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Kettner Edelmetalle
02.02.2026
07:30 Uhr

Rückkehrprogramm für Syrer: Steuerzahler finanzieren Ausreise mit bis zu 1000 Euro – doch die Masse bleibt

Während die Bundesregierung stolz verkündet, dass das freiwillige Rückkehrprogramm für Migranten auf „großes Interesse" stoße, offenbaren die nackten Zahlen eine ernüchternde Realität. Von den fast einer Million Syrern in Deutschland haben sich gerade einmal 3678 Personen im vergangenen Jahr für eine geförderte Rückkehr in ihre Heimat entschieden. Ein Tropfen auf den heißen Stein – bezahlt vom deutschen Steuerzahler.

Das Bamf feiert sich selbst – die Zahlen sprechen eine andere Sprache

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vermeldet einen Anstieg bei den freiwilligen Ausreisen. Insgesamt 16.576 Menschen nutzten 2025 die staatliche Förderung, um Deutschland zu verlassen. Im Vergleich zu den Vorjahren – 10.358 im Jahr 2024 und 10.762 im Jahr 2023 – mag das wie ein Erfolg klingen. Doch wer genauer hinschaut, erkennt das eigentliche Dilemma.

Die wichtigsten Zielländer waren Syrien und die Türkei. Seit Januar 2025 bietet das Bundesamt wieder die geförderte Ausreise nach Syrien an, nachdem das Programm wegen des Bürgerkriegs jahrelang ausgesetzt war. Mit dem Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 schien sich ein Fenster zu öffnen. Doch die Realität zeigt: Die überwältigende Mehrheit der Syrer denkt gar nicht daran, Deutschland zu verlassen.

Großzügige Starthilfe aus Steuergeldern

Im Rahmen des sogenannten „Reag-Garp-Programms" – ein bürokratisches Wortungetüm, das für „Reintegration and Emigration Programme for Asylum-Seekers in Germany/Government Assisted Repatriation Programme" steht – übernimmt der Bund nicht nur sämtliche Flugkosten. Zusätzlich erhalten Erwachsene eine „Starthilfe" von 1000 Euro, Kinder bekommen 500 Euro. Eine vierköpfige Familie kassiert also 3000 Euro für die Ausreise.

Man muss sich diese Absurdität auf der Zunge zergehen lassen: Der deutsche Staat zahlt Menschen Geld dafür, dass sie das Land verlassen, in das sie zuvor unter erheblichem Aufwand eingereist sind. Und dennoch bleibt die große Mehrheit – angelockt von einem Sozialsystem, das seinesgleichen sucht.

Die unbequeme Wahrheit hinter den Statistiken

Von den gut 16.000 freiwillig Ausgereisten waren laut Bamf 6394 Personen ausreisepflichtig. Das bedeutet im Umkehrschluss: Diese Menschen hätten ohnehin gehen müssen. Weitere 7302 Personen befanden sich noch im laufenden Asylverfahren, 2787 verfügten über eine befristete Aufenthaltserlaubnis. Die Frage drängt sich auf: Wie viele dieser Ausreisen wären auch ohne finanzielle Anreize erfolgt?

„Großes Interesse" an dem Programm für Syrien führe zu längeren Wartezeiten bei der Bearbeitung, so eine Sprecherin des Bundesamtes.

Was die Behörde als Erfolgsindikator verkauft, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Verwaltungsversagen. Wenn ein Programm derart nachgefragt wird, dass Wartezeiten entstehen, warum wurde dann nicht rechtzeitig aufgestockt?

Einbürgerung statt Rückkehr – der eigentliche Trend

Die wirklich aussagekräftige Zahl findet sich am Rande der Statistik: Ende November 2024 hielten sich 940.401 Syrer in Deutschland auf. Mehr als die Hälfte verfügte über einen anerkannten Schutzstatus. Und während sich 3678 Syrer für die Rückkehr entschieden, ließen sich im selben Zeitraum sage und schreibe 83.150 Syrer einbürgern – ein historischer Rekordwert.

Die Rechnung ist simpel: Auf jeden Syrer, der Deutschland verlässt, kommen mehr als zwanzig, die den deutschen Pass erhalten. Von einer Trendwende kann keine Rede sein. Die Migrationspolitik der vergangenen Jahre hat Fakten geschaffen, die sich nicht mit ein paar tausend Euro Starthilfe rückgängig machen lassen.

Was nicht erfasst wird

Bezeichnend ist auch, was die Statistik verschweigt: Nicht erfasst wird die Zahl derer, die über Programme der Bundesländer oder auf eigene Faust zurückreisen. Ob diese Dunkelziffer das Gesamtbild aufhellt oder verdüstert, bleibt Spekulation. Fest steht nur: Die offizielle Erfolgsmeldung des Bamf ist bestenfalls die halbe Wahrheit.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hatte im Wahlkampf eine härtere Gangart in der Migrationspolitik versprochen. Doch solange freiwillige Rückkehrprogramme als Allheilmittel präsentiert werden, während gleichzeitig die Einbürgerungszahlen explodieren, bleibt der Kurswechsel eine Illusion. Deutschland braucht keine Prämien für Ausreisewillige – es braucht eine konsequente Durchsetzung bestehender Gesetze und eine ehrliche Debatte darüber, wie viel Zuwanderung das Land tatsächlich verkraftet.

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