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21.01.2026
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Trumps Friedensrat erschüttert Davos: Baerbock warnt vor Aushöhlung der UN

Trumps Friedensrat erschüttert Davos: Baerbock warnt vor Aushöhlung der UN

Das Weltwirtschaftsforum in Davos erlebt in diesen Tagen eine Konfrontation, wie sie die beschauliche Schweizer Bergstadt wohl noch nie gesehen hat. US-Präsident Donald Trump, dessen Anreise bereits unter keinem guten Stern stand – die Air Force One musste wegen eines elektrischen Defekts umkehren –, sorgt mit seinen Plänen für einen eigenen Friedensrat für erhebliche Unruhe unter den europäischen Staats- und Regierungschefs.

Technische Panne verzögert Trumps Ankunft

Was wie eine Randnotiz klingt, offenbart bereits die angespannte Atmosphäre: Kurz nach dem Start vom Weißen Haus fiel in der Pressekabine der Air Force One das Licht aus. Die Crew entschied sich aus Sicherheitsgründen zur Umkehr. Mit einem Ersatzflugzeug setzte die US-Delegation schließlich ihren Weg in die Schweiz fort. Trumps lakonischer Kommentar vor dem Abflug: „Das wird eine interessante Reise. Ich habe keine Ahnung, was passieren wird." Eine Aussage, die den Europäern einen kalten Schauer über den Rücken jagen dürfte.

Grönland-Annexion: Der Elefant im Raum

Während die Welt auf Trumps mit Spannung erwartete Rede blickt, schwebt die Grönland-Frage wie ein Damoklesschwert über dem Treffen. Der US-Präsident macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen, die größte Insel der Welt unter amerikanische Kontrolle zu bringen. Weder Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch Bundeskanzler Friedrich Merz oder Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen zeigen sich bereit, auch nur einen Millimeter nachzugeben. Der Ausgang dieses geopolitischen Kräftemessens bleibt völlig ungewiss.

Der Friedensrat: Trumps Gegenentwurf zur UN

Doch es ist ein anderes Vorhaben, das die internationale Gemeinschaft in Aufruhr versetzt. Trump plant, in Davos die Charta seines sogenannten Friedensrates zu unterzeichnen. Was ursprünglich als UN-mandatiertes Gremium zur Stabilisierung des Friedens in Gaza gedacht war, soll nun zu einer globalen Institution ausgebaut werden. Die Befürchtungen, Trump wolle eine Gegenorganisation zu den von ihm verachteten Vereinten Nationen schaffen, dürften nicht unbegründet sein.

Die Details der Charta haben es in sich: Trump soll auf Lebenszeit Vorsitzender bleiben – auch nach dem Ende seiner Präsidentschaft. Jedes beitrittswillige Land muss zudem eine Milliarde Dollar entrichten. Vergangene Woche verschickte das Weiße Haus Einladungen an 60 Staaten.

Europas peinliches Schweigen

Die Reaktion der europäischen Führungsriege? Betretenes Schweigen. Bundeskanzler Merz hat sich bisher nicht festgelegt, obwohl er den Friedensrat und dessen Charta ablehnen dürfte. Man fragt sich unwillkürlich: Wo ist der Mut geblieben, den deutschen Interessen eine klare Stimme zu verleihen? Als Macron dem US-Präsidenten eine Absage erteilte, folgte prompt die Ankündigung von 200-prozentigen Strafzöllen auf französischen Wein und Champagner. Offenbar fürchtet auch Merz den Zorn des amerikanischen Präsidenten.

„Es gibt mit den Vereinten Nationen bereits eine internationale Organisation, deren zentrale Aufgabe und Ziel es ist, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren."

So äußerte sich Deutschlands ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock, die derzeit für ein Jahr die UN-Generalversammlung leitet. Die UN-Charta sei kein „nice to have", sondern existentiell für Frieden, Sicherheit und Wohlstand. Sie warf Trump vor, das „Recht des Stärkeren" etablieren zu wollen.

Orbán, Milei und Putin: Trumps willige Gefolgschaft

Während die westeuropäischen Staaten zaudern, formiert sich andernorts bereits Trumps Koalition der Willigen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte ohne Umschweife, sein Land werde dem Friedensrat beitreten. Argentiniens Präsident Javier Milei sowie Regierungsvertreter aus Vietnam und Katar signalisierten ebenfalls Zustimmung. Besonders brisant: Auch Russlands Präsident Wladimir Putin erhielt eine Einladung – ein Affront, der die Europäer zusätzlich erzürnt.

Trumps Argumentation ist dabei durchaus nicht ohne Substanz: Die UN habe noch nie einen Krieg beendet, sie schöpfe ihr Potential nicht aus. Nur leere Worte schafften keinen Frieden. Im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit habe er bereits sieben Kriege beendet, so der Präsident.

Ein Lehrstück in Machtpolitik

Was sich in Davos abspielt, ist mehr als diplomatisches Geplänkel. Es ist ein Lehrstück darüber, wie ein entschlossener Staatsmann die etablierte Weltordnung herausfordert – und wie hilflos die europäischen Eliten diesem Treiben gegenüberstehen. Während Trump Fakten schafft, verlieren sich Merz und Co. in Betroffenheitsrhetorik und diplomatischen Floskeln.

Die kommenden Tage in Davos werden zeigen, ob Europa noch den Willen und die Kraft aufbringt, eigene Interessen zu formulieren und durchzusetzen. Oder ob der alte Kontinent endgültig zum Spielball amerikanischer Machtpolitik verkommt. Die Zeichen stehen auf Sturm – und die europäischen Regierungsschiffe scheinen ohne Kompass unterwegs zu sein.

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