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27.08.2025
06:08 Uhr

102-Jähriger erklimmt Japans heiligen Berg: Wenn Altersgrenzen zu Schall und Rauch werden

Während in Deutschland die Politik darüber diskutiert, ob Menschen mit 67 Jahren noch arbeitsfähig sind, zeigt ein 102-jähriger Japaner der Welt, was wahre Vitalität bedeutet. Kokichi Akuzawa hat am 3. August den Mount Fuji erklommen und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt – als ältester Mensch, der jemals Japans höchsten Gipfel bezwungen hat.

Ein Berg, der Respekt einflößt

Mit seinen 3.776 Metern Höhe ist der Fuji nicht nur Japans höchster Berg, sondern auch ein aktiver Stratovulkan auf der Insel Honshu. Für die Japaner ist er mehr als nur ein geologisches Phänomen – er ist ein heiliger Ort, ein Symbol nationaler Identität. Dass ein 102-Jähriger diesen Giganten bezwingt, nachdem er sich von einer Herzinsuffizienz erholt hatte, lässt unsere westlichen Vorstellungen von Alter und Gebrechlichkeit geradezu lächerlich erscheinen.

Akuzawa benötigte für seinen Aufstieg drei Tage statt wie früher nur einen. Er übernachtete zweimal in Berghütten entlang des Weges. Doch was sind schon drei Tage für einen Mann, der fast wöchentlich Berge besteigt? Diese Regelmäßigkeit sollte uns zu denken geben: Während hierzulande bereits 50-Jährige über ihre körperlichen Wehwehchen klagen, erklimmt ein japanischer Centenarian Vulkane.

Die Macht der Tradition und Disziplin

Es ist kein Zufall, dass solche Rekorde aus Japan kommen. Das Land der aufgehenden Sonne pflegt eine Kultur, in der Alter mit Weisheit und Respekt verbunden wird, nicht mit Gebrechlichkeit und Nutzlosigkeit. Die japanische Gesellschaft hat verstanden, was wir im Westen zunehmend vergessen: Traditionelle Werte wie Disziplin, Durchhaltevermögen und Respekt vor dem eigenen Körper sind der Schlüssel zu einem erfüllten Leben bis ins hohe Alter.

"Nie wieder", scherzte Akuzawa nach seiner Besteigung. Doch fügte er hinzu: "Wenn Sie mich nächstes Jahr fragen, bekommen Sie vielleicht eine andere Antwort."

Diese Aussage zeigt den ungebrochenen Kampfgeist eines Mannes, der bereits mit 96 Jahren den Fuji bezwungen hatte. Zu seinem 99. Geburtstag hatte er sich selbst mit der Besteigung des 1.272 Meter hohen Nabewariyama beschenkt – während deutsche Rentner sich bestenfalls ein neues E-Bike gönnen.

Was können wir daraus lernen?

Akuzawas Leistung sollte uns aufrütteln. In einer Zeit, in der die deutsche Politik über Frührente und Work-Life-Balance debattiert, zeigt uns ein 102-jähriger Japaner, was möglich ist, wenn man sich nicht selbst limitiert. Die Botschaft ist klar: Altersgrenzen existieren hauptsächlich in unseren Köpfen.

Vielleicht sollten wir weniger Zeit damit verbringen, über Gendersternchen und Klimaneutralität zu diskutieren, und stattdessen mehr Energie in die Förderung einer Kultur investieren, die körperliche Fitness und mentale Stärke bis ins hohe Alter wertschätzt. Japan macht es vor – mit einer Gesellschaft, die ihre Senioren nicht aufs Abstellgleis schiebt, sondern sie als wertvolle Mitglieder der Gemeinschaft respektiert.

In einer Welt, die von Unsicherheit geprägt ist – sei es durch geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Turbulenzen oder gesellschaftliche Umbrüche – bietet die Geschichte von Kokichi Akuzawa einen Lichtblick. Sie erinnert uns daran, dass wahre Stärke nicht von staatlichen Förderungen oder politischen Programmen kommt, sondern aus dem unbeugsamen menschlichen Geist, der sich weigert, aufzugeben.

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