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28.01.2026
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Militärexperte warnt: Europas Drohnenabwehr ist eine tickende Zeitbombe

Während die Bundesregierung sich in diplomatischen Floskeln ergeht und die SPD nun plötzlich direkte Gespräche mit dem Kreml fordert, offenbart ein renommierter Militärhistoriker eine erschreckende Wahrheit: Die europäische Verteidigung hat eine klaffende Wunde, die im Ernstfall katastrophale Folgen haben könnte.

Die unbequeme Wahrheit über Europas Verteidigungsfähigkeit

Professor Sönke Neitzel von der Universität Potsdam hat in einem aufsehenerregenden Interview eine Schwachstelle benannt, die jeden sicherheitsbewussten Bürger aufhorchen lassen sollte. Der 57-jährige Militärhistoriker warnte eindringlich davor, Russland als Militärmacht zu unterschätzen. Doch seine eigentliche Botschaft ging weit darüber hinaus.

„Man stelle sich mal vor: Ein Drohnenangriff auf Polen und das Gelände der Bundesrepublik Deutschland, so wie es die Ukraine jede Nacht erlebt", skizzierte Neitzel ein Szenario, das manchem Politiker den Schlaf rauben sollte. Bei einem hypothetischen Angriff mit tausend Drohnen auf europäisches Territorium wäre das Ergebnis verheerend. „Da hätten wir in allen Nato-Staaten ein massives Problem", lautete sein ernüchterndes Fazit.

Die Ukraine als täglicher Beweis der Bedrohung

Was Neitzel beschreibt, ist keine theoretische Gedankenspielerei. Die Ukraine erlebt diese Realität Nacht für Nacht. Allein am Mittwoch wurden bei russischen Angriffen mindestens drei Menschen getötet. In der Region Kiew starben ein Mann und eine Frau, ihr vierjähriges Kind wurde verletzt. In Odessa beschädigten Drohnen die Hafeninfrastruktur und trafen sogar ein Wohnhaus in der Nähe eines orthodoxen Klosters.

Besonders tragisch: Ein Drohnenangriff auf einen Passagierzug im Gebiet Charkiw forderte mindestens vier Todesopfer. Mehr als 200 Passagiere befanden sich in dem Zug, als drei Schahed-Drohnen iranischer Bauart einschlugen. Präsident Selenskyj sprach von „Terrorismus" – eine Einschätzung, der man schwerlich widersprechen kann.

SPD entdeckt plötzlich die Diplomatie

Während die Bedrohungslage immer deutlicher wird, überrascht die SPD mit einem bemerkenswerten Kurswechsel. Der außenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, forderte eine „neue Strategie im Umgang mit Russland" und brachte direkte Gespräche von Bundeskanzler Friedrich Merz mit Moskau ins Spiel. „So wie es jetzt läuft, darf es nicht weiterlaufen", erklärte er.

Man reibt sich verwundert die Augen. Dieselbe Partei, die jahrelang die Abhängigkeit von russischem Gas vorangetrieben und Nord Stream 2 gegen alle Warnungen durchgesetzt hat, will nun plötzlich diplomatische Weisheit verbreiten? Der langjährige Fraktionschef Rolf Mützenich sekundierte seinem Parteikollegen prompt. Europa dürfe die Kontakte zu Russland nicht einfach den USA überlassen, hieß es.

Russlands Forderungen werden immer dreister

Die Verhandlungsposition Moskaus lässt derweil wenig Spielraum für Optimismus. Russland hat nach eigenen Angaben allein im Januar 17 Ortschaften erobert und mehr als 500 Quadratkilometer unter seine Kontrolle gebracht. Der Sondergesandte Putins, Kirill Dmitrijew, formulierte es mit brutaler Klarheit: „Ein Rückzug aus dem Donbass ist der Weg zum Frieden für die Ukraine."

Die USA scheinen diese Linie mittlerweile zu akzeptieren. Laut einem Bericht der „Financial Times" knüpft Washington Sicherheitsgarantien für die Ukraine offenbar an einen Gebietsverzicht. Die Abtretung der ostukrainischen Donbass-Region an Russland könnte Teil eines Friedensabkommens werden – eine bittere Pille für Kiew.

Russen sehen sich von Feinden umzingelt

Eine aktuelle Umfrage des unabhängigen Lewada-Zentrums offenbart die Wirkung der russischen Propaganda. 62 Prozent der Befragten sehen Polen und Litauen als feindliche Länder, 57 Prozent Großbritannien und immerhin 50 Prozent Deutschland. Die antiwestliche Indoktrination trägt Früchte – und macht eine diplomatische Lösung nicht einfacher.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte erteilte derweil allen Träumereien von einer europäischen Verteidigung ohne die USA eine klare Absage. „Träumen Sie weiter. Wir können es nicht", sagte er vor EU-Parlamentariern. Für eine echte Unabhängigkeit müssten die Verteidigungsausgaben auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen – eine Zahl, die in der aktuellen politischen Landschaft Deutschlands geradezu utopisch erscheint.

Die Lehre für Deutschland

Die Warnung von Professor Neitzel sollte als Weckruf verstanden werden. Während sich deutsche Politiker in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimaziele verlieren, wächst die reale Bedrohung an Europas Ostflanke. Die mangelhafte Drohnenabwehr ist nur ein Symptom einer viel tieferen Malaise: einer jahrzehntelangen Vernachlässigung der Landesverteidigung, die nun ihren Preis fordert.

Die „Weltuntergangsuhr" der Atomwissenschaftler steht mittlerweile auf 85 Sekunden vor Mitternacht – so nah am symbolischen Abgrund wie nie zuvor. Vielleicht ist es an der Zeit, dass auch die deutsche Politik aufwacht und erkennt, dass Sicherheit nicht durch Wunschdenken entsteht, sondern durch Stärke und Entschlossenheit.

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