Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
22.01.2026
08:44 Uhr

AfD plant eigenen Radiosender nach österreichischem Vorbild

Die Alternative für Deutschland erwägt den Aufbau eines eigenen Radiosenders und orientiert sich dabei am Webradio-Projekt der österreichischen Schwesterpartei FPÖ. Nach Angaben eines Parteisprechers gegenüber der „Bild"-Zeitung werden derzeit entsprechende Konzepte erarbeitet, wobei der Ausgang der Prüfung noch offen sei.

Vorbild aus Österreich: Austria First

Das Interesse der AfD richtet sich auf den Sender „Austria First", der seit dem 17. Januar 2025 auf Sendung ist. Die FPÖ hat mit diesem Webradio ein Format geschaffen, das Popmusik mit Nachrichtensendungen und politischen Einschätzungen von Parteipolitikern kombiniert. Die österreichische Rechtspartei verfügt bereits über ein umfangreiches Medienportfolio, das neben dem Radiosender auch den TV-Kanal FPÖ TV sowie zahlreiche reichweitenstarke Formate in den sozialen Medien umfasst.

Die AfD verfolge das österreichische Projekt „mit großem Interesse und tauscht sich mit den Initiatoren aus", so der Parteisprecher. Der Parteispitze soll zeitnah ein Konzept vorgelegt werden, über das dann beraten werden soll.

Kritik am Programmformat

Das Sendeformat von Austria First wird unterschiedlich bewertet. Die „Zeit" beschrieb das Programm mit den Worten, die „Ideologiestückchen werden so sanft beigemischt wie die Medikamente in den Babybrei". Kritiker bemängeln zudem die verwendete Sprache: Im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Weltwirtschaftsforum in Davos seien Begriffe wie „Globalistentreffen" und „Finanzkontrolleure" gefallen.

Der Begriff „Globalisten" wird von Experten als problematisch eingestuft. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, erklärte in einem Interview: „Gerade in Deutschland, wo offener Antisemitismus verboten ist, haben sich Codewörter etabliert. Man redet nicht über ‚Weltjudentum', sondern über Globalisten."

Enge Verbindungen zwischen AfD und FPÖ

Die beiden Parteien pflegen seit längerem einen intensiven Austausch. Erst kürzlich traf sich der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, in Salzburg mit Vertretern der FPÖ, um sich für seinen Wahlkampf beraten zu lassen. Die FPÖ, die in Österreich mittlerweile den Bundeskanzler stellt, gilt in Sachen Medienstrategie als Vorreiter unter den europäischen Rechtsparteien.

Ob und wann ein AfD-Radiosender tatsächlich auf Sendung gehen könnte, bleibt abzuwarten. Die Partei hat in der Vergangenheit bereits verstärkt auf eigene Kommunikationskanäle gesetzt, um ihre Botschaften unabhängig von etablierten Medien zu verbreiten. Ein eigener Radiosender wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen