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Kettner Edelmetalle
25.02.2026
20:46 Uhr

Bill Gates gesteht Affären und versucht sich vom Epstein-Skandal reinzuwaschen

Der Microsoft-Mitgründer und selbsternannte Philanthrop Bill Gates sieht sich einmal mehr gezwungen, unbequeme Wahrheiten aus seinem Privatleben einzuräumen. In einem bemerkenswerten Akt der Schadensbegrenzung hat der Milliardär nun zwei Affären mit russischen Frauen bestätigt und sich erneut von dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein distanziert. Die Frage, die sich dabei aufdrängt: Wie glaubwürdig ist ein Mann, der jahrelang enge Kontakte zu einem der berüchtigtsten Verbrecher der jüngeren Geschichte pflegte?

Die Verteidigungslinie des Milliardärs

„Ich habe nichts Illegales getan. Ich habe nichts Illegales gesehen", so Gates laut Berichten des Wall Street Journal. Eine Formulierung, die in ihrer mechanischen Wiederholung fast schon wie ein einstudiertes Mantra klingt. Der Technik-Mogul entschuldigte sich bei den Mitarbeitern der von ihm und seiner Ex-Frau Melinda gegründeten Stiftung für seine früheren Kontakte zu Epstein. Die Verbindung sei ein „großer Fehler" gewesen. Er habe weder an den Verbrechen Epsteins mitgewirkt noch von diesen konkret gewusst.

Doch die Chronologie der Ereignisse wirft Fragen auf, die sich nicht so leicht mit einer Entschuldigung vom Tisch wischen lassen. Gates traf Epstein nach eigenen Angaben zwischen 2011 und 2014 regelmäßig und flog sogar in dessen Privatjet mit – jenem berüchtigten Flugzeug, das im Volksmund den makabren Spitznamen „Lolita Express" trägt. Und das, obwohl Epstein bereits 2008 wegen Sexualdelikten verurteilt worden war. Gates räumte ein, von dieser Verurteilung gewusst zu haben, will den Hintergrund der Strafe jedoch nicht überprüft haben. Bei einem Mann, der ein Technologie-Imperium aufgebaut hat und sich als einer der klügsten Köpfe der Welt inszeniert, erscheint diese Behauptung gelinde gesagt erstaunlich.

Affären mit russischen Frauen – und ein geschwätziger Berater

Besonders pikant: Gates bestätigte zwei Affären mit russischen Frauen, betonte jedoch, diese stünden in keinerlei Zusammenhang mit den Opfern Epsteins. In welchen Jahren diese Beziehungen stattfanden, ließ er wohlweislich offen. Dass Epsteins Umfeld überhaupt von den Affären erfuhr, sei auf Gates' damaligen Berater Boris Nikolic zurückzuführen, der den Investmentbanker darüber informiert habe. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu erkennen, welches Erpressungspotenzial sich aus einer solchen Konstellation ergibt.

Bereits Anfang Februar hatte Gates seine Kontakte zu Epstein als „Fehler" bezeichnet und dem Sender 9News gesagt: „Es war dumm von mir, Zeit mit ihm zu verbringen." Den Kontakt habe er 2014 beendet, spätere E-Mails Epsteins seien unbeantwortet geblieben. „Um es klarzumachen: Ich habe nie Zeit mit den Opfern, den Frauen in seinem Umfeld, verbracht", so Gates.

Das Muster der Eliten

Der Fall Gates reiht sich ein in ein beunruhigendes Muster, das seit der Verhaftung und dem mysteriösen Tod Epsteins im August 2019 immer deutlicher zutage tritt. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltungsindustrie pflegten enge Kontakte zu dem Sexualstraftäter – und beteuern nun allesamt, von dessen Verbrechen nichts gewusst zu haben. Die vollständige Aufarbeitung des Epstein-Netzwerks lässt bis heute auf sich warten, obwohl unter der Präsidentschaft von Donald Trump die Freigabe bislang unter Verschluss gehaltener Dokumente vorangetrieben wurde.

Es ist bezeichnend für unsere Zeit, dass Milliardäre wie Gates, die sich als moralische Instanzen und Wohltäter der Menschheit inszenieren, offenbar nach gänzlich anderen Regeln leben als der gewöhnliche Bürger. Während normale Menschen für weitaus geringere Verfehlungen gesellschaftlich geächtet werden, genügt es für die Superreichen dieser Welt offenbar, ein halbherziges „Es war ein Fehler" in die Kameras zu murmeln. Die Doppelmoral könnte kaum größer sein.

Vertrauen ist eine fragile Währung

Was bleibt, ist ein tiefes Misstrauen gegenüber jenen globalen Eliten, die uns mit ihren Stiftungen und Initiativen erklären wollen, wie die Welt zu funktionieren hat. Bill Gates, der während der Corona-Pandemie als einer der lautstärksten Befürworter weltweiter Impfkampagnen auftrat und Milliarden in die Pharmaindustrie investierte, steht nun mit einem erheblichen Glaubwürdigkeitsproblem da. Wer jahrelang mit einem verurteilten Sexualstraftäter dinierte und in dessen Privatjet flog, der sollte sich vielleicht mit moralischen Belehrungen an die Weltgemeinschaft etwas zurückhalten.

In Zeiten, in denen das Vertrauen der Bürger in Institutionen und selbsternannte Eliten ohnehin auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist, wirken Gates' Beteuerungen wie ein weiterer Sargnagel für die Glaubwürdigkeit der globalen Oberschicht. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass sich die Menschen wieder auf bewährte Werte besinnen – auf Ehrlichkeit, Transparenz und echte Verantwortung – statt blind den Versprechungen derjenigen zu folgen, die offenbar selbst nicht nach den Maßstäben leben, die sie anderen predigen.

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