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27.01.2026
12:11 Uhr

Precht prophezeit: Alice Weidel könnte in drei Jahren im Kanzleramt sitzen

Precht prophezeit: Alice Weidel könnte in drei Jahren im Kanzleramt sitzen

Der Philosoph Richard David Precht sorgt mit einer brisanten Prognose für Aufsehen in der politischen Landschaft Deutschlands. In einem Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung" äußerte er eine Einschätzung, die vor wenigen Jahren noch als undenkbar gegolten hätte: Eine Kanzlerschaft von AfD-Chefin Alice Weidel sei durchaus im Bereich des Möglichen.

Deutschland – ein rostiger Tanker auf der Sandbank

Die Diagnose des bekannten Denkers fällt vernichtend aus. Deutschland sei „weitgehend reformunfähig" geworden, konstatiert Precht mit bemerkenswerter Schärfe. Abgesehen von Gerhard Schröders Hartz-Reformen – die wohlgemerkt über zwei Jahrzehnte zurückliegen – könne er sich an keine einzige größere Reform erinnern. Das Land gleiche einem „rostigen Tanker, der auf eine Sandbank gelaufen ist".

Diese politische Lähmung, diese jahrelange Verweigerung notwendiger Veränderungen durch die etablierten Parteien, habe den Aufstieg der AfD erst ermöglicht. Eine Analyse, die viele Bürger teilen dürften, die seit Jahren zusehen müssen, wie marode Infrastruktur, überbordende Bürokratie und ideologiegetriebene Politik das Land lähmen.

Die Brandmauer bröckelt – auch in den Köpfen

Besonders brisant sind Prechts Überlegungen zur künftigen Regierungsbildung. Er hält es für durchaus wahrscheinlich, dass die AfD bei der nächsten Bundestagswahl zur stärksten Kraft werden könnte. In diesem Szenario sieht er eine Koalition mit der Union als realistisch an – möglicherweise nicht unter Friedrich Merz, aber unter einem Nachfolger wie Jens Spahn.

„Wenn die CDU gezwungen wäre, mit mehreren Parteien zu regieren, darunter die Linkspartei, dann kann sich die Partei erschießen, dann verliert sie alle ihre Wähler."

Diese nüchterne Einschätzung verdeutlicht das Dilemma der Union. Die viel beschworene „Brandmauer" könnte sich als politischer Selbstmord erweisen, wenn die Alternative eine Koalition mit linken Kräften wäre, die den konservativen Kern der Partei vollends aushöhlen würde.

Sachsen-Anhalt als Testfall für die Demokratie

Precht verweist auf die anstehenden Landtagswahlen, insbesondere in Sachsen-Anhalt, wo die AfD „mutmaßlich über 40 Prozent" erreichen könnte. Um dort eine AfD-Regierung zu verhindern, müssten sämtliche anderen Parteien miteinander koalieren – ein Konstrukt, das der Philosoph als „demokratietheoretisch problematisch" bezeichnet.

Denn der Grundgedanke der parlamentarischen Demokratie sieht vor, dass die stärkste Partei den Regierungschef stellt. Wird dieses Prinzip auf Landesebene aufgeweicht, so Precht, sei der Sprung zur Bundesebene nicht mehr weit. Eine Entwicklung, die viele Wähler als Missachtung ihres demokratischen Willens empfinden dürften.

Strategische Annäherung beider Seiten

Der größte Dissens zwischen AfD und CDU bestehe derzeit in der Außenpolitik, analysiert Precht. Doch auch hier beobachtet er Bewegung. Alice Weidel habe kürzlich verhindert, dass AfD-Abgeordnete an einem Kongress in Russland teilnehmen – ein taktisches Manöver, das einer möglichen Kanzlerschaft nicht im Wege stehen solle. Gleichzeitig werde sich die CDU „nicht mehr so vehement gegen Gespräche mit Moskau wehren". Man werde sich „ein bisschen aufeinander zubewegen".

Grundsätzliche Einwände gegen eine Zusammenarbeit weist Precht zurück: „Die AfD ist keine verbotene Partei und wird es vermutlich auch in drei Jahren nicht sein." Es gelte der Grundsatz, dass alle demokratisch legitimen Parteien untereinander koalitionsfähig sein müssten.

Mediale Wende in Sicht?

Eine bemerkenswerte Prognose wagt Precht auch für die mediale Berichterstattung. Je wahrscheinlicher eine Regierungsbeteiligung der AfD werde, desto geringer könnten die Angriffe gegen die Partei in den Medien ausfallen – zumindest nach der Wahl. Eine Einschätzung, die den opportunistischen Charakter mancher Berichterstattung entlarvt.

Die Aussagen des Philosophen mögen provozieren, doch sie spiegeln eine Realität wider, die viele Deutsche längst erkannt haben: Die politische Landschaft ist in Bewegung geraten, und die jahrelange Ignoranz gegenüber den Sorgen der Bürger hat Konsequenzen. Ob Prechts Prognose eintrifft, wird die Zeit zeigen. Dass sie nicht mehr als völlig abwegig gilt, sagt bereits genug über den Zustand der deutschen Politik.

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