
Abkassiert an der Zapfsäule: Wie Staat und Ölkonzerne den Bürger schröpfen
Wer dieser Tage an einer deutschen Tankstelle vorfährt, dem dürfte der Atem stocken. Die Preise für Benzin und Diesel klettern in schwindelerregende Höhen – befeuert durch den eskalierenden Konflikt im Nahen Osten, aber vor allem durch ein System, das den deutschen Autofahrer systematisch zur Melkkuh degradiert. Während in den Nachbarländern die Spritpreise reguliert und damit erträglich gehalten werden, herrscht hierzulande ein Regime der ungezügelten Preistreiberei, von dem zwei Akteure ganz besonders profitieren: der deutsche Staat und die internationalen Ölgiganten.
Fast die Hälfte jedes Liters fließt in die Staatskasse
Die Zahlen sind ernüchternd – und sie sollten jeden Bürger in Rage versetzen. Bei einem Dieselpreis von 2,05 Euro pro Liter kassiert der Fiskus satte 95 Cent. Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Erdölbevorratungsabgabe, CO2-Steuer – ein ganzes Arsenal an Abgaben, das sich wie ein Parasit am Geldbeutel der Bürger festsaugt. Rund 37 Milliarden Euro hat der Staat allein im Jahr 2025 durch den Kraftstoffverbrauch seiner Bürger eingenommen. Und das Perfide daran: Je höher der Spritpreis steigt, desto mehr verdient der Staat mit. Die prozentuale Mehrwertsteuer sorgt dafür, dass jede Preiserhöhung automatisch auch die Steuereinnahmen nach oben treibt.
Die andere Hälfte des Kuchens teilen sich die internationalen Ölkonzerne – ExxonMobil, Shell, Chevron, BP, TotalEnergies und Eni. Allesamt keine deutschen Unternehmen, wohlgemerkt. Und der kleine Tankstellenbetreiber, der sich täglich den Frust der Kunden anhören muss? Der bekommt gerade einmal zwei Cent pro Liter und kann sich nur noch durch den Verkauf von Brötchen und Kaffee über Wasser halten.
Der Tankwart als Prügelknabe der Nation
Es ist eine bittere Ironie. Diejenigen, die am wenigsten für die explodierenden Preise können, bekommen den geballten Zorn der Autofahrer ab. Herbert Rabl, Pressesprecher des Tankstellen-Interessenverbands, beschreibt die Situation drastisch: Preiserhöhungen von 30 bis 40 Cent innerhalb weniger Tage hätten die Stimmung an den Zapfsäulen auf einen Siedepunkt gebracht. Die Ölkonzerne würden einen regelrechten „Raubtier-Kapitalismus" betreiben, so Rabl. Bertolt Brecht wusste es schon: Der Krieg findet immer seinen Weg, Geschäfte zu machen.
Und genau das geschieht gerade. Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten dient als willkommener Vorwand, die Preise in astronomische Höhen zu treiben – während die tatsächlichen Kosten für Rohöl diese Aufschläge bei weitem nicht rechtfertigen dürften.
Wirtschaftsministerin Reiche: Auf dem Schoß der Konzerne?
Was tut die Politik? Erschreckend wenig. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche lehnt eine staatliche Spritpreisbremse bislang kategorisch ab. Stattdessen wolle sie lediglich „prüfen lassen", ob die Preise gerechtfertigt seien. Rabl findet dafür deutliche Worte: Man habe eine „sehr wirtschaftsfreundliche Ministerin, die den Konzernen auf dem Schoß sitzt und behauptet, es gebe keinen Handlungsbedarf". Ein vernichtendes Urteil – und eines, das viele Bürger teilen dürften.
Dabei hatte die neue Regierung unter Friedrich Merz doch so viel versprochen. Steuern senken, sparen, den Bürger entlasten. Wenig bis nichts davon sei passiert, so die bittere Bilanz. Stattdessen wurde nun als vermeintliche Großtat verkündet, dass Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal pro Tag erhöhen dürfen. Preissenkungen hingegen bleiben jederzeit erlaubt. Man muss sich diese Absurdität auf der Zunge zergehen lassen: Das ist also das große Entlastungspaket für den geschundenen Autofahrer.
Das Erbe der linksgrünen Ideologie
Die Wurzeln des Problems reichen tief. Deutschland wollte jahrelang moralischer Weltmeister in Sachen Umweltschutz sein und hat seine Autofahrer dafür mit einer der höchsten Bepreisungen Europas bestraft. Die CO2-Steuer, eingeführt im Brennstoffemissionshandelsgesetz, soll in den kommenden Jahren weiter steigen. Während andere europäische Länder die aus linksliberaler Zeit forcierte CO2-Bepreisung in deutlich geringerem Maße umgesetzt haben, marschiert Deutschland einmal mehr als selbsternannter Vorreiter voran – auf Kosten seiner Bürger und seiner Wirtschaft.
Die Konsequenzen sind verheerend. Fast alle Waren werden transportiert oder mit Energie produziert. Steigen Diesel, Benzin und Strom, steigen automatisch auch Lebensmittelpreise, Lieferkosten, Flug- und Bahnpreise sowie Baukosten. Deutschland rutscht in eine Inflationsspirale, die besonders jene trifft, die ohnehin schon am Limit leben: Pendler, Familien, Menschen mit niedrigem Einkommen. Die energieintensive Industrie, der Automobilsektor, der Maschinenbau, die Baubranche, die IT und die Logistik – das gesamte Rückgrat der deutschen Wirtschaft steht unter immensem Druck.
Abwanderung statt Aufschwung
Immer mehr Unternehmen prüfen inzwischen, ihre Investitionen und Produktionen ins Ausland zu verlagern. Warum auch nicht? Nahezu überall in Europa sind die Sprit- und Energiepreise niedriger als in Deutschland. Die systematische Zerstörung des Industriestandorts Deutschland, die unter der Ampelregierung ihren traurigen Höhepunkt erreichte, setzt sich unter der neuen Großen Koalition offenbar ungebremst fort. Ein Blick in die deutsche Automobilindustrie genügt, um den akuten Arbeitsplatzabbau mit eigenen Augen zu sehen.
Immerhin plant die Bundesregierung, Öl aus staatlichen Reserven auf den Markt zu bringen, um Preisspitzen zu dämpfen. Doch an eine echte Steuerentlastung pro Liter Benzin sei „überhaupt nicht zu denken", heißt es aus der Koalition in Berlin. Man fragt sich unwillkürlich: Für wen regiert diese Regierung eigentlich?
Gold und Silber als Schutzschild gegen die Geldentwertung
In Zeiten galoppierender Inflation und einer Politik, die den Bürger immer weiter belastet, statt ihn zu entlasten, gewinnt die Frage der Vermögenssicherung dramatisch an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade in Krisenzeiten, wenn das Vertrauen in politische Institutionen und Papiergeld schwindet. Wer sein Vermögen vor der schleichenden Entwertung durch Inflation und Steuerlast schützen möchte, sollte eine Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Anlageportfolio ernsthaft in Betracht ziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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