
Trump-Takaichi-Telefonat: Japan dementiert angebliche Warnungen vor China-Provokation
Die japanische Regierung hat sich gezwungen gesehen, energisch gegen Medienberichte vorzugehen, die behaupten, US-Präsident Donald Trump habe Premierministerin Sanae Takaichi geraten, Peking in der Taiwan-Frage nicht zu provozieren. Was als diplomatisches Telefonat zwischen zwei Verbündeten begann, entwickelte sich zu einem Lehrstück über Fake News und die gefährliche Rolle anonymer Quellen in der internationalen Berichterstattung.
Das umstrittene Telefonat vom 24. November
Am Abend des 24. November führten Trump und Takaichi ihr erstes Gespräch seit der Eskalation zwischen Japan und China. Der Anlass: Takaichis mutige Äußerungen, dass eine Krise um Taiwan eine existenzielle Bedrohung für Japan darstellen könnte – eine Einschätzung, die in Peking für Schnappatmung sorgte. Das kommunistische Regime reagierte wie ein verwöhntes Kind, dem man das Lieblingsspielzeug weggenommen hat: mit Drohungen, Einschüchterungen und wirtschaftlichem Druck.
Doch was genau wurde in diesem Telefonat besprochen? Glaubt man dem Wall Street Journal, Reuters und Kyodo News, soll Trump die japanische Premierministerin subtil ermahnt haben, Peking nicht weiter zu reizen. Alle drei Medien beriefen sich dabei auf die berüchtigten "anonymen Quellen" – jene mysteriösen Informanten, die in der modernen Medienlandschaft offenbar wichtiger geworden sind als verifizierbare Fakten.
Japans klare Ansage: "Es gibt keine solche Tatsache"
Minoru Kihara, Japans oberster Regierungssprecher, ließ keinen Zweifel an der Position Tokios. Bei einer Pressekonferenz am 27. November stellte er unmissverständlich klar: "Ich möchte klarstellen, dass es keine solche Tatsache gibt." Die japanische Regierung habe sogar direkt Kontakt mit dem Wall Street Journal aufgenommen, um diese Falschdarstellung zu korrigieren.
Diese deutliche Zurückweisung wirft ein bezeichnendes Licht auf die Arbeitsweise westlicher Medien, wenn es um Trump geht. Offenbar ist die Versuchung groß, dem US-Präsidenten Aussagen in den Mund zu legen, die ins gewünschte Narrativ passen – selbst wenn diese frei erfunden sind.
Was wirklich besprochen wurde
Takaichi selbst gab nach dem Gespräch eine nüchterne Zusammenfassung: Man habe über die Stärkung der japanisch-amerikanischen Allianz und die Herausforderungen im Indo-Pazifik-Raum gesprochen. Trump habe sie über die jüngsten Entwicklungen in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen informiert, während sie ihm vom G20-Gipfel berichtete.
"Präsident Trump sagte, dass er jederzeit bereit wäre, Anrufe von mir als enger Freundin entgegenzunehmen", erklärte Takaichi. Eine Aussage, die kaum zu der Darstellung passt, Trump habe sie ermahnt oder unter Druck gesetzt.
Trump selbst lobte die japanische Premierministerin in höchsten Tönen: "Sie ist sehr klug, sie ist sehr stark, und sie wird eine großartige Führungspersönlichkeit sein." Klingt das nach jemandem, der seine Gesprächspartnerin gerade zurechtgewiesen hat?
Chinas Wutanfall und wirtschaftliche Erpressung
Der eigentliche Skandal liegt nicht in einem erfundenen Telefonat, sondern in Chinas aggressiver Reaktion auf Takaichis legitime Sicherheitsbedenken. Seit dem 7. November, als die Premierministerin vor einem parlamentarischen Ausschuss die offensichtliche Wahrheit aussprach – dass eine Seeblockade Taiwans für Japan lebensbedrohlich wäre – tobt das kommunistische Regime wie ein beleidigter Drache.
Die Vergeltungsmaßnahmen lesen sich wie das Drehbuch eines Erpressers: Reisewarnungen für chinesische Touristen, Warnungen an Studenten, die Verschiebung japanischer Filmveröffentlichungen und die Behauptung, es gebe "keinen Markt" für japanische Meeresfrüchte in China. Ein Verhalten, das eines aufstrebenden Weltmachtanwärters unwürdig ist und eher an die Trotzreaktion eines Kleinkindes erinnert.
Die wahre Botschaft: Stärke statt Schwäche
Was diese Episode wirklich zeigt, ist die Notwendigkeit einer starken, prinzipientreuen Führung im Angesicht chinesischer Aggression. Takaichi hat bewiesen, dass sie nicht vor Pekings Drohgebärden einknickt. Sie bleibt bei ihrer Position: Japan muss auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, einschließlich einer Taiwan-Krise.
Die Versuche westlicher Medien, Trump als Beschwichtiger darzustellen, der seine Verbündeten zur Unterwerfung gegenüber China drängt, sind nicht nur falsch, sondern gefährlich. Sie untergraben die Glaubwürdigkeit der freien Welt gegenüber autoritären Regimen und spielen Peking in die Hände.
In einer Zeit, in der China seine militärischen Muskeln spielen lässt und Taiwan bedroht, braucht es Führungspersönlichkeiten wie Trump und Takaichi, die Klartext reden und sich nicht einschüchtern lassen. Die Fake-News-Kampagne gegen dieses wichtige Telefonat zeigt einmal mehr, wie verzweifelt bestimmte Kreise versuchen, die konservative Allianz zwischen Washington und Tokio zu schwächen.
Japan hat mit seiner klaren Zurückweisung der Falschberichte ein wichtiges Signal gesetzt: Man lässt sich weder von China noch von tendenziöser Berichterstattung beirren. Das ist die Art von Rückgrat, die wir auch in Deutschland dringend bräuchten – statt einer Regierung, die bei jedem internationalen Konflikt reflexartig nach Kompromissen und Beschwichtigung ruft.
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