
Macrons Sonnenbrille wird zum Verkaufsschlager: Französische Manufaktur erlebt Bestelltsunami

Was für ein Spektakel in den verschneiten Schweizer Alpen! Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sorgte beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos nicht etwa mit bahnbrechenden wirtschaftspolitischen Visionen für Schlagzeilen, sondern mit einem modischen Accessoire. Der Staatschef erschien mit einer eleganten Pilotenbrille am Rednerpult – und löste damit einen regelrechten Kaufrausch aus, der einen kleinen französischen Brillenhersteller an seine Kapazitätsgrenzen bringt.
Ein blutunterlaufenes Auge und die Geburt eines Trends
Die offizielle Erklärung für Macrons ungewöhnlichen Auftritt klingt denkbar banal: Ein harmloses Augenproblem zwang den Präsidenten zur Sonnenbrille. „Bitte entschuldigen Sie das unschöne Aussehen meines Auges", entschuldigte sich der Franzose vor seinem Publikum. Zeitweise zeigte er sich auch ohne Sehhilfe – mit einem deutlich geröteten, blutunterlaufenen Auge. Mit typisch französischem Charme bezeichnete er es als „das Auge des Tigers" und „ein Zeichen der Entschlossenheit".
Während Kritiker spekulieren und spotten, reibt sich die französische Brillenmanufaktur Henry Jullien verwundert die Augen. Das traditionsreiche Unternehmen kann sich vor Anfragen kaum noch retten. Der Onlineshop brach unter dem Ansturm zusammen – selbst Tage nach Macrons Auftritt war die Website zeitweise nicht erreichbar.
Von 100 auf 1000 Stück: Produktion muss verzehnfacht werden
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Normalerweise fertigt die Manufaktur gerade einmal 100 Exemplare des „Pacific"-Modells pro Jahr. Nun rechnet Stefano Fulchir, Chef der italienischen Muttergesellschaft iVision Tech, mit einer Verzehnfachung der Produktion. Hunderte Mails und Anfragen seien bereits eingegangen, berichtete er dem Sender RTL sichtlich erfreut.
„Unsere Freunde und Kunden haben angefangen, uns zu fragen, ob das unsere Brille ist, das macht uns wirklich stolz."
Für stolze 659 Euro wechselt das edle Stück den Besitzer – ein Preis, der offenbar niemanden abschreckt. Auf Instagram nutzt Henry Jullien die unverhoffte Werbung geschickt und postet ein Foto des Präsidenten mit der begehrten Brille. Ein PR-Coup, den sich kein Marketingbudget der Welt hätte kaufen können.
Trump spottet, Franzosen spotten mit
Natürlich ließ sich US-Präsident Donald Trump die Gelegenheit nicht entgehen, seinen französischen Amtskollegen zu kommentieren. „Ich habe ihn gestern mit dieser schönen Sonnenbrille gesehen. Was zum Teufel ist passiert?", frotzelte er in seiner eigenen Rede beim Weltwirtschaftsgipfel. Die Ironie der Geschichte: Während Trump mit seinen Zollerhöhungen die europäische Wirtschaft unter Druck setzt, verhilft Macron mit einem simplen Accessoire einem französischen Traditionsunternehmen zu ungeahntem Erfolg.
In Frankreich selbst fällt das Urteil über den präsidialen Modestunt gemischt aus. Manche verglichen Macron mit Tom Cruise in „Top Gun", der eine ähnliche Pilotenbrille trug. Andere zeigten sich weniger begeistert. „Nein, für wen hält er sich eigentlich?", empörte sich ein Leser der Zeitung Le Figaro. Ein anderer kommentierte trocken: „Eine Brille macht noch keinen großen Mann."
Deutsche Politiker greifen zur Augenklappe
Interessant ist der kulturelle Unterschied: Während deutsche Staatsoberhäupter bei Augenproblemen traditionell eher zur Augenklappe greifen würden – man denke an die nüchterne Pragmatik deutscher Politik –, wählt der französische Präsident den glamourösen Weg. Ob Macron die wirtschaftlichen Auswirkungen seiner Brillenwahl tatsächlich bedacht hatte, als er morgens vor seinem Kleiderschrank stand, bleibt sein Geheimnis. Fest steht: Für die französische Wirtschaft, die unter den aktuellen geopolitischen Spannungen und den amerikanischen Zolldrohungen leidet, ist jeder noch so kleine Lichtblick willkommen – selbst wenn er durch bläulich getönte Gläser scheint.
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