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Kettner Edelmetalle
18.05.2026
06:06 Uhr

25 Milliarden Dollar Schaden: Der Iran-Krieg wird zur globalen Konzern-Katastrophe

25 Milliarden Dollar Schaden: Der Iran-Krieg wird zur globalen Konzern-Katastrophe

Während Politiker in Brüssel und Berlin wie gewohnt nur Sonntagsreden halten, zahlt die Weltwirtschaft längst die bittere Rechnung für den eskalierten Konflikt im Nahen Osten. Mindestens 25 Milliarden US-Dollar – so beziffert eine aktuelle Reuters-Analyse den bislang aufgelaufenen Schaden, den der US-israelische Krieg mit dem Iran bei börsennotierten Unternehmen weltweit angerichtet hat. Und das Schlimmste: Die Rechnung wächst Tag für Tag weiter.

Hormus-Blockade: Das Nadelöhr der Weltwirtschaft ist zu

Die iranische Blockade der Straße von Hormus, jener strategischen Wasserstraße, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, hat den Ölpreis auf über 100 US-Dollar pro Barrel katapultiert – mehr als 50 Prozent über dem Niveau vor Kriegsbeginn. Wer geglaubt hatte, nach Pandemie und Ukraine-Krieg könne es nicht noch schlimmer kommen, wird gerade eines Besseren belehrt.

Mindestens 279 Unternehmen haben den Krieg bereits als Auslöser für teils drastische Gegenmaßnahmen genannt: Preiserhöhungen, Produktionskürzungen, ausgesetzte Dividenden, Aktienrückkaufstopps, Kurzarbeit – und in einigen Fällen sogar Bittgesuche an staatliche Stellen um Soforthilfen. Es ist ein Krisen-Cocktail, wie man ihn zuletzt während der Finanzkrise 2008 erlebt hat.

Whirlpool, Toyota, P&G: Die Liste der Geschädigten wird länger

Whirlpool-Chef Marc Bitzer brachte es gegenüber Analysten unverblümt auf den Punkt: Das Ausmaß des Branchenrückgangs sei vergleichbar mit der globalen Finanzkrise und übersteige sogar manche Rezessionsphasen. Der Hausgerätehersteller halbierte prompt seine Jahresprognose und kassierte die Dividende. Toyota meldet einen erwarteten Schaden von 4,3 Milliarden Dollar, Procter & Gamble rechnet mit einer Milliarde Dollar Gewinneinbruch nach Steuern.

Besonders hart trifft es die Luftfahrtbranche: Allein die Airlines haben rund 15 Milliarden Dollar an kriegsbedingten Mehrkosten gemeldet – fast die Hälfte aller bisher quantifizierten Schäden. Kerosin hat sich nahezu verdoppelt. Drei Mal so viel wie Automobilbauer und Konsumgüterhersteller zusammen müssen die Fluggesellschaften für ihren Treibstoff aufbringen.

Europa trifft es am härtesten – mal wieder

Die geografische Verteilung der Geschädigten ist ein weiteres Armutszeugnis für die europäische Energiepolitik. Die Mehrheit der betroffenen Konzerne sitzt in Großbritannien und Europa – also dort, wo die Energiekosten ohnehin schon durch die ideologisch motivierte Energiewende und die voreilige Abkehr von russischem Gas in astronomische Höhen geschnellt waren. Beinahe ein Drittel der betroffenen Firmen kommt aus Asien, was die tiefe Abhängigkeit dieser Regionen von Öl und Treibstoffen aus dem Nahen Osten widerspiegelt.

Continental etwa rechnet mit einem Schaden von mindestens 100 Millionen Euro ab dem zweiten Quartal. Der deutsche Reifenkonzern hatte Roland Welzbacher zitiert mit der ernüchternden Prognose, der volle Einschlag werde erst in der zweiten Jahreshälfte sichtbar werden. Mit anderen Worten: Die wahre Wucht der Krise steht uns noch bevor.

Inflationsspirale dreht sich weiter – Verbraucher zahlen die Zeche

Nahezu 40 Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Chemie und Materialien haben bereits angekündigt, ihre Preise zu erhöhen. Newell Brands beziffert die Folgekosten klar: Jede Erhöhung des Ölpreises um fünf Dollar pro Barrel schlage mit zusätzlich fünf Millionen Dollar zu Buche. Diese Mehrkosten werden – wie immer – am Ende der Kette beim Verbraucher landen.

McDonald's-Chef Chris Kempczinski warnte ausdrücklich vor einer langfristig erhöhten Kosteninflation und konstatierte, dass die hohen Spritpreise insbesondere Geringverdiener vom Konsum abhielten. Whirlpool-Boss Bitzer formulierte es nüchtern: Verbraucher kauften keine neuen Produkte mehr, sondern reparierten lieber. Ein deutliches Krisensignal.

Die wahre Rechnung kommt erst noch

Was die Aktienmärkte bisher in trügerischer Ruhe wiegt: Die Konzerngewinne im ersten Quartal waren noch robust, weshalb Indizes wie der S&P 500 sogar neue Höchststände erklommen. Doch Goldman Sachs warnt unmissverständlich vor Margendruck ab dem zweiten Quartal, wenn Hedging-Schutzmechanismen auslaufen und Mehrkosten nicht mehr einfach weitergereicht werden können.

"Der eigentliche Gewinneinbruch hat sich in den meisten Unternehmensergebnissen noch gar nicht gezeigt", warnte Rami Sarafa von Cordoba Advisory Partners. Die UBS rechnet bei konsumorientierten Sektoren wie Autos, Telekommunikation und Haushaltswaren mit negativen Gewinnrevisionen von mehr als fünf Prozent in den kommenden zwölf Monaten. In Japan haben Analysten ihre Schätzungen für das Gewinnwachstum im zweiten Quartal bereits halbiert.

Was bedeutet das für deutsche Anleger?

Die Lehre aus dieser Gemengelage ist so simpel wie unbequem: Wer sein Vermögen ausschließlich in Aktien, Fonds oder ETFs hält, sitzt mitten im Pulverfass. Geopolitische Schocks, Lieferkettenbrüche und eine erneut anziehende Inflation – all das sind genau jene Szenarien, in denen Papiervermögen seinen Wert in atemberaubender Geschwindigkeit verlieren kann. Wer dagegen einen sinnvollen Anteil seines Vermögens in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber hält, verfügt über einen seit Jahrtausenden bewährten Anker gegen genau solche Stürme. Edelmetalle kennen keine Bilanzpressekonferenz, keine ausgesetzten Dividenden und keine geopolitischen Kursabstürze über Nacht.

Die anhaltende Eskalation im Nahen Osten, die ungelöste Energiekrise in Europa und die hausgemachten wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre zeichnen ein klares Bild: Vermögenssicherung ist heute wichtiger denn je. Wer dabei auf eine ausgewogene Beimischung physischer Edelmetalle setzt, schafft sich einen Schutzschild, der jenseits aller politischen Wirren Bestand hat.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung sollte auf einer eigenständigen, sorgfältigen Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Eine Haftung für getroffene Anlageentscheidungen ist ausgeschlossen.

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