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25.01.2026
12:44 Uhr

IfW-Präsident Schularick: Transatlantische Partnerschaft auf dem Prüfstand

IfW-Präsident Schularick: Transatlantische Partnerschaft auf dem Prüfstand

Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW), Moritz Schularick, hat nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos eine kritische Einschätzung zur deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit abgegeben. Die Vereinigten Staaten seien für Deutschland kein verlässlicher Partner mehr, erklärte der renommierte Ökonom in einer aktuellen Stellungnahme.

Trumps Davos-Auftritt als Wendepunkt

Der Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum habe die Problematik erneut verdeutlicht, so Schularick. Die Bundesregierung dürfe sich nicht von den wechselhaften Entscheidungen eines einzelnen Politikers abhängig machen. Stattdessen müsse Deutschland einen stabilen Gegenpol schaffen, um die eigenen wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen zu wahren.

Diese Einschätzung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die transatlantischen Beziehungen durch die von Washington verhängten Zollerhöhungen ohnehin unter erheblichem Druck stehen. Die neue US-Administration hat bekanntlich Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe eingeführt, was die europäische Wirtschaft vor erhebliche Herausforderungen stellt.

Entwicklungspolitik als strategisches Instrument

Schularick verwies insbesondere auf die Entwicklungspolitik als Bereich, in dem die USA eine zentrale Lücke hinterlassen hätten. Für Deutschland ergäben sich daraus neue Chancen, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch migrationspolitisch, klimapolitisch und geopolitisch sinnvoll seien.

„Wenn wir klug in Partnerländern investieren und Handelswege eröffnen, fördern wir auch das Wachstum bei uns."

Der IfW-Chef übte dabei auch Kritik an der bisherigen deutschen Entwicklungspolitik. In der Vergangenheit habe die Bundesregierung Entwicklungsgelder ungezielt ausgeschüttet, ohne dass echter Wandel entstanden sei. Anstelle von Altruismus müsse Deutschland künftig die eigenen Interessen stärker in den Vordergrund rücken.

Messbare Ergebnisse gefordert

Jedes Programm müsse einen messbaren Mehrwert für beide Seiten schaffen – sowohl für die Geberländer als auch für die Empfänger, forderte Schularick. Das Institut für Weltwirtschaft hat hierzu ein eigenes Konzept für eine reformierte Entwicklungspolitik vorgelegt, das diese Grundsätze berücksichtigen soll.

Die Debatte um die Neuausrichtung der deutschen Außenwirtschaftspolitik dürfte in den kommenden Monaten an Intensität gewinnen. Angesichts der veränderten geopolitischen Lage und der unberechenbaren Handelspolitik aus Washington steht die neue Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz vor der Aufgabe, Deutschlands wirtschaftliche Interessen auf internationaler Ebene neu zu definieren und abzusichern.

Die Forderung nach mehr strategischer Eigenständigkeit Europas wird von verschiedenen Seiten erhoben und könnte die wirtschaftspolitische Agenda der kommenden Jahre maßgeblich prägen.

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