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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
07:47 Uhr

Steuergeld-Wahnsinn: Bund verbrennt weitere 220 Millionen Euro für gescheiterte Wasserstoff-Träumerei

Während überall im Land Wasserstoff-Tankstellen geschlossen und zurückgebaut werden, greift die Bundesregierung erneut tief in die Taschen der Steuerzahler. Sage und schreibe 220 Millionen Euro sollen nun in ein neues Förderprogramm für Wasserstoff-Lkw und Tankstellen fließen – als hätte man aus den desaströsen Erfahrungen der Vergangenheit rein gar nichts gelernt.

Das Scheitern ist längst dokumentiert

Die Realität könnte kaum ernüchternder sein. H2 MOBILITY Deutschland, der zentrale Betreiber öffentlicher Wasserstoff-Tankstellen, kündigte bereits im September 2024 die Schließung mehrerer Stationen zum Jahresende an. Stuttgart, Kamen, Brunsbüttel, Fellbach, Erfurt und Pforzheim – allesamt Standorte, die einst als Grundpfeiler der vermeintlichen Wasserstoff-Revolution galten, verschwanden sang- und klanglos von der Landkarte.

Doch damit nicht genug. Im März 2025 folgte die nächste Schließungswelle. Bis Ende Juni 2025 sollten insgesamt 22 weitere Stationen dauerhaft vom Netz gehen. Die Begründung? Fehlende technische und wirtschaftliche Passung. Mit anderen Worten: Das ganze Konzept funktioniert schlichtweg nicht.

Steuergeld im Rückbau-Container

Besonders bitter schmeckt die Erkenntnis, dass ein erheblicher Teil dieser gescheiterten Infrastruktur mit öffentlichen Mitteln finanziert wurde. Das Bundesverkehrsministerium förderte über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, hinzu kamen EU-Programme. Millionen an Steuergeldern flossen in Aufbau und Betrieb – nur um anschließend den Rückbau zu finanzieren.

Wenn Anlagen abgebaut werden, ist das investierte Geld faktisch verloren. Die öffentliche Hand erhält keine werthaltige Infrastruktur mehr. Es bleibt nichts außer leeren Fundamenten und der bitteren Erkenntnis, dass ideologiegetriebene Politik selten wirtschaftlich tragfähig ist.

Der Mechanismus wiederholt sich

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder verkauft das neue Programm mit den üblichen Phrasen. Man wolle das sogenannte "Henne-Ei-Problem" lösen: Lkw-Fahrer fänden verlässliche Betankungsmöglichkeiten, Tankstellen würden von Beginn an ausgelastet. Das klingt auf dem Papier schlüssig – doch die Vergangenheit hat eindrucksvoll bewiesen, dass Auslastung nicht automatisch entsteht, nur weil man es sich wünscht.

Albert Einstein soll Wahnsinn einst so definiert haben: "Immer und immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." Dieses Zitat beschreibt die deutsche Wasserstoff-Politik treffender als jede Regierungserklärung.

Die unbequeme Wahrheit über grüne Technologie-Fantasien

Das neue Förderprogramm soll bis zu 40 Tankstellen sowie bis zu 400 Lkw anschieben. Der Förderaufruf läuft seit dem 28. Januar 2026, die Einreichfrist endet am 31. Mai 2026. Man beruft sich auf EU-Vorgaben wie AFIR, um ein Kernnetz für schwere Verkehre zu etablieren. Doch die zentrale Frage bleibt unbeantwortet: Was passiert nach der Förderphase?

Betriebskosten und Wasserstoffpreise sind die entscheidenden Stellschrauben – und beide sprechen derzeit gegen eine wirtschaftliche Tragfähigkeit. Eine Tankstelle rechnet sich nur mit ausreichendem Durchsatz. Dieser Durchsatz lässt sich jedoch nicht herbeisubventionieren, wenn die grundlegende Nachfrage fehlt.

Internationale Beispiele mahnen zur Vorsicht

Deutschland steht mit seinen Problemen keineswegs allein. Dänemarks einziger Anbieter von Wasserstoff-Tankstellen stellte seinen Betrieb ein. In Rostock verpufften 700.000 Euro Förderung – die Tankstelle wird wieder abgerissen. Die Wasserstoff-Tankstelle in Potsdam ist bereits Geschichte, vom Hoffnungsträger zur Geisterstation degradiert.

All diese Beispiele zeigen: Der Markt lässt sich nicht per politischem Dekret erzwingen. Neue Milliardenlogik ersetzt keine belastbare Nachfrage. Und doch wiederholt die Bundesregierung unbeirrt denselben Fehler – auf Kosten der Steuerzahler, die für diese ideologischen Experimente aufkommen müssen.

Fazit: Ideologie vor Vernunft

Die 220 Millionen Euro für das neue Wasserstoff-Programm sind ein weiteres Symptom einer Politik, die sich von der Realität abgekoppelt hat. Während der deutsche Mittelstand unter Bürokratie und Energiekosten ächzt, während die Infrastruktur vielerorts marode ist und während die Staatsverschuldung neue Rekorde erreicht, verbrennt man weiter Steuergeld für Technologien, deren Unwirtschaftlichkeit längst bewiesen ist.

Es wäre an der Zeit, dass die Verantwortlichen in Berlin endlich zur Kenntnis nehmen, was jeder Unternehmer weiß: Ein Geschäftsmodell, das nur mit permanenten Subventionen überlebt, ist kein Geschäftsmodell – es ist ein Fass ohne Boden.

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