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Kettner Edelmetalle
29.12.2025
16:03 Uhr

SPD-Minister torpediert Heizungsgesetz-Reform: Habecks Erbe soll unangetastet bleiben

Man könnte meinen, der Geist Robert Habecks wandle noch immer durch die Flure des Berliner Regierungsviertels. Denn obwohl die Ampel-Koalition längst Geschichte ist und eine neue Regierung unter Friedrich Merz die Geschicke des Landes lenken sollte, klammert sich die SPD mit geradezu religiösem Eifer an das wohl umstrittenste Gesetzeswerk der vergangenen Legislaturperiode: das Gebäudeenergiegesetz, besser bekannt als Heizungsgesetz.

Schneider verteidigt die 65-Prozent-Regel mit Zähnen und Klauen

Bundesumweltminister Carsten Schneider von der SPD hat nun unmissverständlich klargestellt, dass er eine substanzielle Entschärfung des Heizungsgesetzes nicht mittragen werde. „Die Klimawirkung muss erhalten bleiben", verkündete der Minister gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Berlin – als handele es sich dabei um ein unumstößliches Naturgesetz und nicht um eine politische Entscheidung, die Millionen von Hausbesitzern vor existenzielle Herausforderungen stellt.

Das Anfang 2024 in Kraft getretene Gesetz schreibt bekanntlich vor, dass jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Eine Vorgabe, die in der Praxis für viele Bürger einem Zwang zur Wärmepumpe gleichkommt – eine Tatsache, die selbst Wirtschaftsministerin Katherina Reiche offen einräumt. Doch während die CDU auf eine Lockerung dieser praxisfernen Regelung drängt, mauert die SPD.

Die große Koalition als Fortsetzung der Ampel-Politik mit anderen Mitteln?

Was sich hier offenbart, ist ein besorgniserregendes Muster: Die SPD, obwohl nur noch Juniorpartner in der Regierung, diktiert weiterhin die Agenda in zentralen Politikfeldern. Friedrich Merz, der im Wahlkampf noch vollmundig einen Kurswechsel versprochen hatte, lässt sich von seinem Koalitionspartner am Nasenring durch die Arena führen. Die versprochene Abkehr von der ideologiegetriebenen Klimapolitik der Ampel-Jahre entpuppt sich zunehmend als leeres Versprechen.

Besonders pikant: Die Bundesregierung will bis Ende Januar Eckpunkte für eine Novelle des Gebäudeenergiegesetzes vorlegen, die überarbeitete Fassung soll Ende Februar vom Kabinett beschlossen werden. Doch wenn Minister Schneider bereits jetzt die Beibehaltung der „Klimawirkung" zur unverhandelbaren Bedingung erklärt, fragt man sich, welchen Spielraum für echte Reformen es überhaupt noch gibt.

Realitätsferne Erfolgsmeldungen aus dem Ministerium

Der Minister versuchte sich derweil in Schönfärberei: „In diesem Jahr wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen installiert", verkündete Schneider stolz. Was er dabei geflissentlich verschweigt: Diese Entwicklung ist nicht etwa Ausdruck einer freiwilligen Begeisterung der Bürger für die neue Technologie, sondern das direkte Ergebnis staatlicher Zwangsmaßnahmen und massiver Verunsicherung der Hausbesitzer.

Zur Elektromobilität ließ sich der Minister gar zu der Aussage hinreißen: „Die Elektromobilität setzt sich jetzt durch. Ich fahre selbst so ein Auto, das ist top." Eine Bemerkung, die angesichts der Realität auf deutschen Straßen – wo Ladestationen Mangelware sind und die Reichweitenangst vieler Autofahrer keineswegs unbegründet ist – fast schon zynisch anmutet. Dass ein Minister mit Dienstwagen und vermutlich eigener Ladestation zu Hause die Elektromobilität als „top" empfindet, überrascht wenig.

Die wahren Leidtragenden: Der deutsche Mittelstand

Was bei all den hochtrabenden Klimazielen und ministeriellen Selbstbeweihräucherungen völlig unter den Tisch fällt, sind die realen Auswirkungen auf die Menschen in diesem Land. Hausbesitzer mit kleinem Geldbeutel, Rentner, die ihr Leben lang für ein bescheidenes Eigenheim gespart haben, stehen vor der Wahl: Entweder sie verschulden sich für eine Wärmepumpe, die sie sich eigentlich nicht leisten können, oder sie verkaufen ihr Haus – ihre Altersvorsorge – unter Wert.

Die finanzielle Förderung, auf deren Fortbestand Schneider pocht, ist dabei nur ein schwacher Trost. Denn erstens reicht sie bei weitem nicht aus, um die enormen Kosten einer Heizungsumstellung zu decken, und zweitens wird sie letztlich vom Steuerzahler finanziert – also von genau jenen Bürgern, die ohnehin schon unter der Last einer aus dem Ruder gelaufenen Energiepolitik ächzen.

Ein Blick in die Zukunft: Mehr Schulden, weniger Wohlstand

Die Klimapolitik der Bundesregierung reiht sich nahtlos ein in das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für Infrastruktur, das die neue Koalition auf den Weg gebracht hat. Generationen von Deutschen werden die Zinsen für diese Schuldenberge durch Steuern und Abgaben finanzieren müssen – und das, obwohl Friedrich Merz im Wahlkampf versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen. Die Inflation wird weiter steigen, der Wohlstand weiter schwinden.

Während andere Industrienationen pragmatische Energiepolitik betreiben und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, leistet sich Deutschland den Luxus einer Klimapolitik, die mehr auf Ideologie als auf Vernunft basiert. Das Heizungsgesetz ist dabei nur ein Symptom einer viel tiefgreifenderen Malaise: einer politischen Klasse, die den Kontakt zur Lebensrealität der Bürger längst verloren hat.

Edelmetalle als Schutz vor politischer Willkür

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Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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