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Kettner Edelmetalle
29.01.2026
11:38 Uhr

Ölpreis im Aufwind: Trumps Iran-Drohungen und Dollar-Schwäche treiben Notierungen

Die Rohölmärkte erleben derzeit eine bemerkenswerte Aufwärtsbewegung, die selbst erfahrene Händler aufhorchen lässt. Der WTI-Ölpreis kletterte innerhalb weniger Tage von unter 60 Dollar auf stolze 64,39 Dollar – ein Anstieg, der keineswegs zufällig erfolgt, sondern auf zwei klar identifizierbare Faktoren zurückzuführen ist.

Säbelrasseln am Persischen Golf

Donald Trump, der 47. Präsident der Vereinigten Staaten, hat einmal mehr bewiesen, dass er vor markigen Worten nicht zurückschreckt. Mit unmissverständlicher Deutlichkeit drohte er dem Iran gestern mit militärischen Konsequenzen. Eine „riesige Armada" befinde sich bereits auf dem Weg, angeführt vom imposanten Flugzeugträger Abraham Lincoln. Diese Flotte sei sogar größer als jene, die kürzlich nach Venezuela entsandt wurde.

Die Forderungen des amerikanischen Präsidenten sind dabei ebenso klar wie kompromisslos: Der Iran solle auf Atomwaffen verzichten und die Gewalt gegen die protestierende Bevölkerung beenden. „Die Zeit läuft ab", warnte Trump und fügte hinzu, dass der nächste Angriff „noch viel schlimmer" ausfallen werde als der vorige.

Warum die Börse nervös reagiert

Was hat das Ganze nun mit dem Ölpreis zu tun? Die Antwort liegt in der strategischen Bedeutung der Region. Sollten die USA tatsächlich militärisch eingreifen, droht nicht nur eine Unterbrechung der iranischen Ölexporte. Weitaus gravierender wäre die Möglichkeit, dass der Iran die Straße von Hormus blockiert – jene Meerenge, durch die täglich Millionen Barrel Öl aus Kuwait, Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten transportiert werden.

Börsianer handeln bekanntlich die Zukunft, nicht die Gegenwart. Das drohende Szenario einer Verknappung wird daher bereits jetzt eingepreist. Weitere Anstiege erscheinen durchaus möglich, wenngleich Vorsicht geboten ist: Historisch betrachtet fallen die Preise oft ebenso schnell wieder, sobald sich die geopolitischen Spannungen als weniger dramatisch erweisen als befürchtet.

Der schwächelnde Dollar als zweiter Treiber

Parallel zur Iran-Krise vollzieht sich am Devisenmarkt eine Entwicklung, die den Ölpreis zusätzlich befeuert. Der US-Dollar befindet sich seit Tagen im freien Fall – und das ist kein Zufall. Anleger stoßen die amerikanische Währung regelrecht ab und schichten im Zuge des sogenannten „Debasement Trades" verstärkt in Edelmetalle um.

Besonders pikant: Trump selbst hat den Dollar-Sturz noch verstärkt, indem er öffentlich erklärte, er sehe kein Problem in einer schwächeren Währung. Im Gegenteil – ein tieferer Dollar ermögliche es amerikanischen Unternehmen, besser am Weltmarkt zu exportieren. Diese Aussage hat den Abwärtstrend zusätzlich beschleunigt. „Dollar-Short" ist derzeit einer der gefragtesten Trades am Markt.

Die Mechanik dahinter

Der Zusammenhang ist simpel, aber wirkungsvoll: Öl wird weltweit in Dollar gehandelt. Fällt der Greenback, wird das schwarze Gold für Käufer mit anderen Währungen automatisch günstiger – was die Nachfrage steigert und die Preise nach oben treibt. Dasselbe Prinzip gilt übrigens auch für Gold, das ebenfalls von der Dollar-Schwäche profitiert.

Was Anleger jetzt beachten sollten

Die aktuelle Gemengelage am Ölmarkt ist ein Paradebeispiel dafür, wie geopolitische Risiken und währungspolitische Entwicklungen zusammenwirken können. Für Anleger bedeutet dies erhöhte Volatilität – und damit sowohl Chancen als auch Risiken.

In Zeiten derartiger Unsicherheit erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker im Portfolio. Gold und Silber profitieren nicht nur vom schwachen Dollar, sondern bieten auch Schutz vor den unkalkulierbaren Folgen geopolitischer Eskalationen. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio können sie zur Vermögenssicherung beitragen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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