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19.01.2026
17:20 Uhr

Wasserstoffbusse kapitulieren vor dem Winter: Deutschlands grüne Verkehrswende auf Eis gelegt

Wasserstoffbusse kapitulieren vor dem Winter: Deutschlands grüne Verkehrswende auf Eis gelegt

Was für ein Trauerspiel für die vielgepriesene deutsche Ingenieurskunst! Im Rhein-Neckar-Raum herrscht seit Wochen Chaos im öffentlichen Nahverkehr, weil die hochmodernen Wasserstoffbusse schlichtweg nicht mit dem deutschen Winter zurechtkommen. Die teuren Prestigeobjekte der Verkehrswende stehen reihenweise still – und die Fahrgäste bleiben buchstäblich in der Kälte stehen.

Zwei Drittel der Flotte außer Gefecht

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von insgesamt 48 Elektro-Gelenkbussen des Typs Mercedes-Benz eCitaro G fuel cell waren zeitweise mehr als zwei Drittel nicht einsatzbereit. Der Betreiber Rhein-Neckar-Verkehr (rnv) sah sich gezwungen, die Linie 20 in Heidelberg vorübergehend komplett einzustellen. Ein Sprecher des Unternehmens bezeichnete die Situation als „mehr als ärgerlich" – eine bemerkenswerte Untertreibung angesichts des Desasters.

Die Ursache? Kältebedingte Schäden an den Kompressoren. Man möchte sich die Augen reiben: Haben die Entwickler bei Daimler Buses tatsächlich vergessen, dass es in Deutschland auch Winter gibt? Dass die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen können? Diese Fahrzeuge wurden 2023 als Serienfahrzeuge ausgeliefert – wohlgemerkt nicht als Prototypen für den Einsatz in der Sahara.

Notlösungen statt Zuverlässigkeit

Die Reaktion auf das Debakel mutet geradezu absurd an: Um das Ausfallrisiko zu reduzieren, werden die Busse nun nachts vorgewärmt. Man stelle sich das vor – Fahrzeuge, die eigentlich die Umwelt schonen sollen, müssen permanent mit Energie versorgt werden, nur damit sie am nächsten Morgen überhaupt anspringen. Von Effizienz kann hier wohl kaum noch die Rede sein.

Der Hersteller Daimler Buses bestätigte gegenüber Fachmedien, dass sich mehrere Fahrzeuge „wegen unterschiedlicher Fehlermeldungen im Service Center" befänden. Eine technische Nachrüstung sei angekündigt. Doch wann diese erfolgt und ob sie das Problem tatsächlich löst, steht in den Sternen. Der rnv rechnet jedenfalls weiterhin mit Einschränkungen im Busverkehr.

Das Symptom einer verfehlten Politik

Dieser Fall ist symptomatisch für die gesamte deutsche Energiewende. Mit ideologischem Eifer werden Milliarden in Technologien gepumpt, die unter Realbedingungen schlichtweg nicht funktionieren. Die Wasserstoffträume der ehemaligen Ampelregierung platzen reihenweise: Im Saarland wurden sämtliche Großprojekte zur Wasserstoffproduktion gestoppt, das ambitionierte Namibia-Projekt droht zu scheitern, und nun versagen auch noch die Wasserstoffbusse beim ersten echten Wintertest.

Während früher deutsche Ingenieurskunst weltweit für Zuverlässigkeit und Qualität stand, liefern wir heute Schönwetterprodukte, die bei den ersten Minusgraden den Geist aufgeben. Die bewährten Dieselbusse, die jahrzehntelang zuverlässig ihren Dienst verrichteten, wurden zugunsten einer grünen Ideologie ausgemustert – mit dem Ergebnis, dass die Bürger nun zu Fuß gehen dürfen.

Ein teures Lehrstück

Die Verantwortlichen schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Der Betreiber macht den Hersteller verantwortlich, dieser verweist auf Serviceleistungen und Ersatzfahrzeuge. Doch am Ende zahlt der Steuerzahler die Zeche – für Busse, die nicht fahren, für Ersatzfahrzeuge, für Nachrüstungen und für das nächtliche Vorwärmen einer Flotte, die eigentlich klimaneutral sein sollte.

Es ist höchste Zeit, dass Deutschland zur Vernunft zurückkehrt und technologische Entscheidungen nicht mehr auf Basis ideologischer Wunschvorstellungen trifft, sondern auf Grundlage von Fakten und praktischer Bewährung. Denn eines hat dieser Winter eindrucksvoll bewiesen: Die Physik lässt sich nicht durch politische Beschlüsse überlisten.

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