Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
16.12.2025
06:37 Uhr

Trump zieht gegen BBC vor Gericht: Zehn Milliarden Dollar für manipulierten Zusammenschnitt

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat der britischen Rundfunkanstalt BBC den Kampf angesagt. Mit einer Klage, die bei einem Gericht im Bundesstaat Florida eingereicht wurde, fordert er mindestens zehn Milliarden US-Dollar Schadensersatz – umgerechnet rund zehn Milliarden Euro. Der Vorwurf wiegt schwer: Die BBC habe seine Aussagen vom 6. Januar 2021 durch einen manipulativen Zusammenschnitt so verfälscht, dass der Eindruck entstand, er habe seine Anhänger zum gewaltsamen Sturm auf das Kapitol aufgerufen.

Der Kern des Skandals: Zwei Aussagen, 50 Minuten Abstand, eine Manipulation

Was genau ist geschehen? In einer Folge der renommierten BBC-Sendung „Panorama", ausgestrahlt am 28. Oktober 2024, wurden Ausschnitte aus Trumps berüchtigter Rede vom 6. Januar 2021 gezeigt. Doch die Redakteure des britischen Senders nahmen es mit der journalistischen Sorgfalt offenbar nicht allzu genau. Zwei Aussagen, die in der Realität mit einem zeitlichen Abstand von mehr als 50 Minuten getroffen wurden und sich auf völlig unterschiedliche Themen bezogen, wurden zu einer zusammenhängenden Sequenz montiert.

Das Ergebnis dieser redaktionellen Bastelarbeit: Der Zuschauer musste den Eindruck gewinnen, Trump habe unmittelbar zu Gewalt aufgerufen. Ein klassischer Fall von Framing durch selektive Berichterstattung – oder, wie man es auch nennen könnte, journalistischer Manipulation in Reinform.

Timing ist alles: Ausstrahlung kurz vor der Präsidentschaftswahl

Besonders pikant erscheint der Zeitpunkt der Ausstrahlung. Die beanstandete Sendung wurde nur wenige Tage vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl im November 2024 gesendet. Aus dieser Wahl ging Trump bekanntlich als Sieger gegen die demokratische Kandidatin Kamala Harris hervor. War dies ein Versuch der öffentlich-rechtlichen Medienanstalt, die Wahl zu beeinflussen? Die Frage drängt sich förmlich auf.

Die Klage umfasst zwei separate Anklagepunkte, für die jeweils mindestens fünf Milliarden Dollar geltend gemacht werden. Trump und sein Rechtsteam sehen offensichtlich ausreichend Substanz für einen Prozess, der die Grundfesten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erschüttern könnte.

BBC räumt Fehler ein – Köpfe rollen

Die BBC reagierte auf die Vorwürfe und gab zu, dass der Zusammenschnitt „unbeabsichtigt" den Eindruck eines zusammenhängenden Redeabschnitts erweckt habe. Unbeabsichtigt? Bei einem Sender, der sich selbst als Goldstandard des Qualitätsjournalismus versteht? Die Erklärung klingt bestenfalls wie eine Ausrede, schlimmstenfalls wie eine dreiste Verhöhnung der Zuschauer.

Immerhin: Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten. BBC-Generaldirektor Tim Davie und die für das Nachrichtengeschäft verantwortliche Journalistin Deborah Turness räumten ihre Posten. Der Sender entschuldigte sich bei Trump und nahm die Sendung aus dem Programm. Eine finanzielle Entschädigung lehnte die BBC jedoch kategorisch ab – man sehe keine rechtliche Grundlage für eine Verleumdungsklage.

Ein Weckruf für öffentlich-rechtliche Medien weltweit?

Dieser Fall sollte auch hierzulande aufhorchen lassen. Denn was die BBC praktiziert hat, ist keineswegs ein Einzelfall im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die systematische Verzerrung von Aussagen politischer Gegner durch geschickten Schnitt, selektive Zitate und tendenziöse Kontextualisierung gehört längst zum Standardrepertoire vieler Redaktionen. Dass nun ausgerechnet ein US-Präsident mit der vollen Wucht des amerikanischen Rechtssystems zurückschlägt, könnte ein heilsamer Schock für die gesamte Branche sein.

Die Frage, die sich deutsche Zuschauer stellen sollten: Wie oft wurden sie selbst Opfer ähnlicher Manipulationen? Wie oft wurden Aussagen von Politikern, die dem medialen Mainstream nicht genehm sind, durch geschickten Zusammenschnitt in ein falsches Licht gerückt? Der Fall Trump gegen BBC könnte der Beginn einer längst überfälligen Debatte über journalistische Standards und die Verantwortung öffentlich-rechtlicher Medien sein.

Zehn Milliarden Dollar – das ist mehr als nur eine Summe. Es ist eine Botschaft an alle Medien, die glauben, mit manipulativer Berichterstattung ungestraft davonkommen zu können.

Ob Trump vor Gericht Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Doch allein die Tatsache, dass ein amtierender US-Präsident einen der renommiertesten Sender der Welt wegen Manipulation verklagt, ist ein Zeichen dafür, dass sich die Zeiten ändern. Die Ära der unkritischen Akzeptanz dessen, was öffentlich-rechtliche Medien als Wahrheit verkaufen, neigt sich dem Ende zu.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen