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27.01.2026
17:43 Uhr

Washingtons Griff nach Caracas: CIA soll Venezuela dauerhaft unter US-Kontrolle bringen

Washingtons Griff nach Caracas: CIA soll Venezuela dauerhaft unter US-Kontrolle bringen

Die Maske fällt, und sie fällt gründlich. Was sich derzeit in Venezuela abspielt, ist nichts Geringeres als die Wiederbelebung der Monroe-Doktrin in ihrer reinsten, unverblümtesten Form. Die Trump-Administration plant nach dem Sturz von Nicolás Maduro die Errichtung einer permanenten CIA-Präsenz in dem südamerikanischen Land – ein Schritt, der die geopolitischen Karten in Lateinamerika grundlegend neu mischen dürfte.

Der Geheimdienst als Speerspitze amerikanischer Interessen

Wie der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf mehrere mit den Planungen vertraute Quellen berichtet, soll der amerikanische Auslandsgeheimdienst die Führungsrolle beim Wiedereintritt der USA in Venezuela übernehmen. Die Begründung klingt fast schon zynisch: Die anhaltende politische Übergangsphase und die instabile Sicherheitslage nach Maduros Gefangennahme würden diesen Schritt erforderlich machen. Eine Quelle brachte es gegenüber CNN auf den Punkt:

„Das Außenministerium hisst die Flagge, aber die CIA übt den eigentlichen Einfluss aus."

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um hier ein altbekanntes Muster zu erkennen. Die Geschichte lateinamerikanischer Staaten ist gepflastert mit Beispielen amerikanischer Einmischung – von Chile über Guatemala bis Nicaragua. Nun also Venezuela, das Land mit den größten nachgewiesenen Erdölreserven der Welt.

CIA-Stützpunkt als Vorstufe zur diplomatischen Übernahme

Die Pläne sind so dreist wie durchdacht. US-Beamte sollen zunächst von einem CIA-Stützpunkt aus operieren, bevor eine offizielle Botschaft eröffnet wird. Von dort aus könnten sie informelle Kontakte zu verschiedenen Fraktionen der venezolanischen Regierung, zu Oppositionsfiguren sowie zu potenziellen Bedrohungen durch Dritte aufnehmen. Ein ehemaliger US-Regierungsbeamter zog dabei einen bemerkenswerten Vergleich zur Arbeit der Agentur in der Ukraine – ein Vergleich, der aufhorchen lässt.

Die Einrichtung eines sogenannten „Annexes" habe oberste Priorität, so der ehemalige Beamte weiter. Dieser könne dabei helfen, Verbindungskanäle aufzubauen, die Diplomaten nicht führen könnten. Man fragt sich unwillkürlich, welche Art von Gesprächen das wohl sein mögen.

Ratcliffes Antrittsbesuch in Caracas

CIA-Direktor John Ratcliffe war Mitte Januar der erste hochrangige Trump-Beamte, der Venezuela nach der Maduro-Operation besuchte. Seine Botschaft an die neue Führung unter Interimspräsidentin Delcy Rodríguez war unmissverständlich: Venezuela dürfe kein sicherer Hafen mehr für Amerikas Gegner sein. Gemeint sind damit China, Russland und Iran – jene Mächte, die Washington als Bedrohung seiner globalen Hegemonie betrachtet.

Die Vorgeschichte: Verdeckte Operationen und Regime Change

Was nun ans Licht kommt, bestätigt im Grunde das, was Maduro jahrelang behauptet hatte – und wofür er als Verschwörungstheoretiker verlacht wurde. CIA-Agenten befanden sich bereits in den Monaten vor der Operation gegen den ehemaligen Präsidenten im Land. Im August hatte der Geheimdienst ein kleines Team verdeckt in Venezuela stationiert, um Maduros Gewohnheiten, Aufenthaltsorte und Bewegungen zu verfolgen. Ein CIA-Informant innerhalb der venezolanischen Regierung half bei der Standortverfolgung.

Besonders pikant: Auch die politische Entscheidung der US-Regierung, Rodríguez statt der Oppositionsführerin María Machado zu unterstützen, basierte auf einer geheimen CIA-Analyse. Washington wählt also nicht nur aus, wer gestürzt wird, sondern auch, wer danach regieren darf.

Trumps Ankündigung und die fehlende Strategie

Präsident Trump hatte vollmundig verkündet, seine Regierung werde das Land nach Maduros Gefangennahme „führen". Doch wie so oft bei dieser Administration fehlt es an einer klaren Formulierung der übergeordneten Missionsziele. US-Beamte warten noch auf konkrete Anweisungen aus dem Weißen Haus.

„Das macht es schwieriger", räumte eine mit den Planungen vertraute Quelle ein. Man plane, eine Präsenz in Venezuela aufzubauen, und erwarte, das eigentliche Ziel später zu ergänzen. Erst handeln, dann nachdenken – eine Strategie, die in der Vergangenheit selten zu stabilen Verhältnissen geführt hat.

Die Sicherheitsfrage bleibt ungelöst

Die USA hatten ihre Diplomaten bereits 2019 aus Venezuela abgezogen und den Botschaftsbetrieb in Caracas eingestellt. Die erfahrene Diplomatin Laura Dogu wurde nun zur Leiterin der Venezuela-Abteilung ernannt. Anfang Januar entsandte das Außenministerium ein Team von Diplomaten und Sicherheitspersonal nach Caracas, um eine erste Bewertung für eine mögliche schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs durchzuführen.

Die Sicherheitslage bleibt jedoch ungewiss. Diplomaten des Auswärtigen Dienstes sind in der Regel nicht für den Selbstschutz ausgebildet – ein weiterer Grund, warum die CIA in der Anfangsphase eine bedeutende Rolle übernehmen soll. Oder ist es vielleicht umgekehrt, und die Sicherheitsbedenken dienen lediglich als Vorwand für eine dauerhafte Geheimdienstpräsenz?

Was bedeutet das für die Zukunft Venezuelas?

Wie die venezolanische Bevölkerung auf eine offenere CIA-Präsenz reagieren wird, bleibt abzuwarten. Jahrelang hatte Maduro die CIA als Feindbild dargestellt und der Agentur wiederholt vorgeworfen, sein Regime stürzen zu wollen. Nun hat der Geheimdienst tatsächlich dazu beigetragen, ihn zu verdrängen. Die Ironie könnte kaum größer sein.

Für Europa und insbesondere für Deutschland sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Die USA demonstrieren einmal mehr, dass sie bereit sind, ihre Interessen mit allen Mitteln durchzusetzen – auch gegen den Willen souveräner Staaten. Wer glaubt, dass solche Methoden auf Lateinamerika beschränkt bleiben, der unterschätzt die Entschlossenheit Washingtons, seine globale Vormachtstellung zu verteidigen.

In Zeiten zunehmender geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit zu streuen und auch in krisensichere Anlagen wie physische Edelmetalle zu investieren. Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche Regierung gerade an der Macht ist oder welcher Geheimdienst gerade welches Land „stabilisiert".

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