
Spanische Stadt zieht klare Grenzen: Muslimische Feste in öffentlichen Gebäuden untersagt
Ein mutiger Schritt aus Südspanien sorgt für Aufsehen und könnte wegweisend für ganz Europa werden. Die Stadt Jumilla hat beschlossen, dass muslimische Gemeinden künftig keine öffentlichen Einrichtungen mehr für religiöse Feierlichkeiten nutzen dürfen. Was auf den ersten Blick wie eine simple Verwaltungsentscheidung wirkt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als längst überfälliges Signal in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen.
Klare Kante nach gewaltsamen Ausschreitungen
Der Gemeinderat fasste diesen Beschluss mit den Stimmen der konservativen Volkspartei (PP) und der rechten Vox-Partei. Die Begründung liest sich wie ein Manifest der Selbstbehauptung: Öffentliche Räume dürften nicht für "religiöse, kulturelle oder soziale Aktivitäten, die unserer Identität fremd sind" zweckentfremdet werden. Eine Ausnahme gelte nur für offiziell von der Gemeinde organisierte Veranstaltungen.
Der zeitliche Zusammenhang ist dabei alles andere als zufällig. Nur wenige Wochen zuvor erschütterten brutale Ausschreitungen die nahegelegene Stadt Torre Pacheco. Der Auslöser? Ein feiger Angriff auf einen 68-jährigen Mann, für den spanische Medien drei junge Männer nordafrikanischer Herkunft verantwortlich machen. Die Folge waren aufgeheizte Stimmungen und Aufrufe in sozialen Netzwerken, die die Situation weiter eskalierten.
Das übliche Empörungstheater bleibt nicht aus
Wie zu erwarten, reagierten muslimische Verbände mit der altbekannten Opferrolle. Mounir Benjelloun Andaloussi Azhari, seines Zeichens Präsident der Spanischen Föderation Islamischer Organisationen, warf der Stadt eine "islamophobe und diskriminierende" Entscheidung vor. Seine Klage: "Sie gehen nicht gegen andere Religionen vor, sie gehen gegen unsere." Eine bemerkenswerte Feststellung, die unfreiwillig die Wahrheit ausspricht - es ist tatsächlich immer nur diese eine Religion, die permanent Sonderrechte einfordert und sich gleichzeitig über mangelnde Toleranz beklagt.
Auch die üblichen juristischen Drohgebärden bleiben nicht aus. Angeblich könnte das Verbot gegen Artikel 16 der spanischen Verfassung verstoßen, der die Religionsfreiheit garantiere. Doch hier offenbart sich ein fundamentales Missverständnis: Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass der Staat verpflichtet wäre, seine Infrastruktur für religiöse Zwecke zur Verfügung zu stellen.
Spaniens historisches Gedächtnis
Die Spanier haben ein ausgeprägtes historisches Bewusstsein. Sie haben nicht vergessen, dass ihre Vorfahren im 15. Jahrhundert die maurische Herrschaft nach jahrhundertelangem Kampf beendeten. Die Reconquista war kein Spaziergang, sondern ein blutiger Prozess der Rückeroberung der eigenen Identität. Dass man 500 Jahre später nicht tatenlos zusehen möchte, wie sich ähnliche Strukturen unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit wieder etablieren, ist mehr als nachvollziehbar.
Die Doppelmoral der muslimischen Verbände wird besonders deutlich, wenn man den Blick auf islamische Länder richtet. Versuchen Sie mal, in Saudi-Arabien eine christliche Prozession zu organisieren oder in Pakistan eine öffentliche Einrichtung für ein Osterfest zu nutzen. Die Antwort dürfte eindeutig ausfallen. Doch in Europa fordert man selbstverständlich maximale Toleranz ein, während man sie in den eigenen Herkunftsländern mit Füßen tritt.
Ein Vorbild für ganz Europa?
Was in Jumilla geschieht, könnte und sollte Schule machen. Während in Deutschland die Ampel-Koalition zerbrach und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz bereits wieder Milliardenschulden für fragwürdige Projekte aufnimmt, zeigt eine kleine spanische Stadt, wie man Probleme anpackt. Keine endlosen Debatten, kein Herumlavieren, sondern klare Entscheidungen im Interesse der eigenen Bevölkerung.
Die Reaktionen der Bürger sprechen Bände. In den sozialen Medien wird der Beschluss überwiegend begrüßt. Die Menschen haben genug von einer Politik, die ihre eigene Kultur und Identität auf dem Altar einer falsch verstandenen Toleranz opfert. Sie wollen keine Parallelgesellschaften, die sich in öffentlichen Gebäuden breitmachen und dabei noch vom Steuerzahler finanziert werden.
Religion ist Privatsache - diese simple Erkenntnis scheint in Jumilla angekommen zu sein. Wer seinen Glauben praktizieren möchte, kann dies in den eigenen vier Wänden oder in privat finanzierten Gebetsstätten tun. Der öffentliche Raum gehört allen Bürgern und sollte nicht für Aktivitäten vereinnahmt werden, die der Mehrheitsgesellschaft fremd sind und diese möglicherweise sogar ablehnen.
Die wahre Dimension des Problems
Was sich in Spanien abspielt, ist nur die Spitze des Eisbergs. Überall in Europa nehmen die Spannungen zu. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache, auch wenn sie von der Politik gerne schöngeredet werden. Messerattacken, Vergewaltigungen, Raubüberfälle - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und immer wieder tauchen bei den Tätern die gleichen Muster auf.
Es ist höchste Zeit, dass Europa aufwacht und dem Beispiel Jumillas folgt. Die Alternative wäre ein schleichender Kulturverlust, eine Islamisierung durch die Hintertür und am Ende Zustände, wie wir sie aus gescheiterten Multikulti-Experimenten in Frankreichs Banlieues oder Schwedens No-Go-Areas kennen. Die spanische Stadt hat gezeigt: Es geht auch anders. Man muss nur den Mut haben, die eigenen Interessen zu verteidigen.
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