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Kettner Edelmetalle
19.01.2026
16:25 Uhr

Bayer-Aktie explodiert: Oberstes US-Gericht könnte Milliarden-Albtraum beenden

Bayer-Aktie explodiert: Oberstes US-Gericht könnte Milliarden-Albtraum beenden

Eine Nachricht, die an den Börsen wie ein Paukenschlag einschlug: Der Supreme Court der Vereinigten Staaten hat sich bereit erklärt, Bayers Berufung im Roundup-Rechtsstreit anzuhören. Die Aktie des deutschen Pharma- und Agrarchemie-Riesen schoss daraufhin um mehr als sieben Prozent in die Höhe. Nach einem jahrzehntelangen Bärenmarkt keimt nun Hoffnung auf, dass sich das Blatt endlich wenden könnte.

Der juristische Befreiungsschlag?

Die Entscheidung des höchsten amerikanischen Gerichts könnte weitreichende Konsequenzen haben. Bayer argumentiert seit Jahren, dass Nutzer des Unkrautvernichters Roundup das Unternehmen nicht wegen mangelnder Krebswarnungen verklagen können sollten. Der Grund: Die US-Umweltbehörde EPA habe wiederholt festgestellt, dass Glyphosat – der Hauptwirkstoff von Roundup – keinen Krebswarnhinweis erfordere.

Im konkreten Fall geht es um ein Urteil aus Missouri, bei dem eine Jury Bayer zur Zahlung von 1,25 Millionen Dollar verurteilte. Das Unternehmen behauptet, die Klagen seien durch Bundesrecht ausgeschlossen, und betont nachdrücklich die Sicherheit des Produkts.

Tausende Klagen könnten fallen

Sollte Bayer vor dem Supreme Court obsiegen, könnte dies zur Abweisung tausender anhängiger Klagen führen. Eine Entscheidung wird bis zum Frühsommer erwartet. Für den deutschen Konzern wäre dies nichts weniger als eine Erlösung aus einem finanziellen Albtraum, der mit der 63 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 begann.

Trump-Administration unterstützt Bayer

Bemerkenswert ist die Unterstützung aus Washington: Die Trump-Administration hatte den Supreme Court im vergangenen Monat aufgefordert, den Fall anzunehmen. Generalstaatsanwalt John Sauer argumentierte in einem Schriftsatz, dass die EPA "wiederholt festgestellt hat, dass Glyphosat beim Menschen wahrscheinlich nicht krebserregend ist". Ein Hersteller sollte nicht 50 verschiedenen Kennzeichnungsvorschriften mit unterschiedlichen Anforderungen unterworfen sein, so Sauer weiter.

Glyphosat bleibt das am häufigsten verwendete Herbizid auf amerikanischen Farmen – jährlich werden rund 136.000 Tonnen ausgebracht. Die regulatorische Klarheit, die ein positives Urteil bringen würde, sei auch für US-Landwirte von enormer Bedeutung, betonte Bayer-Chef Bill Anderson.

Vom Tiefpunkt zur Verdopplung

Die Roundup-Klagewelle hatte die Bayer-Aktie in einen beispiellosen Abwärtsstrudel gerissen. Der Kurs fiel zeitweise auf Niveaus, die zuletzt 2004 gesehen wurden – rund 20 Euro. Mittlerweile hat sich der Wert auf etwa 44 Euro mehr als verdoppelt. Analysten spekulieren bereits auf weitere Kursgewinne, sollte das Gericht zugunsten des Konzerns entscheiden.

Für Anleger bleibt die Situation dennoch mit erheblichen Risiken behaftet. Die endgültige Entscheidung steht aus, und selbst ein positives Urteil garantiert keine vollständige Befreiung von allen rechtlichen Altlasten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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