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28.08.2025
14:41 Uhr

Von der Leyens Osteuropa-Tour: Symbolpolitik statt echter Verteidigungsstrategie

Während russische Raketen auf Kiew niederprasseln und sogar ein EU-Delegationsgebäude treffen, begibt sich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf eine viertägige Blitztour durch sieben osteuropäische Staaten. Was als Demonstration europäischer Solidarität verkauft wird, offenbart bei genauem Hinsehen die fundamentale Schwäche der EU-Verteidigungspolitik.

Hektische Diplomatie in unsicheren Zeiten

Von Freitag bis Montag jettet von der Leyen durch Finnland, Estland, Litauen, Lettland, Polen, Bulgarien und Rumänien – allesamt Länder, die an Russland oder dessen Vasallenstaat Belarus grenzen. Die Timing-Wahl ist dabei kaum zufällig: Während US-Präsident Donald Trump verstärkte diplomatische Bemühungen unternimmt, den drei Jahre andauernden Ukraine-Krieg zu beenden, scheint Brüssel in hektischen Aktionismus zu verfallen.

Besonders pikant: Trotz eines kürzlichen Treffens zwischen Trump und Putin in Alaska zeigt der russische Präsident keinerlei Bereitschaft, seine Angriffe einzustellen. Die nächtlichen Drohnen- und Raketenangriffe auf Kiew, bei denen mindestens zehn Zivilisten starben, sprechen eine deutliche Sprache. Dass dabei auch ein EU-Gebäude getroffen wurde, unterstreicht die Verwundbarkeit europäischer Institutionen.

Finanzielle Luftschlösser statt realer Verteidigungsfähigkeit

Die europäischen NATO-Mitglieder haben vollmundig versprochen, ihre Verteidigungsausgaben bis 2035 auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Doch wie sollen Länder, die bereits mit hohen Haushaltsdefiziten kämpfen, diese astronomischen Summen aufbringen? Die EU hat zwar ihre Ausgabenregeln gelockert, um mehr Kreditaufnahme für Verteidigungszwecke zu ermöglichen, doch die verfügbaren Beträge bleiben weit hinter den von Trump geforderten Erhöhungen zurück.

„Die Angriffe sind völlig inakzeptabel. Sie werden unsere Unterstützung für die Ukraine in keiner Weise erschüttern"

So tönte Kommissionssprecherin Arianna Podestà nach dem Angriff auf das EU-Gebäude. Doch solche Durchhalteparolen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Europa militärisch weitgehend handlungsunfähig ist und sich auf den Schutzschirm der USA verlassen muss.

Symbolische Gesten statt strategischer Weitsicht

Von der Leyens Reiseroute liest sich wie ein Who's Who der europäischen Peripherie: Von Lettlands Premierministerin Evika Siliņa über Finnlands Petteri Orpo und Alexander Stubb bis hin zu Polens Donald Tusk. Doch was können diese Treffen konkret bewirken? Die osteuropäischen Staaten wissen längst um die russische Bedrohung – sie brauchen keine symbolischen Besuche, sondern echte militärische Kapazitäten.

Besonders bemerkenswert ist, dass von der Leyen ausgerechnet jetzt diese Tour unternimmt, während die neue deutsche Regierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur plant. Diese Summe wird die Inflation weiter anheizen und künftige Generationen mit Zinszahlungen belasten – und das, obwohl Merz versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen. Währenddessen bleibt die deutsche Bundeswehr chronisch unterfinanziert.

Die unbequeme Wahrheit

Europa steht vor einer fundamentalen Entscheidung: Entweder es entwickelt endlich eine eigenständige Verteidigungsfähigkeit, oder es bleibt dauerhaft von amerikanischem Wohlwollen abhängig. Von der Leyens Osteuropa-Tour mag gut gemeint sein, doch sie kaschiert nur die strukturellen Defizite europäischer Sicherheitspolitik. Statt weiterer Lippenbekenntnisse und symbolischer Gesten braucht es endlich eine realistische Bestandsaufnahme und konkrete Maßnahmen zur Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit.

Die Zeit der Illusionen ist vorbei. Europa muss sich entscheiden, ob es bereit ist, den Preis für seine eigene Sicherheit zu zahlen – oder ob es weiterhin auf die Gnade anderer angewiesen bleiben will.

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