
Wärmepumpen-Desaster in Berlin: Wenn die grüne Heizwende zur teuren Frostfalle wird
Der Terroranschlag linksextremer Klimaaktivisten auf das Berliner Stromnetz hat eine unbequeme Wahrheit ans Licht gebracht, die viele Wärmepumpenbesitzer teuer bezahlen müssen. Was als vermeintlicher Schlag gegen fossile Energien gedacht war, entpuppte sich als Bumerang für genau jene Bürger, die der politisch verordneten Wärmewende bereits gefolgt waren. Die Ironie könnte kaum größer sein.
Totalschaden bei zweistelligen Minusgraden
Vier Tage ohne Strom bei eisigen Temperaturen – für Zehntausende Berliner im Südwesten der Hauptstadt wurde dieser Albtraum Anfang Januar zur bitteren Realität. Während Besitzer konventioneller Heizungen nach der Wiederherstellung der Stromversorgung einfach den Thermostat aufdrehten, standen viele Wärmepumpenbesitzer vor einem Scherbenhaufen. Ihre hochmodernen, staatlich geförderten Heizanlagen hatten den Kälteeinbruch nicht überlebt.
Jens Dietrich, Geschäftsführer einer thüringischen Heizungsfirma und Sachverständiger für Wärmepumpen, schätzt das Ausmaß der Katastrophe auf erschreckende Dimensionen: Rund 60 Prozent der betroffenen Monoblock-Wärmepumpen dürften einen Totalschaden erlitten haben. Das bedeutet für die Eigentümer Kosten von mehr als 15.000 Euro – pro Anlage.
Das physikalische Problem, das niemand erwähnt
Was viele Käufer beim Erwerb ihrer Wärmepumpe nicht erfahren haben: Bei den weitverbreiteten Monoblock-Anlagen zirkuliert das Heizungswasser direkt im Außengerät. Fällt der Strom aus, stoppt die Umwälzpumpe. Das Wasser gefriert, dehnt sich aus – und sprengt Wärmetauscher, Leitungen und Ventile. Ein simples Naturgesetz wird zur kostspieligen Zeitbombe.
„In der Betriebsanleitung der Monoblock-Wärmepumpen steht geschrieben, dass die Wärmepumpe immer an das Stromnetz angeschlossen sein muss. Die meisten Betreiber werden über diese Umstände nicht informiert und registrieren dies erst im Ernstfall."
Besonders brisant: Bei modernen Anlagen mit R290 (Propan) als Kältemittel können bei Frostschäden Leitungen reißen. Im Extremfall droht sogar Explosionsgefahr. Eine Information, die in den Hochglanzprospekten der Wärmewende-Befürworter selten zu finden ist.
Tägliche Kontrolle im Winter erforderlich
Die Empfehlung des Experten klingt wie ein schlechter Scherz für berufstätige Hausbesitzer: Die Anlage müsse im Winter täglich kontrolliert werden. Wer in den Winterurlaub fährt, muss für eine Anlagenkontrolle sorgen. Innerhalb der ersten Stunde nach einem Stromausfall sollte der Heizungswasserkreislauf im Außenbereich entleert werden. Wer das versäumt, riskiert den Totalschaden.
Man stelle sich vor: Der deutsche Bürger, der brav den politischen Vorgaben folgte und seine funktionierende Gasheizung gegen eine Wärmepumpe tauschte, muss nun bei jedem Stromausfall binnen 60 Minuten reagieren – oder seine Investition abschreiben. Willkommen in der schönen neuen Welt der Energiewende.
Die verschwiegenen Risiken der Wärmewende
Die Wärmepumpe gilt als zentrales Werkzeug der deutschen Klimapolitik. Milliardensubventionen fließen in die Förderung, das umstrittene Heizungsgesetz der ehemaligen Ampel-Regierung sollte den Einbau quasi erzwingen. Doch über die systemimmanenten Risiken wurde die Bevölkerung offenbar nur unzureichend aufgeklärt.
Dabei hätte ein Blick in die technischen Unterlagen genügt. Split-Wärmepumpen, bei denen zwischen Innen- und Außeneinheit nur Kältemittel zirkuliert, sind bei Stromausfall nicht gefährdet. Sie kosten allerdings mehr. Ob diese Information bei der staatlichen Beratung zur Heizungswende ausreichend kommuniziert wurde, darf bezweifelt werden.
Versicherungsschutz: Lesen Sie das Kleingedruckte
Immerhin gibt es Versicherer, die Frostschäden versichern. Doch Dietrich warnt: Die Versicherungsbedingungen müssen genau geprüft werden. Ob diese spezielle Art von Schäden tatsächlich abgedeckt ist, steht auf einem anderen Blatt. Viele Betroffene dürften eine böse Überraschung erleben, wenn sie ihre Police studieren.
Ein Lehrstück über ideologiegetriebene Politik
Der Berliner Stromausfall offenbart die Schwachstellen einer Energiepolitik, die mehr von Wunschdenken als von technischer Realität geprägt ist. Ein Stromnetz, das anfällig für Sabotage ist. Heizanlagen, die ohne permanente Stromversorgung zur Gefahr werden. Bürger, die für ihre Folgsamkeit gegenüber politischen Vorgaben bestraft werden.
Die Vulkangruppe wollte mit ihrem Anschlag fossile Energien treffen. Getroffen hat sie jene, die bereits auf vermeintlich klimafreundliche Technologie umgestiegen waren. Ein Treppenwitz der Geschichte – bezahlt von deutschen Hausbesitzern, die nun vor den Trümmern ihrer teuren Wärmepumpen stehen.
Wer noch die Möglichkeit hat, sollte sich die Entscheidung für eine Wärmepumpe gut überlegen. Oder zumindest die Mehrkosten für eine Split-Anlage in Kauf nehmen. Denn eines hat der Berliner Winter gezeigt: Die grüne Heizwende kann sehr schnell sehr teuer werden.

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