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Kettner Edelmetalle
15.08.2026
15:59 Uhr
KI-generiert

Absturz auf 20 Prozent: Union erreicht FĂŒnf-Jahres-Tief!

Absturz auf 20 Prozent: Union erreicht FĂŒnf-Jahres-Tief!
Symbolbild: KI-generiert

Die Kanzlerpartei rutscht ab. In der neuen Insa-Sonntagsfrage fĂŒr die "Bild am Sonntag" fĂ€llt die Union auf 20 Prozent — ein Prozentpunkt weniger als zuletzt. Die AfD bleibt mit 28 Prozent klar vorn, die Linkspartei legt auf zwölf Prozent zu.

Befragt wurden Medienberichten zufolge 1.203 Menschen zwischen dem 10. und 14. August, die Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 3,1 Prozentpunkten. Ein Momentbild also — aber eines mit Wucht.

Der schlechteste Wert seit Oktober 2021

Laut Berichten ĂŒber die Erhebung muss man bis in den Oktober 2021 zurĂŒckblĂ€ttern, um die Union so schwach zu finden. Damals ging die Ära Merkel zu Ende, die CDU taumelte nach dem Laschet-Debakel.

Heute regiert Friedrich Merz — und der Vergleich mit dem Wahlabend des 23. Februar 2025 ist bitter: 28,5 Prozent holte die Union damals, nun sind es 20. Rund ein Drittel der WĂ€hler hat sich in gut anderthalb Jahren abgewandt.

Das komplette Bild der Umfrage:

  • AfD: 28 Prozent
  • CDU/CSU: 20 Prozent (–1)
  • GrĂŒne: 13 Prozent
  • SPD: 12 Prozent
  • Linke: 12 Prozent (+1)
  • FDP: 5 Prozent
  • BSW: 3 Prozent

Rechnerisch regierungsunfÀhig

Die Zahlen sind auch koalitionsarithmetisch brisant. Schwarz-Rot kĂ€me zusammen auf gerade einmal 32 Prozent — die amtierende Bundesregierung hĂ€tte keine Mehrheit mehr, nicht einmal in Reichweite.

Selbst eine Kenia-Koalition aus Union, SPD und GrĂŒnen lĂ€ge bei 45 Prozent und damit unter einem schwarz-blauen BĂŒndnis, das rechnerisch 48 Prozent erreichte. Ein grĂŒn-rot-rotes Lager kĂ€me auf 37 Prozent.

Noch schmerzhafter dĂŒrfte fĂŒr die Union der Blick auf den Kanzler sein: 78 Prozent der Befragten zeigten sich mit der Arbeit von Friedrich Merz unzufrieden, drei Punkte mehr als zuvor. Auch 54 Prozent der eigenen AnhĂ€nger seien enttĂ€uscht.

"So gering war die UnterstĂŒtzung und so hoch war die Ablehnung noch nie. Dieser Trend lĂ€sst sich wahrscheinlich nicht mehr drehen, weil selbst die verbliebenen WĂ€hler der Regierungsparteien mehrheitlich nicht mehr hinter der Bundesregierung stehen." — Insa-Chef Hermann Binkert laut Medienberichten

Die BĂŒrger wollen Kurswechsel — und bekommen Verwaltung

Bemerkenswert ist eine zweite Insa-Erhebung, veröffentlicht am 11. August. Abgefragt wurde die Zustimmung zu vier Forderungen: Begrenzung der Migration, Entlastung der Wirtschaft, StÀrkung der VerteidigungsfÀhigkeit und besserer Schutz von Umwelt und Natur.

Alle vier fanden mehr als 70 Prozent Zustimmung. Besonders auffĂ€llig: Unter jenen, die sich zuvor mit dem Thema Migration befasst hatten, sprachen sich 89 Prozent fĂŒr eine Begrenzung aus. Wer sich nicht damit beschĂ€ftigt hatte, lehnte sie zu 43 Prozent ab.

Aus Sicht unserer Redaktion liegt darin die eigentliche Botschaft: Wer hinschaut, will Kurswechsel. Geliefert wurde bislang vor allem Schuldenpolitik — 500 Milliarden Euro Sondervermögen, KlimaneutralitĂ€t im Grundgesetz, ein Kanzler, der einst versprach, keine neuen Schulden zu machen.

Drei Wahlen, ein Stresstest

Der Zeitpunkt ist heikel. Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewĂ€hlt, zwei Wochen spĂ€ter in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Umfragen sind keine Prognosen — aber wer die Stimmung im Land ignoriert, wird von ihr eingeholt.

FĂŒr viele BĂŒrger ist die Lehre simpel: Politische Unsicherheit und ausufernde Staatsverschuldung sind auch ein Vermögensrisiko. Physische Edelmetalle können in einem breit gestreuten Portfolio als krisenfeste Beimischung dienen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt unsere EinschĂ€tzung auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser sollte eigenstĂ€ndig recherchieren und trĂ€gt fĂŒr seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung.

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