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Kettner Edelmetalle
20.02.2026
19:34 Uhr

Speicherchip-Krise verschärft sich: Goldman Sachs warnt vor drastischen Preisanstiegen

Was sich seit Monaten abzeichnete, nimmt nun bedrohliche Ausmaße an. Die globale Knappheit bei Hochleistungs-Speicherchips – insbesondere bei sogenanntem High-Bandwidth Memory (HBM) – spitzt sich dramatisch zu. Ein vertrauliches Gespräch zwischen Goldman-Sachs-Analysten und dem südkoreanischen Chipgiganten SK Hynix offenbart, was Verbraucher und Industrie in den kommenden Quartalen erwartet: steigende Preise, knappe Verfügbarkeit und eine Marktdynamik, die sich zugunsten der Hersteller verschiebt.

Der perfekte Sturm am Speichermarkt

Die Engpässe bei Speicherchips treffen längst nicht mehr nur die Hightech-Industrie. Fernseher, Computer, Spielkonsolen – die Preisspirale dreht sich bereits spürbar nach oben. Besonders augenfällig wurde die Misere zuletzt beim Gaming-Handheld von Valve, das in mehreren Regionen schlicht nicht mehr lieferbar sei. Ein Symptom, das die Tiefe der Krise schonungslos offenlegt.

Goldman-Sachs-Analystin Giuni Lee lieferte nach ihrem Austausch mit SK Hynix fünf zentrale Erkenntnisse, die es in sich haben. Der Tenor ist eindeutig: Die Speicherpreise dürften das gesamte Jahr über weiter steigen – getrieben von realer Nachfrage und einem Angebot, das schlicht nicht hinterherkommt. Von künstlicher Aufblähung keine Spur. Die Nachfrage sei echt, die Kapazitäten am Limit.

Künstliche Intelligenz als Preistreiber Nummer eins

SK Hynix sehe die KI-Branche als maßgeblichen Treiber der Nachfrageexplosion. Die großen KI-Unternehmen würden weiterhin massiv investieren, da sie mit ihren KI-Diensten substanzielle Fortschritte erzielten. Selbst mögliche Abschwächungen im PC- und Mobilfunksegment könnten den Aufwärtstrend bei den Preisen demnach nicht brechen. Der Grund ist so simpel wie brutal: Es gibt schlicht nicht genug Reinräume – jene hochsterilen Produktionsstätten, in denen Speicherchips gefertigt werden. Und neue lassen sich nicht über Nacht aus dem Boden stampfen.

Doppelbestellungen? Fehlanzeige.

Bemerkenswert ist die Einschätzung von SK Hynix zum Thema Doppelbestellungen. Anders als in früheren Chipkrisen, etwa 2021, sehe man diesmal kaum Anzeichen dafür, dass Kunden ihre Bestellungen künstlich aufblähen würden. Die Abnehmer hätten verstanden, dass die Produktionskapazitäten kurzfristig nicht nennenswert ausgeweitet werden könnten. Doppelbestellungen würden also nicht zu mehr Zuteilung führen, sondern lediglich die Preise weiter in die Höhe treiben. Eine nüchterne Erkenntnis, die das Ausmaß der strukturellen Knappheit unterstreicht.

Langfristverträge und verschobene Machtverhältnisse

Die Lieferanten gewinnen zunehmend an Verhandlungsmacht. Gesunde Lagerbestände auf Herstellerseite und die anhaltende Knappheit führten dazu, dass immer häufiger über langfristige Lieferverträge verhandelt werde. Für 2027 könnten sich die günstigen Bedingungen im konventionellen DRAM-Markt sogar auf noch vorteilhaftere Konditionen im HBM-Geschäft übertragen. Die technologische Umstellung auf die 1c-Nanometer-Fertigung sei für konventionelles DRAM ab 2026 geplant, für HBM jedoch erst ab 2027 – was die Engpässe weiter verlängern dürfte.

Was bedeutet das für den Verbraucher?

Für den deutschen Verbraucher verheißt diese Entwicklung nichts Gutes. Wer sich einen neuen Computer, ein Smartphone oder einen Fernseher anschaffen möchte, sollte sich auf höhere Preise einstellen. In einer Zeit, in der die Inflation ohnehin die Kaufkraft der Bürger auffrisst und die neue Bundesregierung mit ihrem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die Schuldenspirale weiter anheizt, trifft diese zusätzliche Verteuerung die Menschen besonders hart.

Die Chipkrise zeigt einmal mehr, wie verwundbar globale Lieferketten sind – und wie abhängig Europa von asiatischen Herstellern bleibt. Während Südkorea und Taiwan die Schlüsseltechnologien kontrollieren, hat es die europäische Politik über Jahrzehnte versäumt, eine eigenständige Halbleiterindustrie von Weltrang aufzubauen. Stattdessen wurde ideologischen Projekten der Vorzug gegeben. Die Rechnung dafür zahlt nun der Bürger – an der Ladenkasse.

In Zeiten derartiger Unsicherheiten und steigender Preise erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker im Portfolio. Während Technologieaktien den Launen globaler Lieferketten ausgesetzt sind, bieten Gold und Silber jenen Schutz vor Kaufkraftverlust, den kein Algorithmus und kein Speicherchip ersetzen kann.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Für individuelle Anlageentscheidungen übernehmen wir keinerlei Haftung. Konsultieren Sie im Zweifel einen qualifizierten Finanzberater.

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