Kostenlose Beratung07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
27.10.2026
17:26 Uhr
KI-generiert

Atom-Comeback mit Korea-Power: Hyundai soll den Mini-Reaktor bauen!

Atom-Comeback mit Korea-Power: Hyundai soll den Mini-Reaktor bauen!
Symbolbild: KI-generiert

Der US-Reaktorentwickler NANO Nuclear Energy hat am 27. Oktober 2026 eine Absichtserklärung mit dem südkoreanischen Baukonzern Hyundai Engineering unterzeichnet. Es geht um den ersten KRONOS-Mikroreaktor auf dem Campus der University of Illinois. Die Pointe dabei: Die Koreaner hatten schon vor Jahren 30 Millionen Dollar auf genau diesen Reaktor gesetzt, und das Geld war weg.

An der Börse kam die Nachricht gut an. Berichten zufolge stieg die NNE-Aktie im frühen Handel zeitweise um rund 4,6 Prozent.

Diesmal geht es um Beton statt um Kunden

Mit Absichtserklärungen war NANO Nuclear in diesem Jahr nicht sparsam. Im Januar kam der koreanische Konzern DS Dansuk dazu. Es folgten Vereinbarungen mit Partnern in Abu Dhabi und mit Supermicro sowie eine Studie für ein Gigawatt-Projekt in Texas. Dabei ging es meist um Fertigung oder um die Suche nach Abnehmern.

Der neue Deal ist anders. Hyundai Engineering soll sich um die konkrete Anlage in Illinois kümmern. Laut Mitteilung stehen zunächst die Bauplanung, Arbeiten rund um den Standort, die Beschaffung und die Lieferketten im Mittelpunkt. Später könnte die Rolle der Koreaner deutlich wachsen, bis hin zu Ingenieursleistungen, Generalunternehmerschaft und Fertigung in den USA. Verbindlich ist das allerdings noch nicht. Dafür sind ausdrücklich eigene, endgültige Verträge nötig.

Den Bauantrag für den Forschungsreaktor hat die Universität am 31. März 2026 eingereicht. Im Mai nahm die US-Atomaufsicht NRC ihn zur Prüfung an.

Die teure Vorgeschichte

Hyundai kennt diesen Reaktor besser als fast jeder andere. Seit 2012 arbeitete der Konzern mit dem ursprünglichen Entwickler Ultra Safe Nuclear (USNC) zusammen. Anfang 2022 investierte er 30 Millionen Dollar und sicherte sich damit die exklusiven Baurechte. Damals hieß es, der erste Reaktor solle bis Ende 2026 an den kanadischen Chalk River Laboratories laufen.

Daraus wurde nichts. USNC ging pleite. NANO Nuclear kaufte das Design Anfang 2025 für 8,5 Millionen Dollar, also für weniger als ein Drittel dessen, was Hyundai zuvor hineingesteckt hatte. Ein Lehrstück darüber, wie schnell Hightech-Visionen an der Realität scheitern können, selbst mit einem Weltkonzern im Rücken.

Firmengründer und Chairman Jay Yu sagt, sein Unternehmen baue gezielt die industriellen Fähigkeiten auf, um fortschrittliche Kerntechnik vom Entwurf in die Serie zu bringen. Ziel sei nicht nur ein Mikroreaktor. Man wolle die ganze Plattform darum herum aufbauen, also Engineering, Fertigung, Brennstoff, Transport und Projektabwicklung.

Ein Imperium aus Absichtserklärungen?

Zu dieser Plattform gehören inzwischen ein Geschäft für Nukleartransporte, ein noch nicht genehmigter Antrag auf eine Lizenz zur Uran-Dekonversion in New Mexico und eine Beteiligung an LIS Technologies. Das Unternehmen arbeitet an der Urananreicherung per Laser. Seine Testanlage in Oak Ridge erhielt in diesem Monat das erste Uran. Einen Tag vor dem Hyundai-Deal beantragte LIS den Börsengang an der Nasdaq.

  • Geplant sind rund 2,83 Millionen Aktien zu je 5 bis 7 Dollar, insgesamt etwa 17 Millionen Dollar.
  • NANO hatte 2024 für 2 Millionen Dollar 2.666.667 LIS-Aktien gekauft.
  • Bei einem mittleren Ausgabepreis von 6 Dollar wäre das Paket rund 16 Millionen Dollar wert.

Das klingt gut. Trotzdem sollten Anleger nüchtern bleiben: Bisher liefert noch kein einziger KRONOS-Reaktor Strom. Bewertungen in diesem Sektor beruhen vor allem auf Erwartungen.

Und Deutschland? Schaut zu

Während Amerikaner und Koreaner an der nächsten Reaktorgeneration bauen, hat Deutschland im April 2023 seine letzten drei Kernkraftwerke abgeschaltet. Das Know-how wandert ab, und Stromkunden zahlen weiter mit die höchsten Preise Europas. Die Zukunft der Kernkraft wird anderswo gestaltet.

Für Sparer zeigt der Fall noch etwas anderes: Spekulative Zukunftswetten können sich vervielfachen, aber auch komplett verpuffen, wie die 30 Millionen von Hyundai beweisen. Physisches Gold und Silber kennen kein Insolvenzrisiko eines Emittenten. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie helfen, Vermögen zu sichern.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageprodukten. Jeder Anleger muss selbst recherchieren und ist für seine Anlageentscheidungen allein verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“