
Trumps Grönland-Coup: Washington sichert sich unbegrenzten Zugang zur Arktis – Europa schaut zu

Was vor wenigen Wochen noch als diplomatische Provokation galt, nimmt nun konkrete Formen an: Die Vereinigten Staaten werden künftig einen unbefristeten, kostenlosen und umfassenden Zugang zu Grönland erhalten. US-Präsident Donald Trump verkündete die Eckpunkte eines Rahmenabkommens, das derzeit zwischen Washington und den sieben arktischen NATO-Staaten ausgehandelt wird. Ein geopolitischer Paukenschlag, der die Machtverhältnisse in der Arktis grundlegend verschieben dürfte.
Zölle gegen Zugang: Der Deal des Jahrhunderts?
Die Verhandlungstaktik des US-Präsidenten hat sich einmal mehr als wirkungsvoll erwiesen. Noch am Mittwoch hatte Trump seine Ankündigung zurückgenommen, ab dem 1. Februar Sonderzölle gegen acht EU-Staaten zu verhängen. Der Preis für dieses Entgegenkommen? Ein weitreichendes Abkommen über die künftigen US-Rechte auf der staatsrechtlich zu Dänemark gehörenden Insel.
In einem Interview mit Fox News ließ Trump keinen Zweifel an der Tragweite der Vereinbarung aufkommen:
„Es gibt kein Ende, es gibt keine Grenze. Wir machen keine 99- oder 10-Jahres-Vereinbarung oder was auch immer."
Die USA werden demnach nicht nur militärisch auf breiter Ebene agieren können, sondern auch den Bau des ambitionierten „Golden Dome"-Raketenabwehrsystems vorantreiben. Ein Projekt, das Trump noch vor dem Ende seiner Amtszeit 2029 in Betrieb nehmen möchte.
NATO-Generalsekretär Rutte als Türöffner
Eine Schlüsselrolle bei der Einigung spielte offenbar das Treffen zwischen Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte am Dienstag. Der ehemalige niederländische Ministerpräsident betonte die wachsende sicherheitspolitische Bedeutung der Region. Steigende Temperaturen und schmelzendes Eis würden neue Schiffswege öffnen – und damit auch neue strategische Begehrlichkeiten wecken.
NATO-Sprecherin Alison Hart bestätigte die produktive Atmosphäre der Gespräche. Man wolle gemeinsam dafür Sorge tragen, dass weder Russland noch China in der Arktis Fuß fassen könnten. Eine bemerkenswerte Kehrtwende, bedenkt man die anfängliche Empörung europäischer Politiker über Trumps Grönland-Ambitionen.
Europa als Zaungast der eigenen Sicherheitspolitik
Während Washington Fakten schafft, wirkt Europa einmal mehr wie ein Zuschauer im eigenen Vorgarten. Die Verhandlungen zwischen Dänemark, Grönland und den Vereinigten Staaten werden zwar fortgesetzt, doch die Stoßrichtung ist klar: Amerika bestimmt, Europa folgt. Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio und Sondergesandter Steve Witkoff wurden mit der Ausarbeitung der Details beauftragt.
Trump hatte in den vergangenen Wochen vehement einen Verkauf Grönlands gefordert und dabei auch eine militärische Inbesitznahme nicht ausgeschlossen. In Davos ruderte er zwar zurück und versicherte, keine Gewalt anzuwenden. Doch die Botschaft war unmissverständlich: Keine andere Macht sei in der Lage, die flächenmäßig große, aber dünn besiedelte Insel zu verteidigen.
Grönland bereitet sich auf Krisenzeiten vor
Bezeichnend für die angespannte Lage ist eine Broschüre, die das grönländische Umweltministerium just in diesen Tagen herausgegeben hat. Darin werden die Bewohner aufgefordert, sich und ihre Familien für fünf Tage Isolation auszustatten. Der Zeitpunkt dieser Veröffentlichung – mitten im Konflikt zwischen den USA und europäischen NATO-Mitgliedstaaten – dürfte kaum zufällig gewählt sein.
Die geopolitische Neuordnung der Arktis schreitet voran. Ob Europa dabei als Partner oder als Bittsteller auftritt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Zeichen stehen jedenfalls auf Veränderung – und Washington hält die Fäden fest in der Hand.
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