
Autoindustrie im Sinkflug: 125.000 Jobs vor dem Abgrund – das bittere Erbe einer verfehlten Klimapolitik

Es sind Zahlen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen: Bis zum Jahr 2035 droht der deutschen Automobilindustrie der Verlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen. Insgesamt sollen es laut Verband der Automobilindustrie (VDA) sogar 225.000 Stellen sein, die in der Königsdisziplin der deutschen Wirtschaft wegbrechen. Eine Hiobsbotschaft, die nicht aus heiterem Himmel kommt, sondern das logische Resultat einer ideologiegetriebenen Politik aus Brüssel und Berlin ist.
Das Ende einer Erfolgsgeschichte – mit Ansage
VDA-Präsidentin Hildegard Müller fand gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland deutliche Worte. Man müsse, so Müller, nach aktuellen Berechnungen von einem Beschäftigungsverlust ausgehen, der die bisherigen Prognosen um rund 35.000 Arbeitsplätze übertreffe. Bereits zwischen 2019 und 2025 seien 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Wer hätte das gedacht – außer eigentlich jeder, der den industriepolitischen Geisterzug aus Brüssel nüchtern beobachtet hat?
Besonders dramatisch trifft es die Zulieferbetriebe. Der Wechsel vom hocheffizienten Verbrennungsmotor hin zur staatlich verordneten Elektromobilität reißt gerade dort Wunden, wo das Rückgrat der deutschen Industrie verläuft: in den mittelständischen Familienunternehmen, die seit Generationen das Herz dessen waren, was einmal „Made in Germany“ bedeutete.
Technologieoffenheit – ein verdrängter Begriff
Der VDA fordert, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte: Technologieoffenheit. 50.000 Arbeitsplätze könnten allein dadurch gerettet werden, dass Brüssel seine ideologisch verbrämte CO₂-Flottenregulierung anpasst. Plug-in-Hybride, Range Extender und Verbrenner mit erneuerbaren Kraftstoffen – all das sind Lösungen, die pragmatisch und marktwirtschaftlich funktionieren würden. Doch in den Brüsseler Amtsstuben dominiert weiter das Dogma: Ab 2035 sollen ausschließlich batterieelektrische und Brennstoffzellenfahrzeuge neu zugelassen werden dürfen.
Wer angesichts dieser Planwirtschaft an die Untergangsjahre realsozialistischer Wirtschaftsplanung denkt, liegt nicht ganz falsch. Die EU-Kommission verordnet einer ganzen Industrie, mit welchem Antrieb sie zu produzieren hat – und wundert sich dann, wenn die Beschäftigten in Wolfsburg, Stuttgart und Ingolstadt ihre Werksausweise abgeben müssen.
Standort Deutschland: Hochsteuerland mit Energiepreisschock
Die Probleme sind freilich vielschichtig. Hohe Steuern, exorbitante Lohnnebenkosten und Energiepreise, die im internationalen Vergleich schlicht jenseits jeder Wettbewerbsfähigkeit liegen, machen den Standort zunehmend unattraktiv. Hinzu kommen die schrumpfenden Marktanteile in China, wo die einstigen deutschen Premium-Marken längst nicht mehr das Maß der Dinge sind. Auch die Zölle, die US-Präsident Donald Trump auf Importe verhängt hat, belasten die Bilanzen.
Hausgemachte Fehler und ideologische Verirrungen
Doch ehrlich muss man bleiben: Ein Teil der Misere ist tatsächlich hausgemacht. Eine Analyse der Beratungsgesellschaft EY weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren teure Fehlinvestitionen – insbesondere im Software-Bereich – die deutschen Hersteller deutlich zurückgeworfen hätten. Constantin M. Gall von EY mahnt an, die Produktzyklen müssten dringend an die sich rasant ändernden Kundenwünsche angepasst werden. Die Innovationskraft, einst Markenzeichen deutscher Ingenieurskunst, sei erlahmt.
Doch wer kann es den Konzernen verübeln, wenn sie Milliarden in eine Technologie pumpen mussten, die ihnen politisch aufgezwungen wurde, anstatt frei am Markt das beste Produkt entwickeln zu dürfen? Wer Unternehmer wie Kreditnehmer einer ökologischen Zwangshypothek behandelt, darf sich über schwächelnde Bilanzen nicht wundern.
Eine Lehre für den klugen Anleger
Die Krise der einstigen Vorzeigeindustrie zeigt einmal mehr, wie fragil moderne Wertschöpfungsketten sein können, wenn politische Eingriffe ganze Geschäftsmodelle über Nacht entwerten. Wer sein Vermögen langfristig sichern will, sollte daraus seine Schlüsse ziehen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Anker bewährt – unabhängig von politischen Moden, ideologischen Zielvorgaben und industriellen Umbrüchen. Eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle zu einem breit gestreuten Vermögensportfolio kann gerade in unsicheren Zeiten Stabilität bieten.
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