
Trumps Zoll-Hammer: 200 Prozent auf französischen Wein – Macrons Absage erzürnt Washington

Der transatlantische Graben vertieft sich mit jedem Tag, den Donald Trump im Weißen Haus verbringt. Nun eskaliert der US-Präsident den Konflikt mit Frankreich auf eine Weise, die selbst hartgesottene Beobachter der internationalen Politik aufhorchen lässt: Satte 200 Prozent Strafzölle auf französischen Wein und Champagner stehen im Raum. Der Grund? Emmanuel Macron wagte es, Trumps neuestes Prestigeprojekt abzulehnen.
Der „Friedensrat" – Trumps Konkurrenz zur UNO
Was steckt hinter diesem diplomatischen Eklat? Trump hat einen sogenannten „Friedensrat" ins Leben gerufen, ein internationales Gremium, das unter seiner persönlichen Führung weltweit Konflikte lösen soll. Eine Institution, die in direkter Konkurrenz zu den Vereinten Nationen steht – jener Organisation, die der US-Präsident wiederholt scharf kritisiert und aus deren Strukturen er die USA bereits teilweise zurückgezogen hat. Erst kürzlich verkündete Washington den Ausstieg aus sage und schreibe 66 internationalen Organisationen.
Die französische Regierung erteilte diesem Vorhaben eine klare Absage. Außenminister Jean-Noël Barrot begründete die Entscheidung vor dem Parlament unmissverständlich: Die Charta des „Friedensrates" gehe über den von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensplan für den Gazastreifen hinaus. Frankreich, als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats, könne die Prinzipien der Weltorganisation nicht in Frage stellen.
Putins Einladung sorgt für zusätzliche Brisanz
Besonders pikant: Trump bestätigte am Montag, dass auch Russlands Präsident Wladimir Putin eine Einladung zum „Friedensrat" erhalten habe. „Ja, er wurde eingeladen", so der US-Präsident lapidar. Diese Nachricht dürfte in europäischen Hauptstädten für erhebliche Unruhe sorgen – schließlich führt Russland nach wie vor einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Deutschland zeigt sich in dieser Frage erwartungsgemäß zögerlich. Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat zwar ebenfalls eine Einladung erhalten, eine Entscheidung steht jedoch noch aus. Man werde sich mit den Partnern beraten, ließ ein Regierungssprecher verlauten. Wieder einmal scheint Berlin zwischen den Stühlen zu sitzen – gefangen zwischen transatlantischer Loyalität und europäischer Solidarität.
Milliarden-Eintritt für einen Platz am Tisch
Die finanziellen Hürden für eine Mitgliedschaft im „Friedensrat" sind beachtlich. Laut der achtseitigen Charta, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, kostet ein ständiger Sitz über eine Milliarde Dollar. Wer diesen Betrag nicht aufbringen kann oder will, erhält lediglich einen auf drei Jahre befristeten Platz. Ein exklusiver Club der Zahlungskräftigen also, der sich anmaßt, globale Konflikte zu lösen.
Trumps Drohgebärden gegen traditionelle Verbündete
Die Reaktion des US-Präsidenten auf Macrons Absage offenbart einmal mehr seinen konfrontativen Führungsstil. „Ich werde seine Weine und seinen Champagner mit Zöllen von 200 Prozent belegen", polterte Trump mit Blick auf den französischen Staatschef. Gleichzeitig betonte er in typisch widersprüchlicher Manier, dass Macron durchaus Teil des Gremiums werden solle – „aber er muss nicht teilnehmen".
Diese Episode reiht sich nahtlos in Trumps aggressive Handelspolitik ein. Bereits seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 hat der US-Präsident die Zollschraube massiv angezogen: 20 Prozent auf EU-Importe, 34 Prozent auf chinesische Waren, 25 Prozent auf Produkte aus Mexiko und Kanada. Die europäische Wirtschaft ächzt unter diesem protektionistischen Kurs, und die nun angedrohten Strafzölle auf französische Luxusgüter würden die Spannungen weiter verschärfen.
Die Frage, die sich Europa stellen muss, lautet: Wie lange kann man einem Verbündeten die Treue halten, der traditionelle Partner wie Feinde behandelt?
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