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10.01.2026
19:32 Uhr

Kriegswirtschaft als Ablenkungsmanöver? Ex-Merkel-Berater schlägt Alarm

Kriegswirtschaft als Ablenkungsmanöver? Ex-Merkel-Berater schlägt Alarm

Die Worte des ehemaligen Militärberaters von Angela Merkel könnten kaum deutlicher sein: Deutschland befinde sich auf einem gefährlichen Kurs, der das Land nicht nur wirtschaftlich ruinieren, sondern womöglich sogar in einen Krieg führen könnte. Brigadegeneral a.D. Erich Vad, einst Sekretär des Bundessicherheitsrates und damit bestens vertraut mit den höchsten Sicherheitsgremien der Republik, warnt eindringlich vor der zunehmenden Kriegsrhetorik und der schleichenden Umstellung auf eine Kriegswirtschaft.

Wenn Aufrüstung zum Selbstzweck wird

Was Vad besonders beunruhigt, ist die Frage nach den wahren Motiven hinter der massiven Aufrüstung. Milliarden fließen in die Verteidigung, Unternehmen stellen auf Rüstungsgüter um, und Politiker sprechen mittlerweile ganz offen von Kriegswirtschaft. Doch dient dies wirklich nur der Landesverteidigung? Der erfahrene Militärstratege hegt erhebliche Zweifel.

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands sei desaströs, so Vad. Die Arbeitslosenzahlen würden die Drei-Millionen-Marke deutlich überschreiten, die Wirtschaft stehe vor dem Infarkt. In diesem Kontext erscheine die Kriegswirtschaft manchen als vermeintlicher Ausweg – sie schaffe schließlich Beschäftigung. Zulieferer aus der kriselnden Automobilbranche seien teilweise froh, in den Rüstungsbereich wechseln zu können, um Arbeitsplätze zu sichern.

„Ich frage mich, ob wir Kriegswirtschaft wirklich nur wegen einer angeblich umfassenden Bedrohung aus dem Osten brauchen, oder ob sie nicht auch angestrebt wird, weil sich unsere Wirtschaft in massivem, nie da gewesenem Niedergang befindet."

Erschreckende historische Parallelen

Vad zieht beunruhigende Vergleiche zur Geschichte. In den 1930er-Jahren habe das Deutsche Reich massiv auf Aufrüstung gesetzt. Die Arbeitslosigkeit verschwand schnell, die Industrieproduktion lief auf vollen Touren. Alles sah nach einem Wirtschaftswunder aus. Doch Deutschland war überschuldet, zahlungsunfähig und stand de facto vor dem Staatsbankrott. Die fatale Konsequenz ist bekannt: Ein Weltkrieg wurde vom Zaun gebrochen.

Der entscheidende Unterschied zu den USA, die ebenfalls auf Kriegswirtschaft setzten, sei gewesen, dass der Krieg praktisch nicht auf amerikanischem Boden stattfand. Europa dagegen ging ins Inferno. Diese Lektion scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Denn sollte es heute zu einem Krieg kommen, fände dieser genau hier statt – im Zentrum Europas, in Deutschland.

Die Gefahr der Notstandsgesetzgebung

Besonders alarmierend sind Vads Hinweise auf die politischen Konsequenzen einer Kriegswirtschaft. Die Ausrufung des sogenannten Spannungsfalls nach Artikel 80a des Grundgesetzes werde bereits von Politikern der Regierungskoalition angemahnt. Dies würde die Notstandsgesetzgebung aktivieren und hätte eine Mobilisierung der Zivilgesellschaft sowie eine weitgehende Notstandsregierung auf Zeit mit umfassender politischer Kontrolle über die Menschen zur Folge.

Auf den ersten Blick ließen sich dadurch zwangsweise Vollbeschäftigung erzielen und gleichzeitig gesellschaftliche Probleme wie Migration oder der wachsende Rechtspopulismus politisch in den Griff bekommen – aber eben nur scheinbar, nur kurzfristig, nicht nachhaltig und mit fatalen Konsequenzen.

Unternehmer auf dem Sprung ins Ausland

Die Verunsicherung in der Wirtschaft sei enorm, berichtet Vad aus seiner Tätigkeit als Unternehmensberater und Vortragsredner. Bei einem kürzlichen Vortrag habe der Veranstalter die anwesenden Unternehmer gefragt, wer bereits darüber nachgedacht habe, mit seinem Unternehmen ins Ausland zu gehen. Nicht nur einige, sondern alle Hände seien hochgegangen. Ein Alarmsignal, das die politische Klasse offenbar geflissentlich ignoriert.

Die Kritik an der deutschen Energiepolitik fällt dabei besonders scharf aus. Es sei wirtschaftlich unklug, dass Deutschland die Energie- und Technologiepartnerschaft mit Russland komplett aufgegeben habe, während der wichtigste Bündnispartner, die USA, parallel Wirtschaftsabkommen mit Russland sondiere. Man sei stolz darauf, nicht mit Russland zu reden, während Washington seit über einem Jahr auf allen Kanälen mit Moskau spreche.

Europas Eliten in der Panikstarre

Warum sehen die europäischen Eliten diese Gefahren nicht? Vad hat eine ernüchternde Erklärung: Großbritannien, Frankreich und Deutschland – die selbsternannte „Coalition of the Willing" für eine harte Gangart gegenüber Russland – hätten alle stagnierende oder schrumpfende Volkswirtschaften, erhebliche Migrationsprobleme und starken innenpolitischen Druck durch wachsenden Rechtspopulismus. Die Regierungschefs lägen gleichermaßen schlecht in den Umfragen.

Die harte politische Gangart nach außen lenke von innenpolitischen Problemen ab. Man rede nur noch über Waffen, Russland und Bedrohung. Der wirtschaftliche und soziale Verfall der Gesellschaften verschwinde weitgehend aus der öffentlichen Debatte. Eine bequeme Strategie für Politiker, die ihre eigene Unfähigkeit kaschieren wollen – aber eine brandgefährliche für die Bevölkerung.

Die Rechnung geht nicht auf

Besonders bitter: Über 65 Prozent der erhöhten NATO-Verteidigungsausgaben fließen letztlich zurück in die US-Wirtschaft, weil überwiegend amerikanische Waffensysteme gekauft werden. Nur für die USA sei das ein Gewinn. Deutschland hingegen zahle drauf – und riskiere dabei, zum Schlachtfeld zu werden.

Die Mahnung des erfahrenen Generals sollte ernst genommen werden. Denn wenn die Kriegswirtschaft tatsächlich in einen Krieg mündet, würde genau das zerstört, was verteidigt werden sollte. Eine Erkenntnis, die man eigentlich nicht erst von einem ehemaligen Merkel-Berater hören müsste.

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