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21.02.2026
08:39 Uhr

Zehn ukrainische Drohnenpiloten demontieren NATO-Bataillone – ein Armutszeugnis für Europas Verteidigung

Zehn ukrainische Drohnenpiloten demontieren NATO-Bataillone – ein Armutszeugnis für Europas Verteidigung

Während in Brüssel und Berlin seit Jahren vollmundig von „Kriegstüchtigkeit" und „Zeitenwende" fabuliert wird, offenbart ein nun bekannt gewordenes NATO-Manöver eine Realität, die man nur als blamabel bezeichnen kann. Bei der Großübung „Hedgehog 2025", an der über 16.000 Soldaten aus zwölf Mitgliedstaaten teilnahmen, gelang es einer handvoll ukrainischer Drohnenspezialisten, ganze Bataillone westlicher Streitkräfte innerhalb weniger Stunden faktisch auszuschalten. Kein einziges ukrainisches Drohnenteam konnte dabei eliminiert werden. Nicht eines.

Das „schreckliche" Ergebnis einer Übung, die aufrütteln sollte

Die Details, die das „Wall Street Journal" jüngst veröffentlichte, lesen sich wie ein Drehbuch für einen militärischen Albtraum. Zehn fronterfahrene ukrainische Drohnenpiloten – Menschen, die im realen Krieg gegen Russland täglich ihr Leben riskieren – wurden eingeladen, um den NATO-Truppen zu zeigen, wie ein modernes Schlachtfeld tatsächlich aussieht. Das Ergebnis? Oberstleutnant Arbo Probal von den estnischen Streitkräften fasste es in einem einzigen Wort zusammen: „schrecklich".

Innerhalb eines halben Tages führte die kleine ukrainische Einheit 30 simulierte Angriffe durch und eliminierte dabei zwei komplette Bataillone. Darunter befanden sich eine britische Brigade und eine estnische Division – also keine Reserveeinheiten drittklassiger Armeen, sondern Truppen von Nationen, die sich gerne als Speerspitze der NATO-Ostflanke inszenieren.

Wie im Bilderbuch: NATO-Truppen ignorierten elementare Tarnung

Was besonders fassungslos macht, ist die Art und Weise, wie die westlichen Einheiten scheiterten. Eine Kampftruppe mit mehreren Tausend Soldaten übte einen mechanisierten Angriff – und bewegte sich dabei offenbar so, als befände man sich noch im Kalten Krieg. Zelte wurden aufgestellt, gepanzerte Fahrzeuge offen geparkt, Tarnung schlicht vernachlässigt. Ein Teilnehmer beschrieb die Szene mit entwaffnender Ehrlichkeit:

„Die NATO-Kampfgruppe bewegte sich einfach ohne Tarnung, stellte Zelte und gepanzerte Fahrzeuge auf. All das wurde zerstört."

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Während in der Ukraine seit über drei Jahren jeder Soldat weiß, dass ein ungetarntes Fahrzeug einer Todeseinladung gleichkommt, parken NATO-Truppen ihre Panzer wie auf einem Supermarktparkplatz. Die ukrainischen Spezialisten nutzten das Gefechtsfeldmanagementsystem „Delta", das Echtzeitinformationen sammelt und mittels Künstlicher Intelligenz auswertet. Ziele wurden identifiziert, koordiniert und innerhalb von Minuten ausgeschaltet. Effizient, präzise, gnadenlos.

30 Drohnen reichten aus – auf weniger als 1.000 Hektar

Besonders alarmierend: Der estnische Koordinator für unbemannte Systeme, Aivar Hanniotti, setzte lediglich etwas mehr als 30 Drohnen auf einem Gebiet von weniger als 1.000 Hektar ein. Das ist weniger, als an den tatsächlichen ukrainischen Frontlinien üblich wäre. Und dennoch war es für die NATO-Truppen unmöglich, sich zu verbergen. Hanniottis Fazit klingt wie ein Urteil:

„Es gab keine Möglichkeit, sich zu verstecken. Wir haben ziemlich leicht Autos und mechanisierte Einheiten gefunden und konnten sie mit Angriffsdrohnen ziemlich schnell ausschalten."

Milliarden für Verteidigung – aber wofür eigentlich?

Diese Ergebnisse werfen fundamentale Fragen auf, die weit über militärtechnische Details hinausgehen. Deutschland hat mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und den stetig steigenden Verteidigungsausgaben gigantische Summen mobilisiert, die letztlich der Steuerzahler schultern muss. Doch was nützen Milliarden, wenn die grundlegendsten Lektionen moderner Kriegsführung nicht verstanden werden?

Maria Lemberg von der ukrainischen Organisation Aerorozwidka, die hinter dem Delta-System steht, diagnostizierte bei der NATO ein „grundlegendes Missverständnis des modernen Gefechtsfelds". Entscheidend sei zunehmend die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung – nicht die schiere Masse an Panzern und Soldaten. Eine Erkenntnis, die eigentlich seit dem Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 offensichtlich sein sollte.

Stattdessen plant das Bundesverteidigungsministerium nun, Tausende Kampfdrohnen für die Bundeswehr-Brigade in Litauen zu beschaffen. Großaufträge an zwei deutsche Rüstungs-Startups sollen den Weg ebnen. Doch bereits jetzt mehren sich Zweifel: Berichte über angeblich nicht ausgereifte Technik und die umstrittene Beteiligung des Trump-Vertrauten Peter Thiel an einem der beteiligten Unternehmen werfen Schatten auf das Vorhaben.

Die eigentliche Lehre: Bürokratie tötet – im wahrsten Sinne des Wortes

Was diese Übung in erschreckender Klarheit zeigt, ist das Versagen einer Verteidigungskultur, die sich jahrzehntelang in bürokratischen Beschaffungsprozessen, politischer Symbolik und Sonntagsreden erschöpft hat. Während die Ukraine aus bitterer Notwendigkeit heraus eine der innovativsten Drohnenarmeen der Welt aufgebaut hat, diskutiert man in westlichen Hauptstädten noch immer über Zuständigkeiten und Vergabeverfahren.

Die Bundeswehr, einst Rückgrat der europäischen Verteidigung, ist nach Jahrzehnten der Vernachlässigung unter wechselnden Regierungen zu einem Schatten ihrer selbst geworden. Und die jüngsten Enthüllungen legen nahe, dass es nicht nur an Material mangelt, sondern an etwas viel Grundlegenderem: dem Verständnis dafür, wie Kriege im 21. Jahrhundert geführt werden. Zehn Drohnenpiloten gegen 16.000 Soldaten – und die zehn gewinnen. Wenn das kein Weckruf ist, was dann?

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