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01.05.2026
12:06 Uhr

Aufstand in der Union: CSU-Mann bringt aus, was viele längst denken

Aufstand in der Union: CSU-Mann bringt aus, was viele längst denken

Es war ein Satz, der wie eine politische Granate in die Fraktionsschalte der Union einschlug – und der das ganze Drama der derzeitigen Bundesregierung in einem einzigen Halbsatz zusammenfasst. Der CSU-Abgeordnete Alexander Engelhard soll in einer Telefonkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz mit einer Klarheit gesprochen haben, die in der sonst so disziplinierten Union ihresgleichen sucht: Er könne niemandem mehr erklären, warum dieser nicht die AfD wählen solle. Was wie eine beiläufige Bemerkung klingen mag, ist in Wahrheit das Eingeständnis eines politischen Bankrotts der schwarz-roten Koalition.

Die Revolte gegen Merz nimmt Fahrt auf

Wie aus Berichten der Bild-Zeitung hervorgeht, soll die Schalte am Mittwoch in offene Kritik umgeschlagen sein, nachdem der Kanzler die Linie zur geplanten Krankenkassenreform vorgegeben habe. Merz erwarte, dass die Reform wie vorgesehen durchgepeitscht werde – eine Ansage, die auf erbitterten Widerstand gestoßen sei. Engelhard habe nach internen Schilderungen offen ausgesprochen, was viele Unionsabgeordnete still in sich hineinfressen würden: „Das ist nicht mehr unsere Politik, das ist Politik der SPD.“ Man mache nur noch mit, um die Regierung irgendwie am Laufen zu halten.

Es sind Worte, die das Selbstverständnis einer einst stolzen christdemokratischen Volkspartei zertrümmern. Und es sind Worte, die zeigen, wie tief der Frust in der eigenen Fraktion sitzt. Wer Wahlversprechen reihenweise bricht, wer sich in Koalitionsverhandlungen vom kleineren Partner über den Tisch ziehen lässt, der darf sich nicht wundern, wenn die eigene Basis nicht mehr nachvollziehen kann, weshalb man überhaupt noch Union wählen sollte.

Heizungsgesetz, Haushalt, Krankenkassen – ein Dreiklang des Scheiterns

Die Liste der Niederlagen, die die Union in den vergangenen Monaten am Verhandlungstisch hingenommen habe, sei lang. Beim umstrittenen Heizungsgesetz, einem Erbe aus der Habeck-Ära, hätten die Sozialdemokraten in letzter Sekunde sogar noch eine Verschärfung durchsetzen können. Beim Haushalt spare Bundesfinanzminister Lars Klingbeil in der Realität so gut wie nichts ein – obwohl die Union im Wahlkampf das hohe Lied der soliden Finanzen gesungen hatte. Und auch bei den Krankenkassen-Einsparungen habe Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nur einen Bruchteil dessen durchsetzen können, was ursprünglich angekündigt war.

Hinzu kämen massive personelle Verwerfungen: Mit Kanzleramtschef Thorsten Frei sei selbst in den eigenen Reihen die Unzufriedenheit groß, da er bei Koalitionsausschüssen schlecht vorbereitet gewesen sein soll. Das Verhältnis zwischen Merz und seinem Vize Klingbeil sei nachhaltig erschüttert – bei der letzten Regierungsklausur soll der Kanzler den SPD-Chef sogar angebrüllt haben. Eine Regierung, die hinter den Kulissen brüllt und vor den Kameras Harmonie heuchelt – das ist die Realität nach gerade einmal einem halben Jahr Großer Koalition.

Ein Kanzler, der seine Wähler verloren hat

Friedrich Merz war angetreten mit dem Versprechen, der Politik der Ampel ein Ende zu bereiten. Stattdessen erleben die Bürger eine Fortsetzung mit anderen Vorzeichen: Sondervermögen in dreistelliger Milliardenhöhe, eine im Grundgesetz zementierte Klimaneutralität bis 2045, ein Migrationskurs, der trotz vollmundiger Ankündigungen kaum Wirkung zeigt. Wer sich erinnert, wie scharf Merz im Wahlkampf etwa beim Thema Schuldenbremse argumentiert hatte, der reibt sich heute verwundert die Augen. Die katastrophalen Umfragewerte sind die quittierte Rechnung dafür.

Wenn die eigenen Leute den Glauben verlieren

Bemerkenswert ist die Wucht, mit der Engelhards Aussage einschlägt. Es ist eben kein Hinterbänkler einer Splitterpartei, der hier die Faust hebt, sondern ein gewählter Volksvertreter aus den Reihen der Regierungsfraktion. Wenn selbst dort die Frage gestellt wird, weshalb der Wähler nicht zur AfD greifen sollte, dann muss man sich in der Parteizentrale am Konrad-Adenauer-Haus ernsthaft fragen, ob das Geschäftsmodell „Brandmauer plus SPD-Politik“ noch trägt. Die Antwort scheint die Realität bereits zu liefern: Während die Union in den Umfragen stagniert oder verliert, klettert die AfD von Rekord zu Rekord.

Es ist ein Lehrstück darüber, was passiert, wenn eine bürgerliche Partei aus reiner Machtarithmetik ihre Grundsätze opfert. Die FDP hat es vorgemacht und ist von der politischen Landkarte beinahe verschwunden. Ob die Union aus diesem Schicksal lernt oder ihm folgt, wird die kommenden Monate zeigen. Sicher scheint nur eines: Der Vertrauensverlust gegenüber der politischen Klasse insgesamt hat ein Ausmaß erreicht, das sich nicht mehr mit ein paar PR-Kampagnen kitten lässt.

Was bleibt für den Bürger?

In Zeiten politischer Instabilität, ausufernder Staatsverschuldung und einer Inflation, die durch das geplante 500-Milliarden-Sondervermögen weiter angeheizt werden dürfte, suchen viele Bürger nach Möglichkeiten, ihr hart erarbeitetes Vermögen zu schützen. Die Erfahrung lehrt: Wenn Regierungen wanken und Versprechen platzen wie Seifenblasen, bewährt sich physisches Edelmetall seit Jahrtausenden als Anker der Vermögenssicherung. Gold und Silber kennen keine Koalitionskrise und keinen kanzlerlichen Wutausbruch. Sie sind das, was sie immer waren: ein zeitloser Wertspeicher jenseits politischer Verwerfungen – und damit eine sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portefeuille.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich vor einer Investitionsentscheidung eigenständig zu informieren oder fachkundigen Rat einzuholen. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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