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22.01.2026
06:23 Uhr

Berliner Stadtreinigung unter Beschuss: Wenn Müllmänner Polizeischutz brauchen

Berliner Stadtreinigung unter Beschuss: Wenn Müllmänner Polizeischutz brauchen

Es ist ein Armutszeugnis für die deutsche Hauptstadt, das seinesgleichen sucht: Die Berliner Stadtreinigung (BSR) sieht sich gezwungen, über den Einsatz von Sicherheitskräften für ihre Mitarbeiter nachzudenken. Was einst undenkbar schien, ist heute bittere Realität in einer Stadt, die längst die Kontrolle über ihre innere Sicherheit verloren zu haben scheint.

Erschreckende Zahlen offenbaren das Ausmaß der Verrohung

Die Chefin der BSR, Stephanie Otto, zeichnet ein düsteres Bild der Arbeitsbedingungen ihrer Belegschaft. Fast jeder zweite Mitarbeiter auf den Recyclinghöfen sei bereits bedroht worden. Noch erschütternder: Etwa jeder vierte Beschäftigte wurde tätlich angegriffen. Mit Flaschen beworfen, mit Autos angefahren – die Brutalität kennt offenbar keine Grenzen mehr.

Besonders perfide sind die Übergriffe auf weibliche Beschäftigte. Otto berichtet von sexuell anzüglichen Beleidigungen und herabwürdigenden Attacken auf Mitarbeiterinnen. In einigen Fällen wurde Angestellten sogar aufgelauert, sodass sie unter Polizeischutz nach Hause gebracht werden mussten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Menschen, die nichts anderes tun, als unsere Straßen sauber zu halten, werden behandelt wie Freiwild.

Hotspots der Gewalt – No-Go-Areas für Müllmänner

Inzwischen existieren in Berlin Gebiete, in die die Stadtreinigung ihre Mitarbeiter nicht mehr allein schickt. Diese sogenannten Hotspots sind faktisch No-Go-Areas für jene, die eigentlich nur ihrer Arbeit nachgehen wollen. Im vergangenen Jahr wurden 40 Fälle von Beleidigungen, Bedrohungen oder körperlichen Übergriffen offiziell gemeldet – die Dunkelziffer dürfte erheblich höher liegen.

„Wir mussten insbesondere 2024 und 2025 feststellen, dass auf den Recyclinghöfen die Mitarbeiterinnen sexuell anzüglich herabwürdigend beleidigt wurden."

Diese Worte der BSR-Chefin sollten jeden aufrütteln, der noch an das Märchen vom sicheren Deutschland glaubt.

Die Sprachlosigkeit der Verantwortlichen

Was jedoch am meisten verstört, ist die bemerkenswerte Ratlosigkeit der Unternehmensführung. Laut Otto gebe es für das Problem keine Erklärung. Man arbeite an der Untersuchung der Gründe. Ernsthaft? Während Polizisten, Sanitäter und Feuerwehrleute seit Jahren über zunehmende Gewalt klagen, will man bei der Stadtreinigung die Ursachen erst noch erforschen?

Diese demonstrative Ahnungslosigkeit wirkt wie ein schlechter Witz. Oder ist es vielmehr die Angst, unbequeme Wahrheiten auszusprechen? Die Angst, als politisch inkorrekt gebrandmarkt zu werden, wenn man Ross und Reiter beim Namen nennt?

Ein Gespräch mit Wegner soll es richten

Die Hoffnung ruht nun auf einem Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner. Doch was soll dabei herauskommen? Wegner, dessen Sicherheitspolitik bereits bei anderen Gelegenheiten versagt hat, soll nun die Müllmänner retten? Die Berliner dürften sich auf weitere Sonntagsreden einstellen, während die Situation auf den Straßen weiter eskaliert.

Die BSR feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, das eigentlich Anlass zur Freude sein sollte. Stattdessen markiert es einen traurigen Tiefpunkt: Noch nie war es so gefährlich, in Berlin für Sauberkeit zu sorgen.

Ein Symptom des Staatsversagens

Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als der schleichende Zerfall der öffentlichen Ordnung. Wenn selbst jene, die im Dienst der Allgemeinheit stehen, nicht mehr sicher ihrer Arbeit nachgehen können, dann ist etwas fundamental schiefgelaufen. Die zunehmende Gewalt gegen Vertreter des Gemeinwesens – ob Sanitäter, Feuerwehr oder eben Straßenkehrer – ist ein Symptom einer Gesellschaft, die ihre Werte und ihren Zusammenhalt verliert.

Es ist höchste Zeit, dass die Politik aufwacht und handelt, statt sich in Beschwichtigungen zu ergehen. Die Bürger dieses Landes haben ein Recht auf Sicherheit – und die Mitarbeiter der Stadtreinigung haben ein Recht darauf, ohne Angst vor Übergriffen ihrer Arbeit nachzugehen. Dass dies überhaupt gesagt werden muss, zeigt, wie weit wir bereits gefallen sind.

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