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Kettner Edelmetalle
10.02.2026
06:57 Uhr

Israel gibt pro Kopf mehr für Verteidigung aus als jedes andere Land – ein Weckruf für Europa?

Wenn über globale Militärausgaben debattiert wird, fallen reflexartig die Namen der üblichen Verdächtigen: die USA mit ihrem schier unerschöpflichen Pentagon-Budget, China mit seinem rasanten Aufrüstungskurs. Doch wer die Verteidigungsausgaben nicht in absoluten Zahlen betrachtet, sondern pro Einwohner umrechnet, erlebt eine Überraschung – und erhält einen deutlich schärferen Blick auf die tatsächliche Verteidigungsbereitschaft einzelner Nationen.

Israel: Fast 5.000 Dollar pro Bürger für die Sicherheit

An der Spitze dieser Rangliste steht unangefochten Israel. Knapp 5.000 Dollar pro Kopf investierte der jüdische Staat im Jahr 2024 in seine Verteidigung – und das bei einem Gesamtbudget von „nur" 47 Milliarden Dollar, das im Vergleich zu den Supermächten geradezu bescheiden wirkt. Doch Israel kann es sich schlicht nicht leisten, bei der Sicherheit zu sparen. Umgeben von feindlich gesinnten Nachbarn, mit einer allgemeinen Wehrpflicht und angesichts der dramatischen Eskalation im Nahost-Konflikt – zuletzt mit den israelischen Angriffen auf iranische Atomanlagen und der iranischen Vergeltung mit Raketenbeschuss – ist jeder investierte Schekel eine Frage des nackten Überlebens.

Die Daten stammen vom renommierten Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI und zeichnen ein Bild, das zum Nachdenken zwingt. Denn während Israel seine Bürger mit enormem finanziellem Aufwand schützt, stellt sich die Frage: Wie ernst nehmen andere Nationen – insbesondere in Europa – ihre eigene Sicherheit?

Die USA auf Platz zwei – China weit abgeschlagen

Die Vereinigten Staaten belegen mit rund 2.900 Dollar pro Einwohner den zweiten Platz. Bei einem Gesamtbudget von fast einer Billion Dollar und einer Bevölkerung von über 340 Millionen Menschen ist das ein beachtlicher Wert. Unter Präsident Trump, der seit Januar 2025 seine zweite Amtszeit antrat, dürfte dieser Betrag kaum sinken – im Gegenteil. Die neue Administration hat unmissverständlich klargemacht, dass militärische Stärke oberste Priorität genießt.

China hingegen, trotz seiner gewaltigen Gesamtausgaben von über 314 Milliarden Dollar, kommt pro Kopf auf lediglich 221 Dollar. Die schiere Bevölkerungsmasse von 1,4 Milliarden Menschen relativiert selbst astronomische Budgets. Ob Peking damit tatsächlich so harmlos ist, wie die Pro-Kopf-Zahl suggeriert, darf allerdings bezweifelt werden – schließlich sind die wahren chinesischen Militärausgaben nach Einschätzung westlicher Geheimdienste deutlich höher als offiziell angegeben.

Europas beschämende Mittelmäßigkeit

Besonders aufschlussreich – und für den deutschen Steuerzahler geradezu ernüchternd – ist der Blick auf Europa. Deutschland rangiert mit 1.044 Dollar pro Kopf auf Platz 14 der Liste. Frankreich kommt auf magere 973 Dollar, Großbritannien auf 1.186 Dollar. Selbst mit dem viel beschworenen Sondervermögen von 500 Milliarden Euro, das die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz auf den Weg gebracht hat, bleibt die Frage: Kommt das Geld tatsächlich bei der Truppe an – oder versickert es in der berüchtigten deutschen Bürokratie?

Während kleine, aber strategisch denkende Nationen wie Singapur (2.591 Dollar pro Kopf), Norwegen (1.880 Dollar) oder Dänemark (1.670 Dollar) ihre Verteidigung mit bemerkenswerter Konsequenz finanzieren, wirkt Deutschlands Engagement bestenfalls halbherzig. Jahrzehntelang hat man sich in Berlin auf den amerikanischen Schutzschirm verlassen und die Bundeswehr systematisch kaputtgespart. Die Quittung dafür liegt nun auf dem Tisch.

Die Ukraine als mahnendes Beispiel

Besonders bemerkenswert ist die Position der Ukraine auf Platz sechs mit 1.728 Dollar pro Kopf – bei einem Gesamtbudget von 65 Milliarden Dollar. Ein Land im Krieg, das trotz seiner wirtschaftlichen Schwäche einen enormen Anteil seiner Ressourcen in die Verteidigung steckt. Während sich wohlhabende westeuropäische Nationen in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimaneutralität verlieren, kämpft die Ukraine buchstäblich um ihre Existenz. Ein Kontrast, der schmerzhafter kaum sein könnte.

Was diese Zahlen für Deutschland bedeuten

Die Rangliste der Pro-Kopf-Verteidigungsausgaben ist mehr als eine statistische Spielerei. Sie offenbart eine unbequeme Wahrheit: Sicherheit hat ihren Preis, und wer nicht bereit ist, diesen zu zahlen, wird früher oder später die Konsequenzen tragen. Deutschland hat jahrzehntelang von einer Friedensdividende gelebt, die es längst nicht mehr gibt. Die geopolitische Lage hat sich fundamental verändert – der Krieg in der Ukraine, die Eskalation im Nahen Osten, Chinas wachsende Aggressivität im Pazifik.

Statt weitere Milliarden in ideologische Projekte zu pumpen, wäre es an der Zeit, die Verteidigungsfähigkeit dieses Landes endlich ernst zu nehmen. Israel macht vor, was es bedeutet, die Sicherheit seiner Bürger zur obersten Priorität zu erklären. Ob Deutschland jemals den politischen Willen aufbringen wird, ähnlich konsequent zu handeln, bleibt angesichts der bisherigen Bilanz mehr als fraglich.

In Zeiten wachsender geopolitischer Unsicherheit und steigender Inflation – nicht zuletzt befeuert durch die schuldenfinanzierte Politik der neuen Bundesregierung – suchen immer mehr Bürger nach Wegen, ihr Vermögen zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher in Krisenzeiten bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit diversifizierten Anlageportfolios darstellen.

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