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Kettner Edelmetalle
09.02.2026
11:00 Uhr

Bildungsnotstand: Deutschland versagt bei der Weiterbildung kläglich

Während andere europäische Nationen längst begriffen haben, dass lebenslanges Lernen der Schlüssel zu wirtschaftlicher Stärke ist, dümpelt Deutschland im unteren Drittel der EU-Statistik vor sich hin. Eine aktuelle Erhebung des Münchner Ifo-Instituts offenbart ein erschreckendes Bild: Gerade einmal 9,4 Prozent der Deutschen zwischen 25 und 64 Jahren haben sich im Jahr 2024 weitergebildet. Der EU-Durchschnitt liegt bei stolzen 13,5 Prozent – ein Unterschied, der Bände spricht.

Deutschland in illustrer Gesellschaft am Tabellenende

Besonders pikant: Die Bundesrepublik findet sich in einer Riege wieder, die man sonst eher mit wirtschaftlichen Nachzüglern assoziiert. Nur Rumänien, Kroatien, Bulgarien und Griechenland schneiden noch schlechter ab. Ausgerechnet das selbsternannte Land der Dichter und Denker, die einstige Wirtschaftslokomotive Europas, kann bei der Qualifizierung seiner Arbeitskräfte nicht mithalten. Die skandinavischen Länder Schweden, Dänemark und Finnland hingegen zeigen, wie es geht – sie führen die Statistik souverän an.

Wie konnte es so weit kommen? Jahrelang hat die Politik andere Prioritäten gesetzt, während die Welt sich rasant veränderte. Digitalisierung, Automatisierung, künstliche Intelligenz – all diese Entwicklungen erfordern eine Bevölkerung, die bereit ist, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Doch statt in Bildung zu investieren, hat man sich in ideologischen Grabenkämpfen verloren.

Geduld als Schlüsselfaktor – eine unbequeme Wahrheit

Die Ifo-Forscherin Jasmin Vietz liefert eine interessante Erklärung für die Unterschiede bei der Weiterbildungsbereitschaft. Eine neue Studie des Instituts zeigt, dass kulturelle Eigenschaften, insbesondere die Geduld, maßgeblich beeinflussen, wie stark Erwachsene in ihre Bildung investieren. Menschen, die bereit sind, auf kurzfristigen Nutzen zu verzichten, um langfristig zu profitieren, nehmen deutlich häufiger an Weiterbildungen teil.

„Menschen aus Herkunftsländern mit einem höheren Geduldsmaß sind eher bereit, langfristig zu investieren, auch wenn damit kurzfristige Kosten verbunden sind", erläutert Vietz.

Die Studie kombiniert dabei das Geduldsmaß der „Global Preferences Survey" von Einwanderern aus verschiedenen Herkunftsländern mit Daten des deutschen Mikrozensus. Bemerkenswert: Der Effekt bleibt sogar in der zweiten Einwanderergeneration sichtbar, wenngleich etwas abgeschwächt.

Was bedeutet das für Deutschlands Zukunft?

Die Zahlen sollten als Weckruf verstanden werden. In einer Zeit, in der sich Berufsbilder in atemberaubendem Tempo wandeln, kann sich keine Volkswirtschaft leisten, bei der Weiterbildung hinterherzuhinken. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor der Herausforderung, hier gegenzusteuern. Doch anstatt in Bildung und Qualifizierung zu investieren, werden Milliarden in fragwürdige Projekte gepumpt.

Die deutsche Wirtschaft braucht qualifizierte Fachkräfte – nicht morgen, sondern heute. Wer glaubt, dieses Problem durch Zuwanderung allein lösen zu können, verkennt die Realität. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland wieder in seine eigene Bevölkerung investiert und die Weiterbildung zur nationalen Priorität erklärt. Alles andere wäre fahrlässig.

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