wohl aller zu sprechen. In Zeiten, in denen physische Werte wie Gold und Silber als Absicherung gegen wirtschaftliche Verwerfungen dienen können, erscheint das Vertrauen in digitale Versprechen aus Davos mehr als fragwürdig.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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