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Kettner Edelmetalle
09.02.2026
13:00 Uhr

Staatlich finanzierte Gamer-Spitzel: 440.000 Euro für digitale Meinungswächter

Staatlich finanzierte Gamer-Spitzel: 440.000 Euro für digitale Meinungswächter

Die Bundesregierung hat offenbar einen neuen Schauplatz im Kampf gegen unliebsame Meinungen entdeckt: die Gaming-Szene. Mit einem Budget von stolzen 440.000 Euro sollen nun ausgerechnet Spieler über 40 Jahren zu staatlich geschulten Botschaftern gegen sogenannte „Desinformation" ausgebildet werden. Was sich wie eine Satire aus der Feder eines dystopischen Romanautors liest, ist bittere Realität im Deutschland des Jahres 2026.

Das Projekt „Gaming for Good" – Orwell lässt grüßen

Unter dem wohlklingenden Titel „Press Start – Forge Democracy" verbirgt sich ein Vorhaben, das in der Förderpraxis schlicht als „Gaming for Good" geführt wird. Die Ausschreibung beschreibt Gaming-Communities als „zentrale Sozialräume", in denen politisch-bildnerische Angebote Erwachsene bislang kaum erreichen würden. Die Lösung der Bundesregierung? Man schickt 50 handverlesene „Botschafter" in die digitalen Spielwelten, um dort für die richtige Gesinnung zu sorgen.

Besonders pikant: Angesprochen werden ausdrücklich Ü40-Gamer, Ü30-Streamer, E-Sportler sowie Manager von Gaming-Communities. Diese sollen dann „für Hassrede, Desinformation und Extremismus sensibilisiert" werden und „in ihren Netzwerken gegen Hassrede, Desinformation und Extremismus vorgehen und demokratische Werte stärken". Was genau unter diesen schwammigen Begriffen zu verstehen ist, bleibt freilich der Interpretation der Ausführenden überlassen.

Die üblichen Verdächtigen: Amadeu Antonio Stiftung im Hintergrund

Wer hinter diesem Projekt steht, überrascht kaum noch. Träger ist die Civic Research and Innovation gGmbH mit Sitz in Jena – eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Jene Stiftung also, die seit Jahren im Zentrum der Kritik steht, wenn es um staatlich finanzierte Meinungskontrolle geht. Fachlich zuständig ist das Bundesministerium des Innern, umgesetzt wird das Ganze über die Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Verflechtungen zwischen staatlichen Institutionen und ideologisch ausgerichteten NGOs erreichen damit eine neue Qualität. Während Schulen marode verfallen, Brücken bröckeln und die Infrastruktur des Landes vor sich hin rostet, fließen Steuergelder in Projekte, deren einziger Zweck die Beeinflussung politischer Diskurse zu sein scheint.

LinkedIn und KI: Die Tentakel reichen weiter

Das Gaming-Projekt ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion verweist die Bundesregierung auf weitere Vorhaben mit ähnlicher Stoßrichtung. So existiert ein Projekt, das sich gezielt an berufstätige Nutzer auf LinkedIn richtet. Dort sollen Berufsaktive in „praxisnahen Formaten" angesprochen werden – darunter Awareness-Kampagnen, Workshops und die Schulung von Kampagnenbotschaftern. Das erklärte Ziel: Nutzer „zum Eingreifen zu motivieren".

Ein weiteres Vorhaben, die Workshopreihe „Brainwashing Machine – Workshopreihe zu KI und Medien", formuliert als Ziel, „den Einfluss von gezielter Propaganda nachhaltig einzudämmen". Die Ironie, dass ausgerechnet staatlich finanzierte Programme gegen Propaganda vorgehen wollen, scheint den Verantwortlichen nicht aufzufallen.

Die Politisierung aller Lebensbereiche

Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als die systematische Durchdringung sämtlicher gesellschaftlicher Räume mit staatlich gesteuerter Meinungsbeeinflussung. Gaming-Communities, berufliche Netzwerke, soziale Medien – kein Bereich bleibt verschont. Die Methoden erinnern dabei fatal an Praktiken, die man eigentlich in der Geschichte der DDR verortet hätte.

Während die Große Koalition unter Friedrich Merz vollmundig Verantwortung für Deutschland verspricht, werden gleichzeitig Strukturen geschaffen, die das freie Wort im digitalen Raum systematisch einschränken sollen. Die 440.000 Euro für das Gaming-Projekt mögen im Vergleich zum 500-Milliarden-Sondervermögen wie Peanuts erscheinen – doch sie stehen symbolisch für eine Politik, die den Bürger nicht als mündigen Souverän, sondern als zu erziehenden Untertan betrachtet.

Ein Angriff auf die Meinungsfreiheit

Die Frage, die sich jeder freiheitsliebende Bürger stellen muss, lautet: Wer definiert eigentlich, was „Desinformation" ist? Wer entscheidet, welche Meinungen als „Hassrede" gelten und welche als legitimer Diskurs? Die Antwort liegt auf der Hand: Es sind dieselben Kreise, die seit Jahren versuchen, den öffentlichen Diskurs in ihrem Sinne zu lenken.

In Zeiten, in denen das Vertrauen in etablierte Medien und politische Institutionen auf historischen Tiefständen verharrt, reagiert der Staat nicht etwa mit mehr Transparenz und ehrlicher Debatte, sondern mit der Ausweitung von Kontrollmechanismen. Das ist nicht nur demokratietheoretisch bedenklich – es ist ein Armutszeugnis für eine Regierung, die sich selbst als Hüterin demokratischer Werte inszeniert.

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