
Rentenpolitik der Großen Koalition: Ein Verrat an der jungen Generation
Die schwarz-rote Bundesregierung unter Friedrich Merz hat offenbar nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Während die CDU im Wahlkampf noch vollmundig von Generationengerechtigkeit sprach, zeigt sich nun das wahre Gesicht der Großen Koalition: Eine Politik auf Kosten der Jugend, die kommende Generationen in finanzielle Knechtschaft führt.
Der Weckruf der Jungen Union
Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, findet deutliche Worte für das, was viele junge Menschen in diesem Land denken: Die Rentenpolitik der Regierung schränke den Spielraum der jungen Generation massiv ein. Endlich spricht jemand aus, was längst überfällig ist. Die CDU-Politikerin Katherina Reiche habe mit ihrem Vorstoß zur Lebensarbeitszeitverlängerung "natürlich recht", so Winkel. Es brauche den Mut der Agenda 2010 - jenen Mut, den die aktuelle Regierung schmerzlich vermissen lässt.
Doch was plant die Große Koalition stattdessen? Ein Rentenpaket, das die Augen vor der Realität verschließt. Die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent des Durchschnittseinkommens bis 2031 und die Ausweitung der Mütterrente mögen auf den ersten Blick sozial erscheinen. In Wahrheit sind sie nichts anderes als ein Blankoscheck, den die junge Generation unterschreiben soll.
Die tickende Zeitbombe der Boomer-Generation
Ab den 2030er Jahren wird Deutschland vor einer demografischen Katastrophe stehen. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente, während immer weniger junge Menschen in die Sozialkassen einzahlen. Winkel stellt die entscheidende Frage: Werden der jungen Generation zwischen Rentenzuschüssen und Zinslasten überhaupt noch Spielräume für eigene Investitionen bleiben?
"Im Wahlkampf hat die CDU getönt, es müsse mit Blick auf die Rentenpolitik ein Umdenken für Generationengerechtigkeit stattfinden. Das Rentenpaket, das nun auf dem Tisch liegt, ist das genaue Gegenteil."
Diese Worte von Franziska Brandmann, Vorsitzende der Jungen Liberalen, treffen den Nagel auf den Kopf. Die Große Koalition betreibt Wahlbetrug an der jungen Generation. Versprochen wurde ein Neuanfang, geliefert wird die Fortsetzung einer Politik, die bereits unter Merkel gescheitert ist.
Die unbequeme Wahrheit über die Mütterrente
Besonders perfide ist die Ausweitung der Mütterrente. Luise Roither von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen bringt es auf den Punkt: Die Finanzierung bleibe ungeklärt, während bereits heute Fachkräftemangel, überbordende Sondervermögen und steigende Beitragssätze die jungen Generationen belasten würden. Die Mütterrente mag im Einzelfall gerecht erscheinen, doch sie ist systemisch rückwärtsgewandt.
Hier zeigt sich das grundlegende Problem der deutschen Politik: Statt zukunftsorientierte Reformen anzugehen, werden Wohltaten an Wählergruppen verteilt, deren Stimmen bei der nächsten Wahl zählen. Die Rechnung zahlen diejenigen, die heute noch zur Schule gehen oder gerade ins Berufsleben starten.
Was wirklich getan werden müsste
Die Lösung liegt auf der Hand, doch sie erfordert politischen Mut: Deutschland muss länger arbeiten und die Frühverrentungssysteme beenden. Das mag unpopulär sein, aber es ist die einzige ehrliche Antwort auf die demografische Entwicklung. Stattdessen produziert die Große Koalition immer neue Hypotheken für die jungen und zukünftigen Beitragszahler.
Während andere Länder ihre Rentensysteme reformieren und auf kapitalgedeckte Säulen setzen, verharrt Deutschland in einem System, das bereits heute nur noch durch massive Steuerzuschüsse am Leben erhalten wird. Die 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur, die Merz trotz gegenteiliger Versprechen plant, werden die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen auf Jahrzehnte belasten.
Ein Blick in die düstere Zukunft
Was bedeutet das alles für die junge Generation? Sie wird in einem Land aufwachsen, in dem der Großteil des Staatshaushalts für Rentenzahlungen und Zinsen aufgewendet wird. Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur? Fehlanzeige. Die Jugend von heute wird die Zeche für eine Politik zahlen müssen, die sich weigert, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.
Es ist höchste Zeit, dass sich die junge Generation gegen diese Ausbeutung zur Wehr setzt. Die Proteste gegen Trumps Politik in den USA zeigen, was möglich ist, wenn Menschen für ihre Zukunft auf die Straße gehen. Deutschland braucht eine ähnliche Bewegung - eine Bewegung, die sich nicht mit leeren Versprechen abspeisen lässt.
Gold als Rettungsanker?
Angesichts dieser düsteren Aussichten stellt sich die Frage nach Alternativen. Wer kann es der jungen Generation verdenken, wenn sie das Vertrauen in das staatliche Rentensystem verliert? Physische Edelmetalle wie Gold und Silber bieten hier einen Ausweg. Sie sind unabhängig von politischen Entscheidungen und demografischen Entwicklungen. Während die Kaufkraft des Euro durch Inflation und Schuldenpolitik schwindet, haben Edelmetalle über Jahrhunderte ihren Wert bewahrt.
Die Rentenpolitik der Großen Koalition ist ein Paradebeispiel dafür, warum immer mehr Menschen ihr Vertrauen in staatliche Systeme verlieren. Es ist an der Zeit, die eigene Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen - mit Sachwerten, die auch in Krisenzeiten Bestand haben.