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Kettner Edelmetalle
13.01.2026
22:59 Uhr

Merz' Schulden-Bazooka: Wenn 500 Milliarden Euro im Haushaltsloch versickern

Merz' Schulden-Bazooka: Wenn 500 Milliarden Euro im Haushaltsloch versickern

Was als historischer Aufbruch für Deutschland gefeiert wurde, entpuppt sich zunehmend als fiskalisches Blendwerk. Das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen der Bundesregierung – jenes Prestigeprojekt, mit dem Kanzler Friedrich Merz die marode Infrastruktur sanieren und die Bundeswehr aufrüsten wollte – droht zur teuersten Luftnummer der deutschen Nachkriegsgeschichte zu werden.

Die bittere Wahrheit hinter den Milliarden

Unzählige Ökonomen schlagen mittlerweile Alarm. Das ifo-Institut, das Institut der deutschen Wirtschaft und selbst der Sachverständigenrat der Bundesregierung kommen zu einem vernichtenden Urteil: Gut die Hälfte des Sondervermögens wird schlichtweg zweckentfremdet. Statt in echte Investitionen fließen die Gelder in Haushaltslöcher, laufende Ausgaben und bereits geplante Projekte. Von wegen Aufbruch – hier wird Zukunft auf Pump finanziert, ohne dass die Zukunft davon profitiert.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 100 Milliarden Euro verschwinden direkt im Klimafonds, weitere 100 Milliarden gehen an Länder und Kommunen – die damit vorrangig ihre klaffenden Haushaltslöcher stopfen dürften. Was bleibt, ist ein Bruchteil dessen, was ursprünglich versprochen wurde.

Bloomberg-Analyst warnt vor Zielverfehlung

Der Bloomberg-Kommentator Chris Bryant bringt es auf den Punkt: „Merz' Schulden-Bazooka droht die Zielverfehlung." Statt ausschließlich Vorhaben zu finanzieren, die das Militär stärken oder den Kapitalstock des Landes erhöhen, nutze die Koalition offenbar einen Teil des fiskalischen Spielraums für Sozialausgaben und Steuersenkungen. Die Konsequenz sei absehbar: Eine Aufblähung der öffentlichen Verschuldung ohne entsprechenden Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt.

„Wir erwarten keine nennenswerte Stärkung des realen Wachstumspotenzials Deutschlands. Große Teile der zusätzlichen Schulden werden für höhere Sozialausgaben und Subventionen verwendet."

So das ernüchternde Fazit des Deutsche-Bank-Ökonomen Sebastian Becker. Eine Einschätzung, die umso alarmierender wirkt, wenn man bedenkt, dass Deutschland bis 2029 voraussichtlich rund 850 Milliarden Euro an neuen Schulden aufnehmen wird – eine Erhöhung der Bundesverschuldung um etwa die Hälfte gegenüber Ende 2024.

Die Last für kommende Generationen

Was hier geschieht, ist nichts weniger als ein Generationenbetrug. Die Wirtschaftsweisen schätzen, dass die Schuldenquote bis 2035 auf über 85 Prozent steigen wird – von derzeit rund 63 Prozent. Die Lasten werden jüngere Generationen tragen müssen, während die versprochenen Wachstumsimpulse ausbleiben könnten.

Besonders pikant: Rund 40 Prozent des Infrastrukturfonds fehlen klare Leitplanken, um sicherzustellen, dass die Mittel richtig eingesetzt werden. Politiker werden kaum der Versuchung widerstehen können, an den Zahlen zu schrauben und Ausgaben aus dem Hauptbudget in diese neuen Fonds zu verschieben. Die 10-Prozent-Quote für Investitionen im Kernhaushalt, die solche Manöver verhindern sollte, gilt unter Ökonomen als wenig ambitioniert.

Strukturelle Probleme bleiben ungelöst

Die eigentlichen Probleme der deutschen Wirtschaft werden durch das Sondervermögen nicht einmal ansatzweise adressiert. US-Zölle belasten die Exporteure, chinesische Hersteller sind zu ernsthaften Konkurrenten geworden, und der Mangel an Technologieunternehmen bremst die Produktivität. Die Industrie leidet unter hohen Energiepreisen, während steigende Sozialabgaben die Arbeitskosten erhöhen. Das Produktionspotenzial ist auf magere 0,5 Prozent gesunken.

Statt die Reformagenda entschlossen anzugehen, scheint die Koalition die Lösung der Probleme lieber zu vertagen. Die mögliche Festschreibung des Rentenniveaus bei 48 Prozent des Durchschnittslohns bis 2031 würde jungen Generationen massive finanzielle Lasten aufbürden – ein weiterer Beweis dafür, dass kurzfristiger politischer Opportunismus über langfristige Vernunft triumphiert.

Gold als Schutzschild gegen fiskalische Experimente

In Zeiten, in denen Regierungen Schulden als „Sondervermögen" tarnen und die Gelddruckmaschinen auf Hochtouren laufen, gewinnt der Schutz des eigenen Vermögens an existenzieller Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Experimenten und fiskalischen Luftnummern. Während Papiergeld durch Inflation entwertet wird und Staatsschulden explodieren, behält das gelbe Metall seinen inneren Wert. Eine Beimischung von Edelmetallen zu einem breit gestreuten Anlageportfolio kann daher als sinnvolle Maßnahme zur Vermögenssicherung betrachtet werden.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eine ausführliche eigene Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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