Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
05.01.2026
23:56 Uhr

Raubtierpolitik im 21. Jahrhundert: Teilen sich Trump, Putin und Xi die Welt auf?

Raubtierpolitik im 21. Jahrhundert: Teilen sich Trump, Putin und Xi die Welt auf?

Was sich derzeit auf der weltpolitischen Bühne abspielt, lässt selbst hartgesottene Beobachter erschaudern. Der amerikanische Militärschlag gegen Venezuela – ein Coup, der mit chirurgischer Präzision durchgeführt wurde – wirft Fragen auf, die weit über das südamerikanische Land hinausreichen. Handelt es sich hier um einen abgesprochenen Deal zwischen den drei mächtigsten Männern der Welt? Die Vermutung mag gewagt klingen, doch sie ist keineswegs aus der Luft gegriffen.

Ein brillanter Völkerrechtsbruch

Der Angriff der USA auf Venezuela war militärisch gesehen ein Meisterstück – und zugleich ein eklatanter Bruch des Völkerrechts. Doch seien wir ehrlich: Das Völkerrecht war schon immer nur ein Spiegelbild der tatsächlichen Machtverhältnisse auf diesem Planeten. Im Ernstfall zählt es so viel wie das Papier, auf dem es geschrieben steht. Die Amerikaner verfolgen mit dieser Aktion ein klares Ziel: die Absicherung ihrer Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre und das Fernhalten von Russland und China von den venezolanischen Rohstoffen, allen voran dem Öl.

Trump folgt damit einem Muster, das wir bereits von Putin kennen. Der russische Präsident griff die Ukraine vor allem deshalb an, um das Vordringen der amerikanischen NATO-Allianz in seiner Einflusssphäre zu stoppen. Zwei Seiten derselben Medaille, könnte man meinen.

Die große Absprache?

Die Theorie, dass dieser Schlag gegen Venezuela mit Moskau und Peking abgesprochen war, mag auf den ersten Blick wie eine Verschwörungstheorie klingen. Doch betrachten wir die Fakten: Wie konnte eine solche Operation derart reibungslos ablaufen? Venezuela war durch russische und chinesische Investitionen durchaus gerüstet. Die vorhandenen Waffen hätten zumindest die langsam fliegenden Helikopter problemlos vom Himmel holen können. Stattdessen: kein nennenswerter Widerstand.

Berichten zufolge sollen Russland und China kurz vor Weihnachten den gesamten venezolanischen Silberschatz in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit Großraumflugzeugen abtransportiert haben. Wenn das stimmt, wussten beide Mächte offenbar genau, was kommen würde. Die Frage drängt sich auf: Was haben sie im Gegenzug bekommen?

Taiwan und die Ukraine als Verhandlungsmasse?

Die Antwort könnte erschreckend einfach sein: China bekommt Taiwan, Russland die Ukraine. Eine Neuaufteilung der Welt unter den drei großen Raubtieren, wie sie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr stattgefunden hat. Willkommen in der neuen, alten Welt der Reviere!

Für Europa wäre dies ein Albtraum. Die Milliarden, die in die Ukraine gepumpt wurden, wären verloren. Die deutsche Wirtschaft, ohnehin am Boden, würde den finalen Todesstoß erhalten. Und die EU? Sie steht da wie ein zahnloser Tiger, unfähig, sich selbst zu verteidigen, während die Großmächte über ihre Köpfe hinweg Fakten schaffen.

Das Ende der regelbasierten Ordnung

Was wir gerade erleben, könnte das endgültige Ende der UNO als relevante Institution markieren. Sie scheint inzwischen so wenig respektiert zu werden wie einst der Völkerbund kurz vor seinem Zusammenbruch. Die sogenannte "regelbasierte Ordnung", die der Westen so gerne beschwört, entpuppt sich als das, was sie immer war: ein Instrument der Mächtigen, das nur so lange gilt, wie es ihren Interessen dient.

Jeffrey Sachs, der renommierte amerikanische Ökonom, bringt es auf den Punkt: "Wir haben einen Schurkenstaat." Gemeint sind die USA unter Trump. Doch ist das wirklich neu? Die Geschichte amerikanischer Interventionen – von Vietnam über den Irak bis Libyen – spricht eine deutliche Sprache.

Was bedeutet das für Deutschland?

Für Deutschland und Europa stellt sich die bange Frage: Wo stehen wir in dieser neuen Weltordnung? Die Antwort ist ernüchternd: am Katzentisch. Während die Großmächte ihre Einflusssphären abstecken, diskutiert man in Berlin über Gendersprache und Klimaneutralität. Die neue Große Koalition unter Kanzler Merz hat zwar vollmundig ein 500-Milliarden-Sondervermögen angekündigt, doch was nützt Infrastruktur, wenn man geopolitisch bedeutungslos ist?

Die Schweiz zieht daraus übrigens die richtigen Schlüsse: Zurück zur absoluten Neutralität, immerwährend, bewaffnet, umfassend. Eine Option, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg hatte – und die Adenauer zugunsten der NATO-Mitgliedschaft verwarf. Diese Chance kommt nicht wieder.

Die Rückkehr der Machtpolitik

Was wir derzeit beobachten, ist nichts anderes als die Rückkehr der klassischen Machtpolitik des 19. Jahrhunderts. Die Illusionen einer friedlichen Weltordnung, in der internationale Institutionen und Verträge das Zusammenleben der Völker regeln, zerplatzen wie Seifenblasen. Am Ende zählt nur eines: Wer hat die größeren Bataillone?

Für den deutschen Bürger bedeutet dies vor allem eines: Unsicherheit. Die Zeiten, in denen man sich auf den amerikanischen Schutzschirm verlassen konnte, sind vorbei. Trump macht unmissverständlich klar, dass Amerika nur noch amerikanische Interessen verfolgt. Europa muss endlich erwachsen werden – oder untergehen.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Theorie der großen Absprache zwischen Trump, Putin und Xi Substanz hat. Eines jedoch steht bereits fest: Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Und Deutschland täte gut daran, sich darauf einzustellen, anstatt weiter in ideologischen Träumereien zu verharren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen