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25.01.2026
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Warren Buffetts radikale Nachlassplanung: 99 Prozent für wohltätige Zwecke statt für die Erben

Warren Buffetts radikale Nachlassplanung: 99 Prozent für wohltätige Zwecke statt für die Erben

Der legendäre Investor Warren Buffett, mittlerweile stolze 95 Jahre alt, hat eine Entscheidung getroffen, die in der Welt der Superreichen ihresgleichen sucht. Der Gründer und langjährige Chef von Berkshire Hathaway will seinen Kindern nicht etwa ein milliardenschweres Erbe hinterlassen – nein, er verpflichtet sie stattdessen, 99 Prozent seines gewaltigen Vermögens für gemeinnützige Zwecke zu spenden. Eine Summe, die sich auf jährlich rund 15 Milliarden Dollar beläuft.

Verantwortung statt Vermögenssicherung – ein ungewöhnliches Credo

Was auf den ersten Blick wie ein Akt der Selbstlosigkeit erscheint, wirft bei näherer Betrachtung durchaus Fragen auf. Buffett macht sein philanthropisches Engagement zum Prinzip seines Nachlasses. Seine Erben werden nicht etwa mit goldenen Löffeln bedacht, sondern mit einer gewaltigen Verantwortung beladen. Sie sollen das Vermögen nicht mehren, nicht sichern, sondern verteilen. Ein Konzept, das in einer Zeit, in der Dynastien ihr Kapital über Generationen hinweg zu bewahren suchen, geradezu revolutionär anmutet.

Doch halt – ist diese Haltung wirklich so selbstlos, wie sie dargestellt wird? Oder handelt es sich nicht vielmehr um eine geschickte Strategie, die dem Investmentmagnaten posthum ein makelloses Image sichert? Schließlich hat Buffett sein Vermögen über Jahrzehnte hinweg angehäuft, während der normale Bürger mit steigenden Lebenshaltungskosten und einer zunehmend unsicheren Altersvorsorge kämpft.

Die Buffett-Erben als Verwalter eines Milliardenvermögens

Die Kinder des Orakels von Omaha stehen vor einer Mammutaufgabe. Sie müssen entscheiden, wohin die Milliarden fließen sollen. Welche Organisationen werden bedacht? Welche Projekte gefördert? Die Macht, die mit dieser Verantwortung einhergeht, ist enorm. Denn wer über die Verteilung von 15 Milliarden Dollar jährlich entscheidet, übt einen Einfluss aus, der weit über das hinausgeht, was normale Sterbliche jemals erreichen könnten.

Man mag einwenden, dass Buffetts Ansatz ein Zeichen gegen die zunehmende Vermögenskonzentration in den Händen weniger Superreicher setzt. Doch die Frage bleibt: Wäre es nicht sinnvoller, wenn solche Summen über faire Steuersysteme der Allgemeinheit zugutekämen, anstatt dass einzelne Familien nach eigenem Gutdünken über deren Verwendung entscheiden?

Ein Modell für andere Milliardäre?

Buffetts Entscheidung könnte durchaus Signalwirkung haben. In einer Welt, in der die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird, setzen einige Superreiche auf Philanthropie als Ausweg aus dem moralischen Dilemma ihres Reichtums. Ob Bill Gates, Mark Zuckerberg oder eben Warren Buffett – sie alle haben sich verpflichtet, den Großteil ihres Vermögens zu spenden.

Kritiker sehen darin jedoch einen Ablasshandel der Moderne. Statt strukturelle Veränderungen zu fordern, die eine gerechtere Verteilung des Wohlstands ermöglichen würden, kaufen sich die Milliardäre mit ihren Spenden ein reines Gewissen. Die Entscheidungsgewalt über gesellschaftlich relevante Investitionen bleibt dabei in privater Hand – demokratische Kontrolle? Fehlanzeige.

Was bleibt vom Buffett-Vermächtnis?

Warren Buffetts Nachlassplanung ist zweifellos bemerkenswert. Sie zeigt, dass selbst im Kapitalismus andere Wege möglich sind als die bloße Anhäufung von Reichtum über Generationen hinweg. Doch sie offenbart auch die Grenzen privater Wohltätigkeit. Denn letztlich entscheiden nicht gewählte Volksvertreter über die Verwendung dieser gewaltigen Summen, sondern die Erben eines einzelnen Mannes.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist selbst dafür verantwortlich, eigene Recherchen durchzuführen und seine Anlageentscheidungen eigenverantwortlich zu treffen. Für etwaige Verluste übernehmen wir keine Haftung. Physische Edelmetalle können als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio eine sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung darstellen.

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