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Kettner Edelmetalle
21.02.2026
08:55 Uhr

Syrien im freien Fall: Über 15.000 IS-Anhänger nach Zusammenbruch des Lagers auf freiem Fuß

Was geschieht, wenn westliche Geheimdienste jahrelang an einem Regime-Change basteln, ohne auch nur einen Funken Verantwortung für die Konsequenzen zu übernehmen? Die Antwort liefert Syrien – einmal mehr und mit erschreckender Deutlichkeit. Laut US-Geheimdiensteinschätzungen befinden sich mittlerweile zwischen 15.000 und 20.000 Personen, darunter zahlreiche Anhänger und Mitglieder des sogenannten Islamischen Staates, nach einem Massenexodus aus dem berüchtigten Internierungslager Al-Hol frei in Syrien. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungsbeamte.

Das Erbe einer gescheiterten Interventionspolitik

Man muss kein geopolitischer Experte sein, um vorherzusagen, was passiert, wenn man ein säkulares – wenn auch autoritäres – Regime stürzt und durch islamistische Milizen ersetzt. Die CIA-Operation „Timber Sycamore", jenes milliardenschwere Programm zur Bewaffnung syrischer Rebellen, hat genau das produziert, wovor Kritiker seit über einem Jahrzehnt gewarnt haben: Chaos, Instabilität und eine neue Welle des Dschihadismus.

Das Lager Al-Hol in der ostsyrischen Wüste war einst so groß wie eine Kleinstadt. Auf seinem Höhepunkt beherbergte es mehr als 70.000 Menschen – überwiegend Familien von IS-Kämpfern, die nach der Zerschlagung des selbsternannten Kalifats 2019 interniert worden waren. Sicherheitsexperten warnten seit Jahren, dass die Frauen der IS-Kämpfer in diesem Lager faktisch die nächste Generation von Militanten heranzogen. Ende 2025 befanden sich laut einem Bericht des Pentagon-Generalinspekteurs noch über 23.000 Personen in der Einrichtung.

Die Kurden – wieder einmal im Stich gelassen

Doch dann kam der Zusammenbruch. Die syrischen Regierungstruppen unter der Führung von Hayat Tahrir al-Sham (HTS) – einer Organisation, die aus dem syrischen Al-Qaida-Ableger hervorgegangen ist – verdrängten die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die das Lager jahrelang bewacht hatten. Das US-Militär zog sich hastig aus der Region zurück und ließ die kurdischen Verbündeten, die jahrelang als Bodentruppen gegen den IS gedient hatten, schlicht und ergreifend fallen. Ein Muster, das sich in der amerikanischen Außenpolitik mit deprimierender Regelmäßigkeit wiederholt.

Was folgte, war vorhersehbar und dennoch erschütternd: Westliche Diplomaten in Damaskus schätzten, dass innerhalb weniger Tage mehr als 20.000 Menschen aus dem Lager flohen – begleitet von Ausschreitungen und massenhaften Fluchtversuchen. Die überwiegende Mehrheit der Insassen verließ Al-Hol, nachdem die syrische Regierung im vergangenen Monat die Kontrolle übernommen hatte.

IS-Gefangene begrüßen HTS als „Befreier"

Besonders verstörend sind Berichte, wonach IS-Gefangene die einrückenden HTS-Truppen regelrecht als Befreier empfangen hätten. Die neue syrische Regierung unter Ahmed al-Scharaa – dem ehemaligen Al-Qaida-Kommandeur, der sich heute als moderater Reformer inszeniert – scheint nicht das geringste Interesse daran zu haben, die IS-Zellen tatsächlich zu bekämpfen. Im Gegenteil: Es gibt Hinweise darauf, dass die Tore des Lagers bewusst geöffnet und IS-Mitglieder samt ihren Familien aktiv transportiert und freigelassen wurden.

Man halte sich diesen Irrsinn vor Augen: An die Stelle der säkularen nationalistischen Baath-Partei unter der Familie Assad ist nun der buchstäbliche Gründer des syrischen Al-Qaida-Ablegers als Machthaber in Damaskus getreten – ein Mann, der IS-Gefangene und deren Angehörige ungehindert ziehen lässt. Milliarden Dollar an Steuergeldern, Hunderttausende Menschenleben und ein Jahrzehnt Stellvertreterkrieg später ist dies das Ergebnis westlicher Syrien-Politik.

Die Bedrohung für Europa wächst

Während Washington bereits zum nächsten geopolitischen Abenteuer weiter östlich – in Richtung Iran – blickt, sollten sich die Europäer ernsthafte Sorgen machen. Denn wohin werden diese 15.000 bis 20.000 freigelassenen IS-Sympathisanten und radikalisierten Individuen wandern? Die Erfahrung der Jahre 2015 und 2016 hat gezeigt, dass sich unter den Migrationsströmen aus dem Nahen Osten auch Terroristen und Gefährder befinden. Die Anschläge von Paris, Brüssel und Berlin waren die blutige Quittung einer naiven Willkommenspolitik.

Für Deutschland, das ohnehin unter einer dramatisch gestiegenen Kriminalitätsrate und einer Welle von Messerangriffen leidet, könnte diese Entwicklung fatale Folgen haben. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor der Herausforderung, die Grenzsicherung endlich ernst zu nehmen – bevor die nächste Welle radikalisierter Individuen europäischen Boden erreicht. Dass die jahrelange Fehlpolitik der Vorgängerregierungen Deutschland in diese verwundbare Lage gebracht hat, steht außer Frage. Es ist höchste Zeit, dass die Sicherheit der eigenen Bürger wieder oberste Priorität genießt – eine Forderung, die nicht nur unsere Redaktion, sondern ein Großteil der deutschen Bevölkerung teilt.

Wenn der Westen seine eigenen Monster erschafft

Die Tragödie Syriens ist ein Lehrstück dafür, was geschieht, wenn geopolitische Hybris auf ideologische Verblendung trifft. Man hat ein funktionierendes – wenn auch repressives – Staatswesen zerstört, ohne einen tragfähigen Plan für die Zeit danach zu haben. Die Leidtragenden sind nicht die Strategen in Washington oder die Diplomaten in Brüssel, sondern die syrische Zivilbevölkerung, die kurdischen Verbündeten und letztlich auch die europäischen Bürger, die mit den Sicherheitsrisiken dieser verantwortungslosen Politik leben müssen.

In Zeiten solch geopolitischer Unsicherheit und wachsender Instabilität zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit aufzustellen und gegen Krisen abzusichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher in turbulenten Zeiten bewährt – gerade dann, wenn politische Fehlentscheidungen die Welt in immer neue Krisen stürzen.

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