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27.08.2025
14:48 Uhr

Trumps Zoll-Keule trifft Indien: 50 Prozent Strafzölle wegen russischer Öl-Deals

Die Handelspolitik des US-Präsidenten Donald Trump zeigt erneut ihre scharfen Zähne: Mit einem beispiellosen Zollaufschlag von 50 Prozent auf indische Waren demonstriert Washington, dass man im geopolitischen Schachspiel keine halben Sachen macht. Der Grund für diese drakonische Maßnahme? Indiens unverhohlene Fortsetzung der Ölgeschäfte mit Russland, die Putins Kriegskasse füllen.

Wenn Moral auf Realpolitik trifft

Während die westliche Welt versucht, Russland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, tanzt Indien munter aus der Reihe. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von mickrigen zwei Prozent ist der Anteil russischen Öls an den indischen Importen auf satte 36 Prozent hochgeschnellt. Ein lukratives Geschäft für beide Seiten – Russland verscherbelt sein schwarzes Gold mit Rabatt, Indien greift beherzt zu.

Doch was für Neu-Delhi wie ein cleverer Schachzug aussieht, könnte sich als kostspieliger Fehler erweisen. Die nun verhängten Strafzölle treffen fast 55 Prozent der indischen Warenexporte in die USA im Wert von 87 Milliarden Dollar. Textilien, Schmuck, Lederware – alles wird mit einem saftigen Aufschlag belegt.

Die Ironie der Geschichte

Besonders pikant ist die Situation, wenn man bedenkt, dass Indien und die USA eigentlich als strategische Partner gegen China auftreten sollten. Doch statt gemeinsam Front zu machen, liefern sie sich nun einen erbitterten Handelskrieg. Indiens Reaktion? Man wendet sich demonstrativ Peking zu, streicht Flüge nach Washington und nimmt stattdessen Verbindungen in die chinesische Hauptstadt wieder auf.

"Wir liefern weiter Treibstoff an Indien, darunter auch Rohöl und Ölprodukte"

So tönte Russlands Vizeregierungschef Denis Manturow selbstbewusst. Die Botschaft ist klar: Die amerikanischen Sanktionen verpuffen wirkungslos, solange es willige Abnehmer wie Indien gibt.

Modis gefährliches Spiel

Indiens Premierminister Narendra Modi versucht einen riskanten Spagat. Einerseits verkündet er vollmundig, sein Land energieunabhängiger machen zu wollen. Andererseits lässt er seinen Außenminister Subrahmanyam Jaishankar nach Moskau pilgern, wo dieser von Putin höchstpersönlich empfangen wird. Die offizielle Linie aus Delhi bleibt stur: Man kaufe dort ein, wo es günstig sei.

Diese Haltung mag aus indischer Sicht nachvollziehbar sein. Schließlich profitiert das Land von den russischen Dumpingpreisen. Doch der Preis für diese Schnäppchenjagd könnte höher sein als gedacht. Die USA zeigen mit ihrer Zollpolitik unmissverständlich, dass sie keine neutralen Zuschauer im Ukraine-Konflikt dulden.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Interessanterweise bleiben Pharma-Produkte und Computer-Chips von den Strafzöllen verschont. Ein geschickter Schachzug Trumps, der zeigt, dass man in Washington sehr wohl zwischen strategisch wichtigen und verzichtbaren Importen unterscheidet. Für diese Bereiche hat Trump bereits separate Zollregelungen angekündigt – vermutlich um die eigene Versorgungssicherheit nicht zu gefährden.

Ein Lehrstück in Machtpolitik

Was wir hier erleben, ist ein Paradebeispiel dafür, wie die USA ihre wirtschaftliche Macht als geopolitisches Druckmittel einsetzen. Während Deutschland und Europa sich in endlosen Debatten über Sanktionen verlieren, macht Trump kurzen Prozess. Die Botschaft an andere potenzielle Russland-Geschäftspartner ist unmissverständlich: Wer mit Putin Geschäfte macht, zahlt einen hohen Preis.

Ob diese Politik langfristig erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass die globalen Handelsbeziehungen zunehmend von geopolitischen Erwägungen dominiert werden. In dieser neuen Weltordnung müssen sich Länder entscheiden, auf welcher Seite sie stehen wollen. Indien hat seine Wahl getroffen – und muss nun mit den Konsequenzen leben.

Die deutsche Politik täte gut daran, aus diesem Beispiel zu lernen. Statt sich in moralischen Appellen zu verlieren, braucht es klare wirtschaftliche Druckmittel, um außenpolitische Ziele durchzusetzen. Doch dafür müsste man erst einmal eine kohärente Strategie haben – etwas, was der Ampelkoalition schmerzlich gefehlt hat und hoffentlich unter der neuen Großen Koalition besser wird.

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