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Kettner Edelmetalle
20.02.2026
11:05 Uhr

Krähe hackt Krähe kein Auge aus: ARD-Moderator feiert ZDF für KI-Manipulationsskandal

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Das ZDF strahlt im Heute-Journal einen Beitrag aus, der mit KI-generierten Fake-Videos gespickt ist, verwendet obendrein einen völlig kontextfremden Clip einer Polizeifestnahme aus dem Jahr 2022 – und ein ARD-Moderator findet dafür tatsächlich lobende Worte. Louis Klamroth, Gastgeber der ARD-Talkshow „Hart aber Fair", bezeichnete den Umgang des ZDF mit dem Skandal als „exzellent". Willkommen in der Welt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wo man sich gegenseitig auf die Schulter klopft, während der Gebührenzahler fassungslos den Kopf schüttelt.

Was war passiert?

Das Heute-Journal hatte am Sonntagabend einen Beitrag über angeblich unverhältnismäßiges Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE gesendet. Soweit, so gewöhnlich für die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender, die selten eine Gelegenheit auslassen, die Politik der Trump-Administration in düsteren Farben zu malen. Doch diesmal ging die Redaktion einen Schritt zu weit: Im Beitrag tauchte eine KI-generierte Videosequenz auf, erkennbar am Wasserzeichen des KI-Tools „Sora". Ein künstlich erzeugtes Video also, das dem Zuschauer als Realität verkauft wurde.

Damit nicht genug. Als der Sender die beanstandete Sequenz aus einer überarbeiteten Version des Beitrags entfernte, verschwand klammheimlich auch ein zweiter Clip. Dieser zeigte, wie sich herausstellte, keineswegs einen ICE-Einsatz, sondern die Festnahme eines Kindes durch die Polizei im Jahr 2022 – im Zusammenhang mit der Androhung eines Amoklaufs. Zwei Fehler in einem einzigen Beitrag. Zwei Manipulationen, die das Narrativ einer brutalen US-Einwanderungsbehörde stützen sollten.

Die Entschuldigung kam spät – und halbherzig

Erst am Dienstagabend rang sich das ZDF zu einer Entschuldigung durch. Nachrichtenchefin Anne Gellinek ordnete die Vorfälle als „handwerklichen Fehler" ein. Ein handwerklicher Fehler – so nennt man es also, wenn ein mit Milliarden an Zwangsgebühren finanzierter Sender seinen Zuschauern gefälschtes Bildmaterial als Nachricht präsentiert. Erst zu diesem Zeitpunkt räumte der Sender überhaupt ein, dass nicht nur die fehlende Kennzeichnung, sondern bereits die Verwendung des KI-generierten Videos an sich problematisch gewesen sei.

Und genau diesen Vorgang findet Louis Klamroth also „exzellent". Im Podcast „Apokalypse & Filterkaffee" erklärte der ARD-Mann, das ZDF habe den Vorfall „transparent aufgearbeitet". Es habe eine „klare Entschuldigung" gegeben. Das unterscheide den Sender von „Meinungskanälen mit Studiodeko", bei denen in vergleichbaren Fällen „gar nichts oder ein Halbsatz, so im Kleingedruckten" komme.

Die Arroganz des gebührenfinanzierten Establishments

Diese Aussage ist in ihrer Dreistigkeit kaum zu überbieten. Klamroth nutzt den Skandal seines Schwestersenders nicht etwa, um grundsätzliche Fragen über die Qualitätskontrolle im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu stellen. Nein, er instrumentalisiert ihn, um gegen alternative Medien zu schießen. Die Botschaft ist klar: Wir machen zwar Fehler, aber wir sind trotzdem besser als alle anderen. Eine bemerkenswerte Selbstgerechtigkeit für jemanden, der sein Gehalt aus den Taschen von Bürgern bezieht, die keine Wahl haben, ob sie diesen Rundfunk finanzieren wollen oder nicht.

Was Klamroth als „professionellen Journalismus" bezeichnet, würde in jedem privatwirtschaftlichen Medienunternehmen vermutlich personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Doch im geschützten Biotop der Öffentlich-Rechtlichen gelten offenbar andere Maßstäbe. Hier reicht eine verspätete Entschuldigung, um aus einem handfesten Manipulationsskandal eine Erfolgsgeschichte zu machen.

Ein Systemversagen, kein Einzelfall

Der Vorfall reiht sich nahtlos ein in eine lange Liste von Verfehlungen, die das Vertrauen der Bürger in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk seit Jahren erodieren lassen. Vom RBB-Skandal um Patricia Schlesinger über die einseitige Berichterstattung in der Corona-Krise bis hin zur notorischen Schlagseite in der Migrationsdebatte – die Sender scheinen unfähig oder unwillig, ihre eigenen Standards einzuhalten. Und wenn dann doch einmal ein Fehler so offensichtlich wird, dass er sich nicht mehr leugnen lässt, wird er als „handwerklich" verharmlost und von Kollegen als Beweis für die eigene Überlegenheit umgedeutet.

Der deutsche Bürger zahlt derzeit 18,36 Euro monatlich an Rundfunkgebühren. Dafür darf er erwarten, dass ihm keine KI-generierten Fake-Videos als Nachrichten verkauft werden. Dass ein ARD-Moderator diesen Anspruch offenbar für überzogen hält und stattdessen den Umgang mit dem Skandal feiert, sagt mehr über den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus als jede Programmbeschwerde es je könnte. Eine Krähe hackt der anderen eben kein Auge aus – schon gar nicht, wenn beide vom selben Gebührentopf fressen.

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