
Londons dunkles Geheimnis: Kriminelle Banden missbrauchen systematisch minderjährige Mädchen

Was sich derzeit in der britischen Hauptstadt abspielt, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Eine umfangreiche Recherche der BBC hat aufgedeckt, was viele längst geahnt, aber niemand in diesem Ausmaß für möglich gehalten haben dürfte: Kriminelle Gangs in London zwingen minderjährige Mädchen – teilweise erst 13 oder 14 Jahre alt – systematisch zu sexuellen Handlungen. Über Wochen hinweg sprachen Journalisten mit Dutzenden Betroffenen, Sozialarbeitern und Polizeibeamten. Das Bild, das sich dabei ergibt, ist erschütternd.
Drogenschulden als Erpressungsinstrument
Die Methoden der Täter sind so perfide wie kalkuliert. Mehrere Überlebende schilderten, wie sie von Männergruppen gezielt angeworben, emotional manipuliert und schließlich sexuell ausgebeutet worden seien. In zahlreichen Fällen hätten die Banden bewusst Drogenschulden aufgebaut, die die Mädchen dann durch sexuelle Handlungen mit Männern aus dem Täterumfeld „begleichen" mussten. Andere Betroffene berichteten, sie seien ohne jede vorherige Einbindung in kriminelle Aktivitäten direkt für die sexuelle Ausbeutung manipuliert worden.
Ein leitender Ermittler der Londoner Polizei brachte die Hierarchie innerhalb dieser Gangstrukturen auf eine verstörende Formel: Mädchen stünden „auf der untersten Stufe". Sie könnten sexuellen Forderungen schlicht nicht widersprechen. Wer in diesem Umfeld nicht Nein sagen könne, werde – aus Sicht der Polizei – vergewaltigt. Allein in seinem Zuständigkeitsbereich im Süden Londons seien mindestens 60 Kinder von dieser Form der Ausbeutung betroffen.
Zugehörigkeit statt Ausbeutung – die tückische Wahrnehmungsfalle
Besonders perfide ist der psychologische Mechanismus, den die Täter nutzen. Viele der betroffenen Mädchen hätten ihre Situation zunächst gar nicht als Ausbeutung wahrgenommen, sondern als eine Form von Zugehörigkeit und Anerkennung – so berichten Sozialarbeiter und Opfer gleichermaßen. Dieses sogenannte „Grooming", also die gezielte emotionale Manipulation von Kindern und Jugendlichen, um sie abhängig zu machen, ist kein neues Phänomen auf der britischen Insel. Doch die Dimension, die sich nun in London offenbart, wirft fundamentale Fragen auf.
Denn die jungen Frauen würden häufig auch in weitere kriminelle Aktivitäten hineingezogen – vom Drogenverkauf über den Waffenhandel bis hin zu Diebstählen. Die Mädchen kommen laut Sozialarbeitern überwiegend aus instabilen familiären Verhältnissen, haben Erfahrungen mit Armut, Gewalt oder Vernachlässigung gemacht. Sie sind die Schwächsten der Schwachen – und genau das macht sie zur leichten Beute.
Die Parallelen zu Rotherham und Rochdale
Wer sich an die erschütternden Fälle aus Rotherham, Rochdale oder Oldham erinnert, dem wird bei dieser Nachricht unweigerlich mulmig. In jenen nordenglischen Städten hatten unabhängige Untersuchungen und Gerichtsverfahren gezeigt, dass organisierte Männergruppen über Jahre hinweg minderjährige Mädchen aus prekären Verhältnissen systematisch missbraucht hatten. Staatliche Untersuchungsberichte stellten damals fest, dass unter den Tatverdächtigen überproportional viele Männer südasiatischer Herkunft gewesen seien. Ebenso wurde dokumentiert, dass Behörden durch jahrelange Versäumnisse das Treiben der Täter begünstigt hätten – ein Versagen auf ganzer Linie, das politische Korrektheit über den Schutz von Kindern stellte.
Für London zeichnet die BBC-Recherche nun ein heterogeneres Bild. Demnach seien in der Hauptstadt Gangs unterschiedlicher ethnischer Herkunft aktiv, darunter auch weiße Täter. Eine statistische Aufschlüsselung nach Tätergruppen liefere die Recherche allerdings nicht. Londons Bürgermeister Sadiq Khan ließ über einen Sprecher erklären, man wolle die Polizei dabei unterstützen, alle Formen sexueller Ausbeutung von Kindern konsequent zu verfolgen – unabhängig von Herkunft oder Struktur der Täter.
Wenn politische Korrektheit Kinderleben kostet
Man kennt diese Rhetorik. Man kennt diese Beschwichtigungen. Und man kennt das Ergebnis: jahrelanges Wegschauen, während Kinder leiden. Die Metropolitan Police betont zwar, das Thema habe „hohe Priorität" und die Gefahr durch Grooming-Gangs stehe weit oben auf der internen Bedrohungsagenda. Doch wie glaubwürdig ist das, wenn noch vor kurzem offiziell verlautbart wurde, es gebe in London keine Hinweise auf Grooming-Gangs in der Form, wie sie aus Nordengland bekannt seien? Entweder hat man nicht hingeschaut – oder man wollte nicht hinsehen.
Die britischen Erfahrungen sollten auch in Deutschland als dringende Warnung verstanden werden. Denn die Mechanismen, die in London und Nordengland zum systematischen Missbrauch von Kindern geführt haben, sind universell: eine überforderte oder ideologisch befangene Bürokratie, eine Polizei, die aus Angst vor Rassismusvorwürfen zögert, und eine politische Klasse, die lieber wegschaut als unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Auch hierzulande erleben wir eine besorgniserregende Zunahme von Kriminalität, die nicht zuletzt auf eine verfehlte Migrationspolitik und mangelnde Integration zurückzuführen ist. Wer Kinder schützen will, muss bereit sein, Täter konsequent zu benennen und zu verfolgen – ohne Rücksicht auf deren Herkunft und ohne falsch verstandene Toleranz.
Die Frage, die sich am Ende stellt, ist so einfach wie unbequem: Wie viele Kinder müssen noch leiden, bevor Gesellschaft und Politik endlich aufwachen?
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