
Pharmabranche im freien Fall: Nach Auto- und Chemieindustrie rollt die nächste Entlassungswelle
Die deutsche Wirtschaft erlebt einen beispiellosen Niedergang, und nun hat es auch die einst so stolze Pharmabranche erwischt. Während in Marburg rund 4.000 Menschen gegen den massiven Stellenabbau bei Biontech, CSL Behring und dem Start-up Nexelis auf die Straße gingen, offenbart sich das ganze Ausmaß des wirtschaftlichen Desasters, das die verfehlte Politik der letzten Jahre angerichtet hat.
Vom Impfstoff-Helden zum Pleitenkandidaten
Besonders bitter ist der Fall Biontech. Das Mainzer Unternehmen, das während der Corona-Pandemie noch als deutscher Innovationsmotor gefeiert wurde und Milliarden in die Staatskassen spülte, kämpft nun ums nackte Überleben. Vom Milliardengewinn zum Millionenverlust – so schnell kann es gehen, wenn die Politik versagt und die Rahmenbedingungen für Unternehmen immer schlechter werden.
Die Protestierenden in Marburg haben allen Grund zur Sorge. Nach der Automobil- und Chemieindustrie trifft es nun die Pharmabranche mit voller Wucht. Dabei galt dieser Sektor lange als krisenfest und zukunftssicher. Doch die Realität sieht anders aus: Hohe Energiekosten, überbordende Bürokratie und eine völlig verfehlte Standortpolitik treiben selbst die innovativsten Unternehmen in die Knie.
Die wahren Schuldigen sitzen in Berlin
Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz vollmundig ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur ankündigt – trotz des Versprechens, keine neuen Schulden zu machen –, blutet die deutsche Industrie aus. Die Klimaneutralität bis 2045 wurde sogar im Grundgesetz verankert. Eine Entscheidung, die Generationen von Steuerzahlern teuer zu stehen kommen wird und die Inflation weiter anheizt.
Es ist ein Trauerspiel, wie systematisch der Wirtschaftsstandort Deutschland zugrunde gerichtet wird. Statt Unternehmen zu entlasten und Innovationen zu fördern, werden immer neue Hürden aufgebaut. Die Quittung bekommen nun tausende Arbeitnehmer, die ihre Jobs verlieren.
Ein Teufelskreis der Deindustrialisierung
Was wir erleben, ist nichts weniger als die schleichende Deindustrialisierung Deutschlands. Erst wandern die energieintensiven Industrien ab, dann folgen die Zulieferer, und schließlich trifft es auch die vermeintlich sicheren Branchen wie die Pharmaindustrie. Dieser Dominoeffekt wird sich fortsetzen, wenn nicht endlich ein radikaler Kurswechsel erfolgt.
Die Proteste in Marburg sind nur die Spitze des Eisbergs. In ganz Deutschland rumort es, und das zu Recht. Die Menschen haben genug von einer Politik, die ihre Arbeitsplätze vernichtet und gleichzeitig Milliarden für ideologische Projekte verpulvert. Es braucht endlich wieder Politiker, die für Deutschland arbeiten und nicht gegen Deutschland.
Gold als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten
In Zeiten wie diesen, in denen selbst vermeintlich sichere Arbeitsplätze in der Pharmaindustrie wegbrechen und die Inflation durch unverantwortliche Schuldenpolitik weiter angeheizt wird, gewinnen physische Edelmetalle als Vermögensschutz immer mehr an Bedeutung. Während Aktien von Pharmaunternehmen abstürzen und die Kaufkraft des Euros schwindet, behält Gold seinen Wert. Eine Beimischung von physischen Edelmetallen in ein breit gestreutes Anlageportfolio kann zur Vermögenssicherung beitragen und vor den Folgen der verfehlten Wirtschaftspolitik schützen.
Die Ereignisse in Marburg sollten uns alle wachrütteln. Es ist höchste Zeit, dass die Politik endlich die Interessen der deutschen Arbeitnehmer und Unternehmen in den Vordergrund stellt. Sonst werden wir noch viele solcher Protestmärsche erleben – und noch viel mehr Menschen, die ihre Existenzgrundlage verlieren.