Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
21.01.2026
17:51 Uhr

Berlin verweigert sich Trumps Friedensrat – Ein fatales Signal deutscher Außenpolitik?

Berlin verweigert sich Trumps Friedensrat – Ein fatales Signal deutscher Außenpolitik?

Während in Davos die Weichen für eine neue Weltordnung gestellt werden könnten, bleibt Deutschland einmal mehr am Spielfeldrand stehen. Die Bundesregierung hat ihre Teilnahme am von US-Präsident Donald Trump initiierten „Friedensrat" kategorisch abgelehnt – eine Entscheidung, die Fragen aufwirft über die außenpolitische Weitsicht Berlins.

Trumps ambitioniertes Projekt nimmt Gestalt an

Am 22. Januar soll das Gründungsdokument des neuen internationalen Gremiums am Rande des Weltwirtschaftsforums in der Schweiz unterzeichnet werden. Der amerikanische Präsident persönlich wird der Zeremonie beiwohnen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von rund 50 eingeladenen Staats- und Regierungschefs haben bereits etwa 35 ihre Zusage erteilt. Die zur Gründung erforderliche Mindestzahl von zehn Mitgliedsstaaten ist längst erreicht.

Israel und Ägypten, Argentinien und Kasachstan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ungarn – sie alle haben erkannt, dass hier möglicherweise Geschichte geschrieben wird. Selbst der Kosovo und Armenien wollen dabei sein, wenn Trump seine Vision einer alternativen Friedensarchitektur verwirklicht.

Das Auswärtige Amt mauert

Doch was macht Berlin? Es versteckt sich hinter bürokratischen Formulierungen. In einer internen Weisung des Auswärtigen Amtes, die für ein Treffen der EU-Botschafter in Brüssel verfasst wurde, heißt es lapidar: „Beitritt in der vorliegenden Form nicht möglich". Man sei der „festen Überzeugung", dass die internationale Ordnung mit den Vereinten Nationen im Zentrum gestärkt werden müsse.

Eine bemerkenswerte Argumentation, wenn man bedenkt, wie handlungsunfähig sich die UNO in den vergangenen Jahren bei nahezu allen internationalen Konflikten gezeigt hat.

Die Diplomaten zeigen sich „überrascht", dass Trumps Initiative „weit über Gaza" hinausgehe. Überrascht? Wer die amerikanische Außenpolitik der vergangenen Monate aufmerksam verfolgt hat, konnte diese Entwicklung kommen sehen. Doch offenbar ist man im Auswärtigen Amt zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt.

Europa gespalten – Deutschland isoliert?

Interessant ist der Blick auf die europäische Landkarte: Während Frankreich und Norwegen ebenfalls ablehnen, haben zahlreiche andere europäische Staaten zumindest Einladungen erhalten und prüfen ihre Optionen. Italien, Polen, Griechenland, Finnland, Schweden – sie alle wurden eingeladen. Ungarn hat bereits zugesagt.

Die Vorbehalte einiger europäischer Regierungen richten sich insbesondere gegen die Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch ist es nicht gerade das Wesen eines Friedensrates, auch mit jenen zu sprechen, mit denen man im Konflikt steht? Diplomatie bedeutet schließlich nicht, nur mit Freunden zu reden.

China zeigt mehr Fingerspitzengefühl

Selbst Peking, das wahrlich kein enger Verbündeter Washingtons ist, reagiert diplomatischer als Berlin. Man werde „das internationale System rund um die Vereinten Nationen entschlossen verteidigen", ließ China verlauten – hält sich aber alle Optionen offen. Eine kluge Strategie, die Deutschland offenbar fremd ist.

Die Konsequenzen der Verweigerung

Was bedeutet Deutschlands Absage konkret? Zunächst einmal verzichtet Berlin auf einen Platz am Tisch, wenn möglicherweise wichtige internationale Weichenstellungen vorgenommen werden. Trumps Friedensrat mag umstritten sein, aber er wird Realität – mit oder ohne deutsche Beteiligung.

Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz steht vor einem Dilemma: Einerseits möchte man die transatlantischen Beziehungen nicht weiter belasten, andererseits scheut man den Bruch mit der bisherigen multilateralen Ordnung. Doch in einer sich rapide verändernden Welt könnte diese Zögerlichkeit teuer zu stehen kommen.

In Zeiten geopolitischer Umbrüche, steigender Unsicherheit und wirtschaftlicher Turbulenzen suchen viele Anleger nach stabilen Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Vermögensschutz bewährt – unabhängig davon, welche politischen Konstellationen gerade die Weltbühne dominieren.

Wissenswertes zum Thema

Magazin
05.11.2024
26 Min.

Wer ist Trumps Vize, JD Vance?

Wird JD Vance als Vizepräsidentschaftskandidat die konservative Basis stärken und neue Wählergruppen erreichen? Mit ihm könnte sich die politische Landschaft verändern. – Lesen Sie hier!
Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen