
Automobilkrise frisst sich durch: Süddeutsche Gelenkscheibenfabrik kapituliert vor Schuldenberg
Die deutsche Automobilindustrie, einst das Aushängeschild unserer Wirtschaftskraft, erlebt einen beispiellosen Niedergang. Während die Ampel-Koalition jahrelang von der "Verkehrswende" träumte und die E-Mobilität als Heilsbringer pries, bricht nun die Realität über die Branche herein. Das jüngste Opfer dieser verfehlten Politik: Die Süddeutsche Gelenkscheibenfabrik (SGF) aus dem bayerischen Waldkraiburg, die nun den Gang zum Insolvenzgericht antreten musste.
500 Arbeitsplätze im Würgegriff der Krise
Am Mittwoch stellte das traditionsreiche Unternehmen beim Amtsgericht Mühldorf am Inn den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Die Geschäftsführer Arne Festerling und Josef Wimmer versuchten die bittere Pille mit warmen Worten zu versüßen: Man wolle sich sanieren, die operative Ebene funktioniere noch. Doch die Wahrheit ist ernüchternd – eine "hohe Verschuldung" habe das Unternehmen in die Knie gezwungen.
Besonders perfide erscheint das Timing der Hiobsbotschaft. Mitten in der Ferienzeit erfuhren viele der rund 500 betroffenen Mitarbeiter quasi "am Strand" von ihrer unsicheren Zukunft. Die WhatsApp-Kanäle liefen heiß, während die Geschäftsführung von "gesicherten Löhnen durch Insolvenzgeldvorfinanzierung" sprach. Ein Hohn für Familien, die sich nun um ihre Existenz sorgen müssen.
Wenn Weltmarktführer wanken
Die SGF ist kein Einzelfall, sondern nur ein weiteres Glied in einer erschreckenden Kette von Insolvenzen in der deutschen Zulieferindustrie. Mit einem Jahresumsatz von etwa 110 Millionen Euro und Niederlassungen in Tschechien, den USA, Japan, China und Thailand war das Unternehmen international aufgestellt. Doch selbst diese globale Präsenz konnte den Niedergang nicht aufhalten.
"Das Problem der SGF bestand zuletzt weniger auf der operativen Ebene, sondern mehr in der hohen Verschuldung und der damit verbundenen Kapitaldienstfähigkeit"
Diese Aussage der Geschäftsführung offenbart die ganze Misere: Während die Politik von Transformation und Klimaneutralität schwadroniert, ersticken mittelständische Unternehmen an Schulden und fehlenden Aufträgen. Die deutschen Autobauer verkaufen immer weniger Fahrzeuge – eine direkte Folge der ideologiegetriebenen Verkehrspolitik, die den Verbrenner verteufelt und gleichzeitig keine wettbewerbsfähigen Alternativen bietet.
Die bittere Wahrheit über Deutschlands Industriepolitik
Was wir hier erleben, ist das systematische Versagen einer Politik, die glaubt, mit Verboten und Regulierungen eine Industrie umkrempeln zu können. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen plant sie nun ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur und hat die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert. Diese Schuldenberge werden Generationen belasten und die Inflation weiter anheizen.
Während China seine Automobilindustrie mit staatlicher Unterstützung zur Weltspitze führt und die USA unter Trump mit massiven Zöllen ihre heimische Wirtschaft schützen, demontiert Deutschland systematisch seine industrielle Basis. Die SGF hofft nun auf einen Investor, der "die Potenziale hebt". Doch welcher vernünftige Investor sollte in einem Land investieren, das seine eigene Schlüsselindustrie politisch an die Wand fährt?
Ein Weckruf für die deutsche Wirtschaftspolitik
Die Insolvenz der SGF sollte ein Weckruf sein. Es reicht nicht, von "innovativen Produkten" zu sprechen, wenn gleichzeitig die politischen Rahmenbedingungen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit ersticken. Deutschland braucht eine Rückbesinnung auf das, was unsere Wirtschaft stark gemacht hat: Technologieoffenheit, verlässliche Rahmenbedingungen und eine Politik, die Arbeitsplätze schützt statt ideologische Luftschlösser zu bauen.
Die 500 Mitarbeiter der SGF sind nur die jüngsten Opfer einer verfehlten Industriepolitik. Wie viele müssen noch folgen, bis die Politik endlich aufwacht? In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt sich einmal mehr: Physische Edelmetalle wie Gold und Silber bleiben ein stabiler Anker zur Vermögenssicherung. Während Industrieunternehmen wanken und Arbeitsplätze verschwinden, behalten Edelmetalle ihren inneren Wert – unabhängig von politischen Experimenten und wirtschaftlichen Turbulenzen.
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