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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
21:02 Uhr

Atomwaffen auf deutschen Kampfjets: Merz spielt mit dem nuklearen Feuer

Was vor wenigen Jahren noch als undenkbar gegolten hätte, wird nun vom Bundeskanzler höchstpersönlich als „möglich" bezeichnet: Friedrich Merz hat in einem Podcast erklärt, dass deutsche Kampfflugzeuge künftig nicht nur amerikanische, sondern auch britische und französische Atomwaffen transportieren könnten. Eine Aussage, die in ihrer Tragweite kaum zu überschätzen ist – und die fundamentale Fragen über die Zukunft Deutschlands als potenzielle nukleare Drehscheibe Europas aufwirft.

Der Kanzler und die Bombe

Im Podcast „Machtwechsel" ließ Merz die Bombe – im wahrsten Sinne des Wortes – platzen. Deutsche Jets seien bereits in der Lage, US-amerikanische Nuklearwaffen zu tragen, so der Kanzler. Es sei daher durchaus denkbar, dieses Prinzip auch auf britische und französische Atomwaffen auszuweiten. Eine eigene deutsche Atombewaffnung komme für ihn zwar nicht in Frage, doch die Rolle als Transporteur fremder Nuklearsprengköpfe scheint Merz offenbar als akzeptablen Kompromiss zu betrachten.

Besonders brisant: Frankreich habe in der Vergangenheit angeboten, Deutschland in seine nukleare Strategie einzubeziehen. Ein solches Angebot könne „in diesen Zeiten nicht einfach unberücksichtigt bleiben", so Merz wörtlich. Man fragt sich unwillkürlich, welche „Zeiten" der Kanzler meint – und ob er die Konsequenzen seiner Worte tatsächlich bis zum Ende durchdacht hat.

Zweifel am amerikanischen Schutzschild

Der Hintergrund dieser brisanten Überlegungen liegt auf der Hand. Seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus und seiner zunehmend transaktionalen Außenpolitik wachsen in europäischen Hauptstädten die Zweifel an der langfristigen Verlässlichkeit des US-Atomschirms. Trumps massive Zollerhöhungen gegen die EU – 20 Prozent auf europäische Importe – haben das transatlantische Vertrauensverhältnis zusätzlich erschüttert. Wer seinen engsten Verbündeten wirtschaftlich derart zusetzt, dem traut man im Ernstfall offenbar auch militärisch nicht mehr über den Weg.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte versuchte auf der Münchner Sicherheitskonferenz zwar zu beschwichtigen: Niemand in Europa dränge darauf, den nuklearen Schutzschild der USA zu ersetzen. Die Diskussion solle lediglich als „Ergänzung" verstanden werden. Doch solche diplomatischen Beschwichtigungsformeln können nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein fundamentaler Paradigmenwechsel in der europäischen Sicherheitsarchitektur stattfindet.

Der Zwei-plus-Vier-Vertrag – ein vergessenes Dokument?

Was bei der ganzen Debatte erstaunlicherweise kaum Erwähnung findet, ist der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990, jenes völkerrechtliche Dokument, das die deutsche Wiedervereinigung erst ermöglichte. In diesem Vertrag verzichtete Deutschland ausdrücklich auf die Herstellung, den Besitz und die Verfügungsgewalt über atomare, biologische und chemische Waffen. Zwar transportiert die Bundeswehr im Rahmen der nuklearen Teilhabe der NATO bereits seit Jahrzehnten US-Atomwaffen – doch eine Ausweitung auf französische und britische Sprengköpfe wäre eine qualitativ völlig neue Dimension.

Dass Merz diese historischen und völkerrechtlichen Bedenken offenbar mit einer Handbewegung beiseitewischt, zeugt von einer besorgniserregenden Leichtfertigkeit. Der Mann, der im Wahlkampf noch versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen – ein Versprechen, das mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen bereits Makulatur ist –, scheint nun auch in der Sicherheitspolitik den Bezug zur Realität zu verlieren.

Die F-35 als nuklearer Lastenesel

Deutschland hat 2022 insgesamt 35 F-35-Kampfflugzeuge aus amerikanischer Produktion bestellt, die die alternden Tornado-Jets ersetzen sollen. Diese Maschinen sind technisch in der Lage, Nuklearwaffen zu tragen – das war von Anfang an Teil des Beschaffungskonzepts. Doch zwischen der Fähigkeit, amerikanische B61-Bomben im Rahmen der NATO-Teilhabe zu transportieren, und der Idee, als fliegender Atomwaffen-Kurier für gleich drei verschiedene Nuklearmächte zu fungieren, liegt ein gewaltiger Unterschied.

Man muss kein Militärstratege sein, um zu erkennen, welche Konsequenzen eine solche Rolle für Deutschland hätte. Ein Land, das fremde Atomwaffen transportiert, wird im Ernstfall zum prioritären Ziel für jeden potentiellen Gegner. Deutschland würde sich damit freiwillig eine Zielscheibe auf den Rücken malen – ohne auch nur den Hauch einer eigenen Entscheidungsgewalt über den Einsatz dieser Waffen zu besitzen.

Volksvertreter oder Kriegstreiber?

Die Reaktionen auf Merz' Vorstoß fallen vernichtend aus. In Umfragen ist die Union bereits hinter die AfD gerutscht, und immer mehr Deutsche zeigen sich unzufrieden mit ihrem Kanzler. Kein Wunder: Während die Bürger unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen, während die Infrastruktur marode ist und die innere Sicherheit durch explodierende Kriminalitätszahlen erodiert, philosophiert der Regierungschef über nukleare Transportkapazitäten.

Man könnte es auch so formulieren: Statt sich um die realen Probleme der Deutschen zu kümmern – die zunehmende Messerkriminalität, die unkontrollierte Migration, den wirtschaftlichen Niedergang – spielt Friedrich Merz lieber den großen Strategen auf der Weltbühne. Ein Kanzler, der die Interessen seines Volkes vertreten sollte, scheint stattdessen von geopolitischem Größenwahn getrieben.

Aufrüstung statt Diplomatie

Was Deutschland in diesen turbulenten Zeiten bräuchte, wäre eine besonnene Außenpolitik, die auf Diplomatie und Deeskalation setzt. Stattdessen erleben wir einen Bundeskanzler, der mit nuklearen Szenarien jongliert, als handele es sich um ein Gesellschaftsspiel. Die Geschichte hat Deutschland auf schmerzlichste Weise gelehrt, wohin militärischer Größenwahn führen kann. Dass ausgerechnet ein deutscher Regierungschef nun laut über die Ausweitung nuklearer Kapazitäten nachdenkt, ist nicht nur politisch fragwürdig – es ist historisch geschmacklos.

Die Frage, die sich jeder Bürger stellen sollte, lautet: Wollen wir wirklich in einem Land leben, das als nuklearer Spediteur für drei verschiedene Atommächte fungiert? Wollen wir uns freiwillig zur Zielscheibe machen, ohne auch nur ein Wort bei der Entscheidung über den Einsatz dieser Waffen mitreden zu dürfen? Die Antwort der überwältigenden Mehrheit der Deutschen dürfte eindeutig sein. Doch ob Friedrich Merz diese Antwort hören will, steht auf einem ganz anderen Blatt.

In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Unsicherheiten zunehmen und das Vertrauen in politische Institutionen schwindet, suchen viele Bürger nach Stabilität und Werterhalt. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfester Anker bewährt – gerade dann, wenn politische Entscheidungsträger mit dem Feuer spielen und die Zukunft ganzer Nationen aufs Spiel setzen.

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