
Berliner Blackout: Wenn die Realität Hollywood einholt

Was jahrelang als übertriebene Fiktion abgetan wurde, ist nun bittere Wirklichkeit geworden. Der gezielte Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über dem Teltowkanal hat am vergangenen Samstag rund 45.000 Haushalte und mehr als 2.000 Gewerbebetriebe im Berliner Südwesten schlagartig von der Stromversorgung abgeschnitten. Die linksextreme Vulkangruppe bekannte sich zu diesem feigen Akt der Sabotage – und führte der deutschen Öffentlichkeit vor Augen, wie erschreckend verwundbar unsere kritische Infrastruktur tatsächlich ist.
Marc Elsbergs prophetischer Thriller wird zur Realität
Als der österreichische Autor Marc Elsberg im Jahr 2012 seinen Thriller „Blackout. Morgen ist es zu spät" veröffentlichte, erntete er von vielen Seiten Kopfschütteln. Ein europaweiter Stromausfall durch gezielte Sabotage an wenigen neuralgischen Punkten? Das klang nach Hollywood-Fantasie, nicht nach einer realistischen Bedrohung. Heute liest sich sein Roman wie eine düstere Prophezeiung, die sich Stück für Stück bewahrheitet.
Die Parallelen zwischen Elsbergs fiktivem Szenario und den Ereignissen in Berlin sind frappierend. In seinem Buch beschreibt der Autor, wie Angreifer exponierte Stellen identifizieren – Brücken, Übergabepunkte, schlecht gesicherte Leitungen. Die Kettenreaktion ist verheerend: Heizungen fallen aus, Mobilfunknetze brechen zusammen, Krankenhäuser arbeiten im Notbetrieb. Genau das erleben die Berliner nun am eigenen Leib.
Die verheerenden Folgen des Anschlags
Die Auswirkungen des Terrorakts sind massiv und werden die betroffenen Bürger noch tagelang begleiten. Heizungen fielen mitten im Winter aus, Mobilfunknetze brachen teilweise zusammen, ein Stellwerk war schlagartig stromlos. S-Bahnen fuhren nur eingeschränkt, Schulen und zahlreiche Kitas blieben geschlossen. Krankenhäuser mussten auf Notstrom umschalten, Seniorenheime wurden evakuiert. Für den Großteil der Betroffenen wird die Stromversorgung voraussichtlich erst am Donnerstag wiederhergestellt sein – eine ganze Woche nach dem Anschlag.
Die Reparatur der Hochspannungsleitungen erweist sich als technisch hochkomplex. Kälte und Bodenfrost erschweren die Arbeiten zusätzlich. Während die Behörden um Schadensbegrenzung ringen, stellt sich die drängende Frage: Wie konnte es so weit kommen?
Hollywood warnte seit Jahrzehnten
Die Filmindustrie hat das Szenario eines gezielten Angriffs auf die Infrastruktur längst durchgespielt. Von James Bonds Kampf gegen EMP-Waffen in „GoldenEye" über die Cyberterroristen in „Stirb Langsam 4.0" bis hin zur preisgekrönten Serie „Mr. Robot" – die Botschaft war stets dieselbe: Unsere vernetzte Welt kann innerhalb von Sekunden ins Chaos stürzen.
Besonders eindringlich zeigt die deutsch-italienische Produktion „Blackout – Tomorrow Will Be Too Late" aus dem Jahr 2021 mit Moritz Bleibtreu, wie ein koordinierter Angriff das europäische Stromnetz lahmlegen kann. Die Serie basiert auf Elsbergs Bestseller und wirkt angesichts der jüngsten Ereignisse erschreckend prophetisch.
Die Unterschätzung der Gefahr
Was Elsberg in seinem Roman besonders eindringlich beschreibt, ist die systematische Unterschätzung der Gefahr durch Behörden und Politik. Warnungen wurden ignoriert, Zuständigkeiten blieben unklar, die Kommunikation zwischen verschiedenen Ebenen funktionierte nicht. Erst als die Dimension der Krise erkannt wurde, war es bereits zu spät.
Der entscheidende Unterschied zum Berliner Anschlag: Elsbergs Szenario beschreibt einen europaweiten Kollaps über Wochen. Der aktuelle Vorfall blieb regional begrenzt. Doch die Mechanismen sind identisch – und das sollte uns alle zutiefst beunruhigen.
Ein Weckruf für Deutschland
Dieser Anschlag ist mehr als nur ein lokales Ereignis. Er ist ein Symptom für das systematische Versagen deutscher Sicherheitspolitik. Während linksextreme Gruppierungen offenbar ungehindert kritische Infrastruktur angreifen können, diskutiert die Politik lieber über Gendersprache und Klimaneutralität. Die Prioritäten scheinen völlig verschoben.
Der Schriftsteller Elsberg betont immer wieder: Er habe nichts erfunden. Alles, was er beschreibe, sei technisch möglich und von Experten bestätigt. Die Frage ist nicht mehr, ob solche Angriffe passieren können – sondern wann der nächste kommt und ob er dann noch verheerender ausfällt.
Die Gesellschaft zerfällt schneller, als es irgendjemand für möglich gehalten hätte – diese Erkenntnis aus Elsbergs Roman sollte endlich auch in den Köpfen der Verantwortlichen ankommen.
Es ist höchste Zeit, dass Deutschland seine kritische Infrastruktur besser schützt und konsequent gegen extremistische Gruppierungen vorgeht, die unsere Lebensgrundlagen bedrohen. Die Bürger haben ein Recht auf Sicherheit – und auf eine Politik, die diese Sicherheit auch gewährleistet.
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