
Berliner Polizei am Abgrund: Jeder vierte Ausbildungsplatz bleibt leer – weil Bewerber kein Deutsch können
Was sich wie eine Satire aus der Feder eines Kabarettisten liest, ist bittere Realität in der deutschen Hauptstadt: Die Berliner Polizei kann ihre Reihen nicht mehr füllen, weil zu viele Bewerber an der deutschen Sprache scheitern. Polizeipräsidentin Barbara Slowik schlug am Montag im Innenausschuß des Berliner Abgeordnetenhauses Alarm – und ihre Worte offenbaren ein Versagen, das weit über die Polizeiakademie hinausreicht.
Ein Bildungssystem, das seine Absolventen im Stich läßt
Von 1.224 verfügbaren Ausbildungsplätzen bei der Hauptstadtpolizei blieben im vergangenen Jahr sage und schreibe 288 unbesetzt. Das entspricht nahezu einem Viertel aller Lehrstellen – nicht etwa wegen mangelnden Interesses, sondern schlicht weil die Bewerber den Anforderungen nicht genügen. Die 59jährige Polizeipräsidentin formulierte es diplomatisch, doch die Botschaft ist unmißverständlich: „Wir haben ein ganz erhebliches Problem der Deutschkenntnisse, ganz unabhängig von der Nationalität."
Slowik betonte zwar, sie wolle „kein Schulbashing" betreiben. Doch ihre Analyse ist vernichtend für das deutsche Bildungssystem: „Es gibt ein Problem der Bildungsniveaus, mit denen die jungen Menschen aus den Schulen kommen." Achtzig Prozent der Durchfaller bei den Computertests scheitern an mangelnden Deutschkenntnissen. Wohlgemerkt: an der Amtssprache des Landes, in dem sie zur Schule gegangen sind.
Die Polizei als Nachhilfeinstitut – ein Armutszeugnis
Die Reaktion der Behörde auf dieses Desaster mutet geradezu grotesk an: Die Berliner Polizei bietet nun eigene Deutschkurse für Bewerber an. Man lese und staune – eine Sicherheitsbehörde muß jungen Erwachsenen, die das deutsche Schulsystem durchlaufen haben, erst einmal die Landessprache beibringen, bevor sie überhaupt mit der eigentlichen Ausbildung beginnen können.
„Sonst sehen wir einfach höhere Abbruchquoten."
Mit diesen Worten wies Slowik Forderungen zurück, die sprachlichen Anforderungen bei den Einstellungstests zu senken. Eine weitere Absenkung des Niveaus sei schlicht nicht möglich, ohne die Qualität der Polizeiarbeit vollends zu gefährden. Innensenatorin Iris Spranger von der SPD bestätigte die erschreckenden Zahlen, ohne jedoch Konsequenzen für die Bildungspolitik anzukündigen.
Das Symptom einer verfehlten Politik
Was wir hier beobachten, ist kein isoliertes Problem der Berliner Polizei. Es ist das Symptom einer jahrzehntelangen Bildungspolitik, die Leistung relativiert, Standards aufgeweicht und Integration als Einbahnstraße mißverstanden hat. Wenn junge Menschen nach zwölf oder dreizehn Jahren Schulbesuch nicht in der Lage sind, einen Deutschtest auf Behördenniveau zu bestehen, dann hat das System auf ganzer Linie versagt.
Die Konsequenzen sind fatal: Eine unterbesetzte Polizei in einer Stadt, die ohnehin mit explodierender Kriminalität kämpft. Eine Polizeipräsidentin, die bereits vor Monaten davor warnte, bestimmte arabische Viertel zu betreten. Und eine politische Klasse, die das Problem zwar benennt, aber keine echten Lösungen präsentiert.
Deutschland braucht dringend eine Rückbesinnung auf Bildungsstandards, die diesen Namen verdienen. Denn wer die Sprache seines Landes nicht beherrscht, kann weder Polizist werden noch in irgendeinem anderen Beruf erfolgreich sein. Diese simple Wahrheit auszusprechen, ist kein Rassismus – es ist schlicht gesunder Menschenverstand.

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